T4 (Thyroxin gesamt)

LABOKLIN Leistungs-ID: 137


Material

Serum oder Heparin-Plasma 0,5 ml bzw. 0,4 ml beim Kleinsäuger

Methode

Chemoluminiszenzassay (CLIA)

Tierart(en)

Hund, Katze, Meerschweinchen, Pferd, Rind, Neuweltkamele, weitere auf Anfrage

Dauer

Befundübermittlung am Tag des Probeneingangs (Mo.-Sa.)

Anmerkung

  • Hund: Am häufigsten zur Abklärung einer Hypothyreose genutzt. Cave: Eine niedrige T4-Konzentration muss nicht zwangsläufig mit einer Hypothyreose assoziiert sein. Die Beurteilung sollte im Zusammenhang mit TSH erfolgen. Eine weitere Hilfestellung zur Abgrenzung von nicht thyroidalen Ursachen einer reduzierten T4-Konzentration kann insbesondere rT3 liefern. Bei unklaren Befunden kann ein TRH-Stimulationstest (siehe Endokrinologie/Funktionstests) durchgeführt werden. (
  • Therapiekontrolle Hypothyreose Hund: 4-6 Stunden nach Thyroxin-Verabreichung. Therapiekontrollen alle 2-4 Wochen bis eine gute Einstellung erreicht ist. Danach alle 3-6 Monate. Ziel: mittlerer bis oberer Referenzbereich.
  • Katze: Am häufigsten zur Abklärung einer Hyperthyreose genutzt. Erhöhte T4-Konzentrationen im Serum sprechen für eine Hyperthyreose. T4 im (oberen) Referenzbereich schließt eine Hyperthyreose nicht in jedem Fall aus. Im Zweifelsfall kann die Kombination aus T4-, fT4-, TSH-Bestimmung und Wiederholungsmessungen weiterhelfen.
  • Therapiekontrolle Hyperthyreose Katze: Therapiekontrollen alle 2-4 Wochen bis eine gute Einstellung erreicht ist. Danach alle 3-6 Monate. Ziel: mittlerer Referenzbereich. Zu niedrige T4 Spiegel sollten vermieden werden.
  • Kleinsäuger: T4 ist zur Diagnostik von Hyperthyreose geeignet. Hypothyreosen sind bei Kleinsäugern bislang nicht beschrieben.
  • Pferd: Für die sehr seltenen Hypothyreosen empfiehlt sich die Bestimmung von T4 und T3mit anschließendem TRH-Stimulationstest (siehe Endokrinologie/Funktionstests.