AST (GOT)

LABOKLIN Leistungs-ID: 6


Aspartataminotransferase (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase)

Material

Serum oder EDTA-Plasma oder Heparin-Plasma 0,5 ml

Methode

Photometrie

Dauer

Befundübermittlung am Tag des Probeneingangs (Mo.-Sa.)

Anmerkung

  • AST ist nicht organspezifisch. Erhöhte Konzentrationen treten bei Leber- und Muskelschäden auf; eine Unterscheidung zwischen Herz- und Skelettmuskel ist nicht möglich. Eine gleichzeitige CK-Erhöhung spricht für myogenen Ursprung (CK-Aktivität steigt rasch und fällt schnell ab, AST-Aktivität steigt langsamer an und nimmt langsamer ab).
  • Katze: AST ist weniger sensitiv für Leberzellschäden als ALT. Bei erhöhter AST-Konzentration sollte zur Abgrenzung von Muskelschäden CK mitbestimmt werden.
  • Pferd: Erhöhte AST-Konzentration weist – je nach Begleitparametern – auf Muskel- oder Leberläsionen hin. CK und LDH helfen bei der Zuordnung; GLDH und γ-GT sind leberspezifischer.
  • Rind: Die Kombination aus AST und CK ist prognostisch nützlich bei festliegenden Kühen; persistierend hohe AST-Konzentrationen mit hohen CK-Konzentrationen sprechen für ausgedehnte Muskelschädigung und ungünstige Prognose.