Coronavirus (Katze) (FCoV-23, Zypern-Variante) - PCR
LABOKLIN Leistungs-ID: 8895
Während FIP in der Regel als Einzeltiererkrankung nach Virusmutation anzusehen ist, kam es 2023 auf Zypern zu einem schweren Ausbruch an FIP-Erkrankungen (Attipa et al., Nature, 2025 Jul 9;645(8079):228–234). Innerhalb von 7 Monaten stieg die Zahl der PCR-bestätigten Fälle im Vergleich zu 2022 um mehr als das 40-Fache an. Nachfolgende Untersuchungen konnten ein hochpathogenes rekombinantes Katzen-/Hunde-Coronavirus nachweisen, welches als FCoV-23 bezeichnet wird. Vorläufige Daten weisen auf eine direkte Übertragung dieses Virus hin: Es scheint FIP zu verursachen, ohne dass eine Änderung des Biotyps erforderlich ist.
Wir bieten einen spezifischen Nachweis von FCoV-23 nach einem positiven Corona-PCR-Nachweis bei der Katze an. Das kann Hinweise liefern, in wie weit die Kontagiosität differenziert einzuschätzen ist. In den bei Laboklin eingegangenen Proben wurde FCoV-23 schon bei Katzen aus verschiedenen Ländern Europas nachgewiesen.
| Material | Punktat (Ergüsse), Liquor, EDTA-Blut |
| Methode | PCR |
| Dauer | 2–4 Arbeitstage (im Anschluss an einem positiven Coronavirusnachweis) |
| Anmerkung | Der Test kann auch retrospektiv für 2023 eingesendete Proben angefordert werden. Das ermöglicht eine umfassende Auswertung früherer FIP-Fälle. |