{"id":1629487,"date":"2026-07-24T10:08:06","date_gmt":"2026-07-24T08:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?p=1629487"},"modified":"2026-08-20T11:22:18","modified_gmt":"2026-08-20T09:22:18","slug":"tumor-oder-infektion-nodulaere-hautveraenderungen-bei-ziervoegeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/tumor-oder-infektion-nodulaere-hautveraenderungen-bei-ziervoegeln\/","title":{"rendered":"Tumor oder Infektion? Nodul\u00e4re Hautver\u00e4nderungen bei Zierv\u00f6geln"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\" id=\"wpb-content-root\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Die Haut von V\u00f6geln stellt \u2013 wie auch bei S\u00e4uge-tieren \u2013 ein Zielorgan f\u00fcr L\u00e4sionen unterschiedlichster Genese dar. Sind unbefiederte Areale betroffen, werden auch kleinere Ver\u00e4nderungen meist fr\u00fchzeitig bemerkt, wohingegen Prozesse unter dem Federkleid h\u00e4ufig erst sp\u00e4t auffallen. Dar\u00fcber hinaus spielt die Haltungsform eine Rolle: V\u00f6gel, die regelm\u00e4\u00dfig engeren Kontakt mit Menschen haben, wie beispielsweise viele Psittaciden <strong>(Abb. 1)<\/strong>, werden deutlich h\u00e4ufiger genauer angeschaut als Tiere in Schwarmhaltung ohne direkten Kontakt zum Menschen.<\/p>\n<p>Makroskopisch pr\u00e4sentieren sich die L\u00e4sionen an Schnabel, Augenlidern, St\u00e4ndern oder im Bereich der Kloake meist als plaqueartige bis nodul\u00e4re Ver\u00e4nderungen. H\u00e4ufig sind oberfl\u00e4chliche Erosionen, eitrige Bel\u00e4ge oder Blutungen zu beobachten. In befiederten Arealen f\u00e4llt hingegen oft zun\u00e4chst ein lokal gestr\u00e4ubtes Gefieder auf, da die zugrunde liegende Masse die Federstellung ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich lassen sich tumor\u00f6se und nicht tumor\u00f6se Zubildungen unterscheiden; letztere k\u00f6nnen weiter in infekti\u00f6se und nicht infekti\u00f6se Ursachen unterteilt werden. Eine rein makroskopische Differenzierung ist jedoch in der Regel nicht m\u00f6glich, sodass zytologische und histopathologische Untersuchungen essenziell f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Diagnostik sind.<\/p>\n<p>Die Entnahme von Feinnadelaspiraten stellt eine wenig invasive Methode dar und liefert in vielen F\u00e4llen bereits wertvolle Hinweise auf die Qualit\u00e4t der L\u00e4sion. Zu beachten ist jedoch, dass insbesondere bei kavern\u00f6sen oder sehr festen Zubildungen die Gewinnung diagnostisch aussagekr\u00e4ftigen Materials erschwert sein kann. Zudem k\u00f6nnen sekund\u00e4re Entz\u00fcndungen und bakterielle Infektionen das zugrunde liegende Geschehen \u00fcberlagern. Bei der Entnahme der Zellen muss auf ein sorgsames Vorgehen geachtet werden, da Besch\u00e4digungen der Zellen (z. B. durch zu viel Druck beim Ausstreichen) oder zu dicke Ausstriche (kein Monolayer) die Auswertung beeintr\u00e4chtigen. Dies sollte sowohl bei der Anfertigung von Abklatschpr\u00e4paraten als auch bei der Aspiration ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<h2>Tumor\u00f6se Hautver\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>Tumor\u00f6se Proliferationen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich epithelialen oder mesenchymalen Ursprungs sein oder von Rundzellen ausgehen. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass Neoplasien sowohl prim\u00e4r in der Haut entstehen als auch sekund\u00e4r im Rahmen von Metastasierungen auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>1.\u00a0\u00a0\u00a0 Epitheliale Tumoren<\/h4>\n<p>Pr\u00e4disponierte Lokalisationen f\u00fcr das Auftreten epithelialer Tumoren sind Augenlider, Schnabelh\u00f6hle, St\u00e4nder und B\u00fcrzeldr\u00fcse. Das Plattenepithelkarzinom ist ein regelm\u00e4\u00dfig diagnostizierter maligner Tumor. Auch kleine L\u00e4sionen neigen zur Ulzeration und sekund\u00e4rer Krustenbildung, sodass klinisch h\u00e4ufig zun\u00e4chst ein entz\u00fcndliches Geschehen vermutet wird. Zytologisch kann die Diagnose durch diese sekund\u00e4ren Ver\u00e4nderungen erschwert sein.<\/p>\n<p>Histologisch lassen sich jedoch invasives Wachstum, atypische Verhornung und gegebenenfalls Gef\u00e4\u00dfeinbr\u00fcche zuverl\u00e4ssig darstellen <strong>(Abb. 2)<\/strong>.<\/p>\n<p>Gutartige epitheliale Neoplasien sind h\u00e4ufig Papillome. Diese werden durch wirtsspezifische Papillomaviren verursacht, die zu warzen\u00e4hnlichen Haut- oder Schleimhautver\u00e4nderungen f\u00fchren. Auch wenn es sich um gutartige Proliferationen handelt, k\u00f6nnen sie durch rasche Gr\u00f6\u00dfenzunahme zu einer mechanischen Beeintr\u00e4chtigung (z. B. im Schnabel) f\u00fchren. Goldstandard der Diagnostik ist eine pathohistologische Untersuchung des Gewebes und der Nachweis basophiler intranukle\u00e4rer Virus-Einschlussk\u00f6rperchen.<\/p>\n<p>Im Bereich der B\u00fcrzeldr\u00fcse k\u00f6nnen neben malignen Neoplasien auch Hyperplasien und Adenome auftreten. Zytologisch ist eine Abgrenzung dieser letztgenannten Ver\u00e4nderungen nicht m\u00f6glich, da in beiden F\u00e4llen gut differenzierte Epithelzellen vorliegen. Insbesondere im Zusammenhang mit einer Hypovitaminose A kann es zus\u00e4tzlich zu einer ausgepr\u00e4gten Verhornung mit hyperplastischer Epithelproliferation kommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1629487 gallery-columns-1 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOklin aktuell V\u00f6gel | &lt;b&gt;Abb. 1:&lt;\/b&gt; Handzahme Sonnensittiche (Aratinga solstitialis)&lt;br&gt;\tBildquelle: Adobe Stock\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"648\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"648\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"handzahme sonnensittiche (aratinga solstitialis)\" aria-describedby=\"gallery-1-1629503\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis.jpg 1200w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis-300x162.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/handzahme-sonnensittiche-aratinga-solstitialis-768x415.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1629503'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1:<\/b> Handzahme Sonnensittiche (Aratinga solstitialis)<br><i>\tBildquelle: Adobe Stock<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOklin aktuell V\u00f6gel | &lt;b&gt;Abb. 2:&lt;\/b&gt; Histologie eines Plattenepithelkarzinoms in der B\u00fcrzel-dr\u00fcse eines Wellensittichs (Inlay). Die Tumorzellen weisen eine deutliche Pleomorphie und atypische Keratinisierung (K) auf.&lt;br&gt;&lt;i&gt;\nBildquelle: LABOklin&lt;\/i&gt;\n\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"648\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"648\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"histologie eines plattenepithelkarzinoms in der b\u00fcrzeldr\u00fcse eines wellensittichs (inlay)\" aria-describedby=\"gallery-1-1629571\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay.jpg 1200w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay-300x162.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-eines-plattenepithelkarzinoms-in-der-buerzeldruese-eines-wellensittichs-inlay-768x415.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1629571'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2:<\/b> Histologie eines Plattenepithelkarzinoms in der B\u00fcrzel-dr\u00fcse eines Wellensittichs (Inlay). Die Tumorzellen weisen eine deutliche Pleomorphie und atypische Keratinisierung (K) auf.<br><i>\nBildquelle: LABOklin<\/i>\n\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOklin aktuell V\u00f6gel | &lt;b&gt;Abb. 3: &lt;\/b&gt;Federbalgzysten in der Haut eines Wellensittichs&lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: LABOklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1091\" data-large_image_height=\"823\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1091\" height=\"823\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"federbalgzysten in der haut eines wellensittichs\" aria-describedby=\"gallery-1-1629520\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs.jpg 1091w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs-1024x772.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/federbalgzysten-in-der-haut-eines-wellensittichs-768x579.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1091px) 100vw, 1091px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1629520'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 3: <\/b>Federbalgzysten in der Haut eines Wellensittichs<br><i>Bildquelle: LABOklin<\/i>\n\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOklin aktuell V\u00f6gel | &lt;b&gt;Abb. 4:&lt;\/b&gt; Histologie einer kutanen Pockeninfektion eines Kanarienvogels (Inlay). Im Zytoplasma der Epithelzellen (E) finden sich zahlreiche eosinophile Einschlussk\u00f6rperchen (Pfeile).&lt;br&gt;&lt;i&gt;\tBildquelle: LABOklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"648\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"648\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"histologie einer kutanen pockeninfektion eines kanarienvogels (inlay)\" aria-describedby=\"gallery-1-1629554\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay.jpg 1200w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay-300x162.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/histologie-einer-kutanen-pockeninfektion-eines-kanarienvogels-inlay-768x415.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1629554'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 4:<\/b> Histologie einer kutanen Pockeninfektion eines Kanarienvogels (Inlay). Im Zytoplasma der Epithelzellen (E) finden sich zahlreiche eosinophile Einschlussk\u00f6rperchen (Pfeile).<br><i>\tBildquelle: LABOklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOklin aktuell V\u00f6gel | &lt;b&gt;Abb. 5: &lt;\/b&gt;Hochgradige Konjunktivitis beim Wellensittich (Myko-bakterieninfektion); Inlay (Ziehl-Neelsen-F\u00e4rbung): hochgradige granulomat\u00f6se Konjunktivitis mit Nachweis zahlreicher intra-zellul\u00e4rer s\u00e4urefester Bazillen (rot)\t&lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: LABOklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"976\" data-large_image_height=\"826\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/hochgradige-konjunktivitis-beim-wellensittich-mykobakterieninfektion-.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"976\" height=\"826\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/hochgradige-konjunktivitis-beim-wellensittich-mykobakterieninfektion-.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"hochgradige konjunktivitis beim wellensittich (mykobakterieninfektion);\" aria-describedby=\"gallery-1-1629537\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/hochgradige-konjunktivitis-beim-wellensittich-mykobakterieninfektion-.jpg 976w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/hochgradige-konjunktivitis-beim-wellensittich-mykobakterieninfektion--300x254.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/hochgradige-konjunktivitis-beim-wellensittich-mykobakterieninfektion--768x650.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 976px) 100vw, 976px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1629537'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 5: <\/b>Hochgradige Konjunktivitis beim Wellensittich (Myko-bakterieninfektion); Inlay (Ziehl-Neelsen-F\u00e4rbung): hochgradige granulomat\u00f6se Konjunktivitis mit Nachweis zahlreicher intra-zellul\u00e4rer s\u00e4urefester Bazillen (rot)\t<br><i>Bildquelle: LABOklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1752749563424{margin-top: 10px !important;}&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h4>2.\u00a0 \u00a0 \u00a0 Mesenchymale und melanozyt\u00e4re Tumoren<\/h4>\n<p>Mesenchymale Tumoren sind h\u00e4ufig maligne, wobei insbesondere Fibrosarkome regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden. Chronische Hautverletzungen, etwa infolge von Automutilation oder durch Artgenossen, gelten als pr\u00e4disponierende Faktoren f\u00fcr die Entstehung solcher Sarkome.<\/p>\n<p>Die klinische und zytologische Abgrenzung von Granulationsgewebe gegen\u00fcber einem Sarkom ist oft schwierig, insbesondere bei fl\u00e4chigen oder derben Ver\u00e4nderungen. Zytologisch k\u00f6nnen stark aktivierte und atypisch erscheinende Fibroblasten<\/p>\n<p>nachgewiesen werden, die jedoch auch im Rahmen physiologischer Wundheilungsprozesse vorkommen. In solchen F\u00e4llen stellt die histopathologische Untersuchung die Methode der Wahl zur weiterf\u00fchrenden Abkl\u00e4rung dar.<\/p>\n<p>H\u00e4mangiosarkome und melanozyt\u00e4re Tumoren sind bei Zierv\u00f6geln selten. Zur Beurteilung der Dignit\u00e4t ist auch hier die histopathologische Untersuchung entscheidend.<\/p>\n<p>Zu den gutartigen mesenchymalen Tumoren z\u00e4h-len H\u00e4mangiome, Fibrome und Lipome. Die beiden erstgenannten Entit\u00e4ten sind zytologisch oft schwer beurteilbar, da aus kavern\u00f6sen und derben Geweben nur wenige Zellen gewonnen werden k\u00f6nnen. Lipome hingegen sind der Zytologie gut zug\u00e4nglich, da sich Adipozyten leicht aspirieren lassen. F\u00fcr eine sichere Beurteilung, insbesondere hinsichtlich der Abgrenzung zum umliegenden Gewebe, ist jedoch auch hier eine histopathologische Untersuchung erforderlich.<\/p>\n<h4>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rundzelltumoren<\/h4>\n<p>Das maligne Lymphom stellt den h\u00e4ufigsten Rundzelltumor der Haut dar. Die Diagnose kann sowohl zytologisch als auch histologisch durch den Nachweis einer atypischen lymphoiden Zellpopulation gestellt werden. Eine ausschlie\u00dflich kutane Manifestation ist selten; meist liegt zum Diagnosezeitpunkt bereits ein systemisches Geschehen vor. W\u00e4hrend bei H\u00fchnerv\u00f6geln eine virale Genese <em>(Gallid alpha-herpesvirus 2) <\/em>bekannt ist, konnte ein entsprechender Zusammenhang bei Zierv\u00f6geln bislang nicht nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Nicht tumor\u00f6se Hautver\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>Neben Neoplasien k\u00f6nnen sich auch nicht infekti\u00f6se entz\u00fcndliche Prozesse als nodul\u00e4re Ver\u00e4nderungen darstellen.<\/p>\n<h4>1.\u00a0\u00a0\u00a0 Nicht infekti\u00f6s<\/h4>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><strong>1.1<\/strong> Federbalgzysten<br \/>\n<\/u>Federbalgzysten sind nicht neoplastische Hautver\u00e4nderungen, die insbesondere bei Wellensittichen und bestimmten Kanarienrassen h\u00e4ufig auftreten <strong>(Abb. 3)<\/strong>. Sie zeigen oft eine hohe Rezidivrate und k\u00f6nnen multipel vorkommen. Als Ursache wird eine \u2013 m\u00f6glicherweise genetisch bedingte \u2013 Entwicklungsst\u00f6rung angenommen. Zytologisch l\u00e4sst sich meist reichlich Keratin aspirieren, histologisch finden sich dilatierte Federfollikel mit ausgepr\u00e4gter Hyperkeratose.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><strong>1.2<\/strong> Polypen<br \/>\n<\/u>Polypen sind gutartige Proliferationen von Schleim-haut oder Haut, bestehend aus differenziertem Epithel und darunterliegendem Bindegewebe. Sie treten h\u00e4ufig im Zusammenhang mit chronischen Entz\u00fcndungen auf und betreffen insbesondere Schnabelh\u00f6hle, Augenlider und Kloakenregion.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><\/u><u><strong>1.3<\/strong> Gicht und Pseudogicht<br \/>\n<\/u>Beide Erkrankungen sind durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten im Bereich der Gelenke ge-kennzeichnet und k\u00f6nnen sich klinisch als Knoten darstellen. Bei der Gicht handelt es sich um Uratablagerungen, bei der Pseudogicht um Kalzium-kristalle. In fortgeschrittenen F\u00e4llen kann Material aspiriert und zytologisch differenziert werden. Eine histologische Untersuchung ist je nach Lokalisation nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich, kann jedoch bei gut zug\u00e4nglichen L\u00e4sionen zus\u00e4tzliche Informationen liefern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><\/u><u><strong>1.4<\/strong> Xanthome<br \/>\n<\/u>Xanthome stellen fokale bis multifokale Ansammlungen lipidbeladener Makrophagen dar, h\u00e4ufig im Bereich von Brust und Schwingen. Klinisch erscheinen sie als gelblich-orange, derbe Verdickungen. Oft besteht ein Zusammenhang mit erh\u00f6hten Blutfettwerten, beispielsweise bei fettreicher F\u00fctterung. Die Diagnose erfolgt zytologisch oder histologisch. Eine wichtige Differenzialdiagnose sind Mykobakteriosen, die mittels Spezialf\u00e4rbungen abgekl\u00e4rt werden sollten (s. u.).<\/p>\n<h4>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Infekti\u00f6s<\/h4>\n<p>Auch infekti\u00f6se Erkrankungen k\u00f6nnen mit nodul\u00e4ren Hautver\u00e4nderungen einhergehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><\/u><u><strong>2.1<\/strong> Abszesse<br \/>\n<\/u>Nach Hautverletzungen k\u00f6nnen bakterielle Infektionen zur Abszessbildung f\u00fchren. Zytologisch finden sich zahlreiche intakte oder zerfallene heterophile Granulozyten. Histologisch l\u00e4sst sich die Diagnose durch den Nachweis einer pyogenen Membran und einer kapselartigen Begrenzung sichern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><strong>2.2<\/strong> Pocken<br \/>\n<\/u>Infektionen mit Avipoxviren treten bei vielen Vogel-arten auf und zeigen eine hohe Wirtsspezifit\u00e4t.<br \/>\nBevorzugt betroffen sind unbefiederte Hautareale. Charakteristisch ist eine ausgepr\u00e4gte Epithelproliferation, allerdings k\u00f6nnen sekund\u00e4re bakterielle Infektionen das Bild verkomplizieren. Dies erschwert die zytologische Abkl\u00e4rung, sodass die histopathologische Untersuchung von Bioptaten aus dem Randbereich der L\u00e4sion die Methode der Wahl darstellt. Diagnostisch wegweisend sind gro\u00dfe eosinophile zytoplasmatische Einschlussk\u00f6rperchen <strong>(Abb. 4)<\/strong>; weiterf\u00fchrend kann ein PCR-Test die \u00c4tiologie best\u00e4tigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><u><\/u><u><strong>2.3<\/strong> Mykobakteriengranulome<\/u><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mykobakterieninfektionen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich zu generalisierten Infektionen mit Organbeteiligung (Lunge, Leber, Darm) f\u00fchren, es kommen aber auch lokale kutane Herde vor <strong>(Abb. 5)<\/strong>. Grunds\u00e4tzlich handelt es sich bei diesem Erreger um eine Zoonose, und der Nachweis sowohl bei V\u00f6geln als auch bei S\u00e4ugetieren ist meldepflichtig nach TierSeuch-MeldV. Sowohl zytologisch als auch histologisch sind mittels Ziehl-Neelsen-F\u00e4rbung im Zytoplasma von Makrophagen und in nekrotischem Material verk\u00e4sender Herde s\u00e4urefeste Bazillen nachweisbar. Eine weiterf\u00fchrende Differenzierung der Erreger (z. B. mittels Kultur oder PCR) ist von Interesse, um das zoonotische Potenzial besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Eine Vielzahl von Erkrankungen kann sich als nodul\u00e4re Zubildung in der Haut manifestieren, wobei die klinische Abgrenzung eines tumor\u00f6sen Geschehens von einer Entz\u00fcndung oder einer Infektion schwierig sein kann. Eingebunden in den klinischen Kontext stellen die zytologische Untersuchung von Ausstrichpr\u00e4paraten sowie die histopathologische Beurteilung von Gewebeproben aus repr\u00e4sentativ ver\u00e4nderten Lokalisationen den Goldstandard zur Differenzierung der L\u00e4sionen dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Kathrin J\u00e4ger<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Leistungen<\/strong> <strong>zum<\/strong> <strong>Thema<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Zytologie\/Zytologie mit erh\u00f6htem Aufwand<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Pathohistologie\/Pathohistologie mit erh\u00f6htem Aufwand<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bakteriologie (aerob\/anaerob)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Mykobakterien (Ziehl-Neelsen-F\u00e4rbung, Kultur, PCR)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Erregernachweise mittels PCR (z. Mykobakterien, Avipoxvirus, Herpes)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1713769814380{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h5><span style=\"color: #000000;\"><strong>Weiterf\u00fchrende<\/strong> <strong>Literatur<\/strong><\/span><\/h5>\n<ul>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #999999;\">Abdul-Aziz T, Fletcher OJ, Barnes HJ. Avian histopathology. 4th ed. Jacksonville (FL): American Association of Avian Pathologists; 2016. 654 p. ISBN: 9780978916367.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #999999;\">Doneley B. Avian medicine and surgery in practice: companion and aviary birds. 2nd ed. Boca Raton (FL): CRC Press; 2016. 495 p. ISBN: 9781482260205.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #999999;\">Latimer KS, Rakich PM. Avian cytology. Vet Clin Exot Anim Pract. 2007;10(1):131\u2013154. doi:10.1016\/j.cvex.2006.10.004.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; content_placement=&#8220;middle&#8220; equal_height=&#8220;yes&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1733824624772{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824634434{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fa fa-solid fa-file-pdf&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1787216732629{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220; color=&#8220;custom&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2026%2F08%2Fla_vogel-reptil_juli_2026_de_final.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20VOGEL%20%2F%20REPTIL%2007.2026|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824644825{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1787216744300{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/la_vogel-reptil_juli_2026_de_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Tumor oder Infektion? Nodul\u00e4re Hautver\u00e4nderungen bei Zierv\u00f6geln<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erkennen und unterscheiden: Nodul\u00e4re Hautver\u00e4nderungen bei Zierv\u00f6geln \u2014 Ursachen, Diagnostik und Behandlungsempfehlungen f\u00fcr Tumore und Infektionen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1629503,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_titles_title":"%%post_title%%","_seopress_titles_desc":"Erkennen und unterscheiden: Nodul\u00e4re Hautver\u00e4nderungen bei Zierv\u00f6geln \u2014 Ursachen, Diagnostik und Behandlungsempfehlungen f\u00fcr Tumore und Infektionen.","_seopress_robots_index":"","_seopress_robots_follow":"","_seopress_robots_imageindex":"","_seopress_robots_snippet":"","_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_robots_breadcrumbs":"","_seopress_robots_freeze_modified_date":"","_seopress_robots_custom_modified_date":"","_seopress_robots_canonical":"","_seopress_social_fb_title":"","_seopress_social_fb_desc":"","_seopress_social_fb_img":"","_seopress_social_fb_img_attachment_id":0,"_seopress_social_fb_img_width":0,"_seopress_social_fb_img_height":0,"_seopress_social_twitter_title":"","_seopress_social_twitter_desc":"","_seopress_social_twitter_img":"","_seopress_social_twitter_img_attachment_id":0,"_seopress_social_twitter_img_width":0,"_seopress_social_twitter_img_height":0,"_seopress_redirections_value":"","_seopress_redirections_enabled":"","_seopress_redirections_enabled_regex":"","_seopress_redirections_logged_status":"both","_seopress_redirections_param":"","_seopress_redirections_type":301,"_seopress_analysis_target_kw":"Infektion,Diagnostik Zierv\u00f6gel,Tumor\u00f6se Hautver\u00e4nderungen,Nodul\u00e4re Hautver\u00e4nderungen","_seopress_news_disabled":"","_seopress_video_disabled":"","_seopress_video":[],"_seopress_pro_schemas_manual":[],"_seopress_pro_rich_snippets_disable_all":"","_seopress_pro_rich_snippets_disable":[],"_seopress_pro_schemas":[],"footnotes":""},"categories":[475],"tags":[],"class_list":["post-1629487","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-voegel-reptilien","category-475","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1629487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1629487"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1629487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1629613,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1629487\/revisions\/1629613"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1629503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1629487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1629487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1629487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}