K (Kalium)

LABOKLIN Leistungs-ID: 29


Material

Serum oder Heparin-Plasma 0,5 ml

Methode

Ionenselektive Elektrode (ISE)

Dauer

Befundübermittlung am Tag des Probeneingangs (Mo.–Sa.)

Anmerkung

  • Kalium als das wichtigste intrazelluläre Kation spielt eine zentrale Rolle für die elektrische Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen. Es ist essentiell für den Säure-Basen-Haushalt und die Osmoregulation. Ca. 98 % des Gesamtkaliums befinden sich intrazellulär.
  • Hund: Hyperkaliämie ist charakteristisch bei Hypoadrenokortizismus (M. Addison); Hypokaliämie ist häufig bei Erbrechen, Diuretikatherapie oder chronischer Nierenerkrankung.
  • Katze: Hypokaliämie tritt v. a. bei chronischer Nierenerkrankung, Anorexie oder hypokaliämischer Myopathie auf; Hyperkaliämie ist selten und meist sekundär bedingt durch (iatrogene/präanalytische) Hämolyse oder Harnverhalt.
  • Pferd: Die Kaliumkonzentration variiert in Abhängigkeit von Trainingszustand und Ernährung; Hypokaliämie kann bei Anorexie, Diuretikagabe oder vermehrtem Schwitzen beobachtet werden.
  • Cave: Trotz physiologischer Serumspiegel kann ein absoluter K-Mangel vorliegen!
  • Beachte: Kaliumwerte sind nur von zeitnah abgeserten Proben aussagekräftig.
  • Pseudohyperkaliämie kann infolge von Freisetzung aus Thrombozyten, Leukozyten und Erythrozyten auftreten. Präanalytisch führt Hämolyse zu falsch erhöhten Werten.