Fe (Eisen)

LABOKLIN Leistungs-ID: 28


  • Eisen liegt im Körper in Form von Hämo- und Myoglobin vor und ist darüber hinaus Bestandteil vieler Enzyme. Im Serum ist es vor allem an Transportproteine gebunden.
  • Eisen ist ein negativer Akute-Phase-Marker, d. h. bei akuten Entzündungen kommt es zu einem relativen oder absoluten Abfall der Serumkonzentration.
  • Erhöhte Serum-Eisenkonzentrationen treten bei Schäden des Leberparenchyms (akute Hepatitis, Zirrhose) auf. Bei den seltenen Hämochromatosen kommt es im Zusammenhang mit den erhöhten Serum-Eisenkonzentrationen auch zu Ablagerungen in Leber und Muskel. Erhöhte Konzentrationen können auch bei schlechter Probenqualität auftreten.
  • Die Eisenbestimmung ist auch Teil des Eisenstoffwechselprofils. Dieses ist hilfreich bei der Unterscheidung zwischen einem absoluten Eisenmangel (beispielsweise durch chronischen Blutverlust) und einem funktionellen Eisenmangel (z. B. als Folge entzündlicher, infektiöser oder neoplastischer Prozesse).

Material

Serum oder Heparin-Plasma 0,5 ml

Methode

Photometrie

Dauer

Befundübermittlung am Tag des Probeneingangs (Mo.–Sa.)

Anmerkung

Die Bestimmung des Eisens ist aus EDTA-Plasma nicht möglich.