{"id":1526860,"date":"2025-05-26T11:46:15","date_gmt":"2025-05-26T09:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?p=1526860"},"modified":"2025-05-26T16:29:35","modified_gmt":"2025-05-26T14:29:35","slug":"otitisdiagnostik-beim-kaninchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/otitisdiagnostik-beim-kaninchen\/","title":{"rendered":"Otitisdiagnostik beim Kaninchen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Ohrerkrankungen bei Kaninchen sind ein h\u00e4ufiger Vorstellungsgrund in der Kleins\u00e4uger-Praxis. Sie sind leider aber auch oft ein Zufallsbefund bei der klinischen Untersuchung. Otitis bedeutet in den meisten F\u00e4llen eine Entz\u00fcndung einer oder mehrerer Strukturen am Ohr und kann, wie bei Hund und Katze, in Otitis externa, Otitis media und Otitis interna eingeteilt werden.<\/p>\n<h2>Ursachen<\/h2>\n<p>Das Alter, das Geschlecht oder die Haltungsbedingungen nehmen wenig Einfluss auf die Entstehung einer Otitis, allerdings sind Widderkaninchen besonders oft betroffen. Aufgrund anatomischer Einschr\u00e4nkungen durch die H\u00e4ngeohren kommt es zu einer Stenose des \u00e4u\u00dferen Geh\u00f6rganges und damit zu einer Ansammlung von Zerumen vor dem Trommelfell. Eingeschr\u00e4nkte Bel\u00fcftung und vermehrte Feuchtigkeit im Ohr beg\u00fcnstigen eine Otitis externa und ggf. Otitis media. Verletzungen, Fremdk\u00f6rper, Ektoparasiten und aufsteigende Infektionen der Atemwege oder der Z\u00e4hne sind weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entstehung einer Otitis beim Kaninchen.<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Abh\u00e4ngig von der Ursache werden unterschiedliche Symptome beobachtet.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zerumenstau im Au\u00dfenohr:<\/strong> ggf. reduzierte Aktivit\u00e4t, weniger schreckhaft (durch D\u00e4mpfung)<\/li>\n<li><strong>Otitis externa:<\/strong> Kopfsch\u00fctteln, Juckreiz am Ohr, Ver\u00e4nderungen der Ohrmuschel (R\u00f6tung, W\u00e4rme, Auflagerungen, Schwellungen, Blutungen), ggf. aurale Divertikulose (unter der Ohrmuschel), h\u00e4ngendes Ohr (bei Stehohr-Kaninchen)<\/li>\n<li><strong>Otitis media:<\/strong> ggf. Kopfschiefhaltung, Facialis\u00adparese, Horner-Syndrom<\/li>\n<li><strong>Otitis interna:<\/strong> o. g. Symptome und ggf. Rollen, reduziertes Allgemeinbefinden und reduzierte Futteraufnahme<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Diagnostik<\/h2>\n<p>Die Ohruntersuchung besteht aus klinischer Untersuchung, Zytologie und ggf. bakteriologischer\/ myko\u00ad\u00adlogischer Untersuchung des Ohrsekrets (mit Antibi\u00adogrammerstellung). Bei V. a. Mittel-\/Innenohrbeteiligung sind zus\u00e4tzlich bildgebende Verfahren (R\u00f6ntgen, Computertomographie) notwendig. Der Ausschluss anderer systemischer Infektionen erfolgt mit Hilfe einer Blutuntersuchung mit Differential\u00adblutbild und der Anti\u00adk\u00f6rper-Bestimmung von <em>Encephalito\u00adzoon cuniculi.<\/em><br \/>\nAuf Ohruntersuchung, Ohrzytologie und bakteriologische Untersuchung wird im Folgenden genauer eingegangen.<\/p>\n<h2>Klinische Untersuchung<\/h2>\n<p>Die Ohruntersuchung beginnt mit einer gr\u00fcndlichen Adspektion und Palpation des Au\u00dfenohres und der Ohrumgebung (Kratzspuren, Verletzung, Divertikel, Hautver\u00e4nderungen).<br \/>\nBei Kopfschiefhaltung sollten immer auch Augenlid und Lippen genau untersucht werden. Einseitige Facialisparese (Kontraktion der Oberlippe (Abb. 2), reduzierter Lidschluss und\/oder Horner-Syndrom (Miosis, Ptosis, Enopthalmus)) k\u00f6nnen Hinweis auf eine Beteiligung des Mittel-\/Innenohres sein.<br \/>\nDer \u00e4u\u00dfere Geh\u00f6rgang wird mittels Otoskop\/Video\u00adendoskop untersucht. Bei einem gesunden Ohr kann man, durch leichten Zug der Pinna nach oben (Abb. 1), in der Regel bis zum Trommelfell sehen (Abb. 3). Ist Material im Ohrkanal vorhanden, gilt es zu unterscheiden, ob es \u201enur\u201c gestautes Zerumen (wei\u00df in Tiefe, gelblich zur \u00d6ffnung hin) und der Geh\u00f6rgang sonst reizlos ist, oder ob Entz\u00fcndungszeichen (R\u00f6tung, Schwellung, L\u00e4sionen, Verfl\u00fcssigung des Sekrets) (Abb. 4) und m\u00f6gliche Prim\u00e4rursachen wie Fremdk\u00f6rper und\/oder Ektoparasiten vorhanden sind. Bei der Unterscheidung hilft die Zytologie.<\/p>\n<h2>Probenentnahme<\/h2>\n<p>F\u00fcr die korrekte Probenentnahme sind ein Otoskoptrichter, d\u00fcnne Tupfer (mit Medium), Objekttr\u00e4ger und Deckgl\u00e4ser erforderlich. Die Probenentnahme aus dem \u00e4u\u00dferen Geh\u00f6rgang erfolgt i. d. R. am \u00adunsedierten Kaninchen (aus dem Mittelohr intra OP). Das Einwickeln des Tieres in ein Handtuch (\u201eWrappen\u201c) hilft Abwehrbewegungen zu vermeiden (Abb. 1).<br \/>\nUm eine m\u00f6glichst tiefe Probenentnahme zu gew\u00e4hrleisten, wird der Tupfer vorsichtig durch den Otoskoptrichter bis kurz vor das Trommelfell geschoben und leicht gedreht. Danach wird er f\u00fcr die Zytologie auf ein bis zwei Objekttr\u00e4gern ausgestrichen und dann f\u00fcr eine ggf. sp\u00e4tere \u00adkulturelle Anzucht in das zugeh\u00f6rige Mediumr\u00f6hrchen \u00adverbracht. Die Lagerung der Tupferproben erfolgt bei Raumtemperatur oder \u00fcber 24 Stunden im K\u00fchlschrank (Versand ohne K\u00fchlung).<\/p>\n<p>Es ist immer sinnvoll beide Ohren zu beproben (ggf. auf einem Objekttr\u00e4ger nebeneinander \u00adausstreichen) (Abb. 5), auch oder gerade, wenn nur ein Ohr betroffen ist, um einen Eindruck vom \u00adnormalen Ohrmikrobiom des Patienten zu erhalten.<\/p>\n<h2>Ohrzytologie<\/h2>\n<p>Die Zytologie gibt wichtige Hinweise auf die Zusammensetzung des Sekretes (Zerumen oder Eiter) und m\u00f6gliche Prim\u00e4rursachen wie Ektoparasiten, \u00adHefen und\/oder vermehrter Anzahl an Bakterien. F\u00fcr ein zytologisches Pr\u00e4parat wird der \u00adentnommene Tupfer d\u00fcnn auf zwei Objekttr\u00e4gern ausgerollt. Ein Objekttr\u00e4ger wird, nach Lufttrocknung, nativ \u00admikroskopisch (Kondensor unten, Blende zu, 100 \u2013 400fache Vergr\u00f6\u00dferung) auf Ektoparasiten durchmustert. Der zweite Objekttr\u00e4ger wird z. B. mit Diff-Quick\u00ae gef\u00e4rbt und nach Lufttrocknung ebenfalls durch\u00adgemustert (100\u00a0\u2013 400fach, 1000fach mit \u00d6l, Kondensor oben, Blende auf).<\/p>\n<p>Die Zytologie gibt erste Informationen \u00fcber die Art des Sekrets: ungef\u00e4rbtes Zerumen (Abb. 6) oder deutlich gef\u00e4rbtes mit DNA-Schlieren (Kern-\u00adReste von neutrophilen Granulozyten und \u00adKeratinozyten) und Bakterien oder Hefen durchzogenen Eiter (Abb.\u00a07). Die Menge an Bakterien (Kokken, \u00adSt\u00e4bchen) und Hefen (Malassezien) kann \u00adebenfalls beurteilt werden. Eine vermehrte Anzahl von DNA-Schlieren und Bakterien oder Malassezien im gesamten Pr\u00e4parat ist beweisend f\u00fcr ein entz\u00fcndliches Geschehen. Bakterien (immer gleich gro\u00df und geformt) sollten hierbei nicht mit F\u00e4rbeartefakten verwechselt werden. Intakte neutrophile Granulozyten sind im Kaninchenohrpr\u00e4parat nur wenige zu finden.<\/p>\n<p>Malassezien (<em>Malassezia cuniculi<\/em>) sind bei Kaninchen rund, unterschiedlich gro\u00df, teilweise in Sprossung und tief blau gef\u00e4rbt (Abb. 8).<\/p>\n<p>Die zytologische Untersuchung sollte erstmals vor Therapiebeginn und dann zur Therapiekontrolle durchgef\u00fchrt werden. Am Tag der Kontrolle sollte kein Mittel mehr in den Geh\u00f6rgang gegeben werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1526860 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | Abb. 1: Untersuchung des \u00e4u\u00dferen Geh\u00f6rgangs beim \u00adKaninchen mittels Otoskop\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"895\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.1_untersuchung-des-aeusseren-gehoergangs-beim-kaninchen-mittels-otoskop.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"895\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.1_untersuchung-des-aeusseren-gehoergangs-beim-kaninchen-mittels-otoskop.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.1 untersuchung des \u00e4u\u00dferen geh\u00f6rgangs beim kaninchen mittels otoskop\" aria-describedby=\"gallery-1-1526886\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.1_untersuchung-des-aeusseren-gehoergangs-beim-kaninchen-mittels-otoskop.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.1_untersuchung-des-aeusseren-gehoergangs-beim-kaninchen-mittels-otoskop-300x269.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.1_untersuchung-des-aeusseren-gehoergangs-beim-kaninchen-mittels-otoskop-768x687.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526886'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1: <\/b>Untersuchung des \u00e4u\u00dferen Geh\u00f6rgangs beim \u00adKaninchen mittels Otoskop<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 2: Facialisparese mit rechtsseitig kontrahierter Oberlippe bei einem Widderkaninchen\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"895\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.2_facialisparese-mit-rechtsseitig-kontrahierter-oberlippe-bei-einem-widderkaninchen.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"895\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.2_facialisparese-mit-rechtsseitig-kontrahierter-oberlippe-bei-einem-widderkaninchen.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.2 facialisparese mit rechtsseitig kontrahierter oberlippe bei einem widderkaninchen\" aria-describedby=\"gallery-1-1526903\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.2_facialisparese-mit-rechtsseitig-kontrahierter-oberlippe-bei-einem-widderkaninchen.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.2_facialisparese-mit-rechtsseitig-kontrahierter-oberlippe-bei-einem-widderkaninchen-300x269.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.2_facialisparese-mit-rechtsseitig-kontrahierter-oberlippe-bei-einem-widderkaninchen-768x687.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526903'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2: <\/b>Facialisparese mit rechtsseitig kontrahierter Oberlippe bei einem Widderkaninchen<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"Abb.3_Blick-auf-das-Trommelfel-eines-Kaninchens\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 3: Blick auf das Trommelfell (Pars tensa - durchsichtig, Pars flacida - geweblich) eines Kaninchens\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.3_blick-auf-das-trommelfel-eines-kaninchens.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.3_blick-auf-das-trommelfel-eines-kaninchens.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.3 blick auf das trommelfel eines kaninchens\" aria-describedby=\"gallery-1-1526920\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.3_blick-auf-das-trommelfel-eines-kaninchens.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.3_blick-auf-das-trommelfel-eines-kaninchens-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.3_blick-auf-das-trommelfel-eines-kaninchens-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526920'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 3: <\/b>Blick auf das Trommelfell (Pars tensa &#8211; durchsichtig, Pars flacida &#8211; geweblich) eines Kaninchens<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 4: Blick in ein mit Eiter gef\u00fclltes Au\u00dfenohr eines Kaninchens \u2013 das sonst reizlose Au\u00dfenohr spricht f\u00fcr die Herkunft des Eiters aus dem Mittelohr\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.4_blick-in-ein-mit-eiter-gefuelltes-aussenohr-eines-kaninchens.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.4_blick-in-ein-mit-eiter-gefuelltes-aussenohr-eines-kaninchens.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.4 blick in ein mit eiter gef\u00fclltes au\u00dfenohr eines kaninchens\" aria-describedby=\"gallery-1-1526937\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.4_blick-in-ein-mit-eiter-gefuelltes-aussenohr-eines-kaninchens.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.4_blick-in-ein-mit-eiter-gefuelltes-aussenohr-eines-kaninchens-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.4_blick-in-ein-mit-eiter-gefuelltes-aussenohr-eines-kaninchens-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526937'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 4: <\/b>Blick in ein mit Eiter gef\u00fclltes Au\u00dfenohr eines Kaninchens \u2013 das sonst reizlose Au\u00dfenohr spricht f\u00fcr die Herkunft des Eiters aus dem Mittelohr<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 5: Diff-Quick\u00ae gef\u00e4rbter Objekttr\u00e4ger mit Ausstrichen von Tupfern aus dem rechten (R) und linken (L) Ohr eines \u00adKaninchens\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.5_diff-quick\u00ae-gefaerbter-objekttraeger-mit-ausstrichen-von-tupfern.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.5_diff-quick\u00ae-gefaerbter-objekttraeger-mit-ausstrichen-von-tupfern.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.5 diff quick\u00ae gef\u00e4rbter objekttr\u00e4ger mit ausstrichen von tupfern\" aria-describedby=\"gallery-1-1526954\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.5_diff-quick\u00ae-gefaerbter-objekttraeger-mit-ausstrichen-von-tupfern.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.5_diff-quick\u00ae-gefaerbter-objekttraeger-mit-ausstrichen-von-tupfern-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.5_diff-quick\u00ae-gefaerbter-objekttraeger-mit-ausstrichen-von-tupfern-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526954'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 5: <\/b>Diff-Quick\u00ae gef\u00e4rbter Objekttr\u00e4ger mit Ausstrichen von Tupfern aus dem rechten (R) und linken (L) Ohr eines \u00adKaninchens<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 6: Mikroskopisches Bild vom Zerumen im Ohr eines \u00adKaninchens. Das Zerumen nimmt kaum Farbstoff an (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae)\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.6_mikroskopisches-bild-vom-zerumen-im-ohr-eines-\u00adkaninchens.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.6_mikroskopisches-bild-vom-zerumen-im-ohr-eines-\u00adkaninchens.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.6 mikroskopisches bild vom zerumen im ohr eines \u00adkaninchens\" aria-describedby=\"gallery-1-1526971\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.6_mikroskopisches-bild-vom-zerumen-im-ohr-eines-\u00adkaninchens.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.6_mikroskopisches-bild-vom-zerumen-im-ohr-eines-\u00adkaninchens-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.6_mikroskopisches-bild-vom-zerumen-im-ohr-eines-\u00adkaninchens-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526971'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 6: <\/b>Mikroskopisches Bild eines Ohrabstrichs eines Kaninchens mit Otitis externa mit deutlich gef\u00e4rbten DNA-Schlieren, Keratinozyten und vereinzelt neutrophilen Granulozyten und Kokken (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae) <br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | Abb. 7: Mikroskopisches Bild eines Ohrabstrichs eines Kaninchens mit Otitis externa mit deutlich gef\u00e4rbten DNA-Schlieren, Keratinozyten und vereinzelt neutrophilen Granulozyten und Kokken (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae)  \" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.7_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-otitis-externa.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.7_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-otitis-externa.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.7 mikroskopisches bild eines ohrabstrichs eines kaninchens mit otitis externa\" aria-describedby=\"gallery-1-1526988\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.7_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-otitis-externa.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.7_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-otitis-externa-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.7_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-otitis-externa-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1526988'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 7: <\/b>Mikroskopisches Bild eines Ohrabstrichs eines Kaninchens mit Otitis externa mit deutlich gef\u00e4rbten DNA-Schlieren, Keratinozyten und vereinzelt neutrophilen Granulozyten und Kokken (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae) <br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell 05.2025 - Kleins\u00e4uger | \nAbb. 8: Mikroskopisches Bild eines Ohrabstrichs eines Kaninchens mit Hefen-Otitis mit zahlreichen, tiefblau gef\u00e4rbten, runden Malassezia cuniculi. Das Zerumen nimmt kaum Farbstoff an (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae)\" data-large_image_width=\"1000\" data-large_image_height=\"752\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.8_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-hefen-otitis.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"752\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.8_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-hefen-otitis.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"abb.8 mikroskopisches bild eines ohrabstrichs eines kaninchens mit hefen otitis\" aria-describedby=\"gallery-1-1527005\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.8_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-hefen-otitis.jpg 1000w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.8_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-hefen-otitis-300x226.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/abb.8_mikroskopisches-bild-eines-ohrabstrichs-eines-kaninchens_mit-hefen-otitis-768x578.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1527005'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 8: <\/b>Mikroskopisches Bild eines Ohrabstrichs eines Kaninchens mit Hefen-Otitis mit zahlreichen, tiefblau gef\u00e4rbten, runden Malassezia cuniculi. Das Zerumen nimmt kaum Farbstoff an (Vergr. 100fach, Diff-Quick\u00ae)<br>Bildquelle: J. Hein\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1650632075890{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h2>Kulturelle Untersuchung<\/h2>\n<p>F\u00fcr die bakteriologische Untersuchung (BU) \u00adwerden die Tupfer im Labor auf Columbia-Blut-Agar und Endo-Agar ausgestrichen und danach in eine An\u00adreicherungsbouillon verbracht. Die Platten werden aerob bei 36 \u00b1 1 \u00b0C bebr\u00fctet und nach 16 \u2013 24 und 48 Stunden auf Bakterienwachstum \u00fcberpr\u00fcft. Die Anreicherungsbouillon wird nach 16 \u2013 24 h \u00adBebr\u00fctung bei 36 \u00b1 1 \u00b0C ebenfalls auf Columbia-Blut-Agar und Endo-Agar ausgestrichen und f\u00fcr weitere 16 \u2013 24 Stunden aerob bei 36 \u00b1 1 \u00b0C bebr\u00fctet. Gewachsene Bakterienkolonien werden visuell oder mit dem MALDI-TOF-Verfahren identifiziert bzw. differenziert.<\/p>\n<p>F\u00fcr die mykologische Untersuchung werden die Tupfer zus\u00e4tzlich auf Pilz-Selektiv-Agar ausgestrichen. Hier erfolgt die Bebr\u00fctung bei 36 \u00b1 1 \u00b0C bis zu 7 Tagen. Gewachsene Pilze werden entweder makroskopisch, mikroskopisch oder mittels MALDI-TOF-Verfahren differenziert.<\/p>\n<h2>Ohrmikrobiom<\/h2>\n<p>Das Mittelohr ist im intakten Zustand keimfrei. Das Au\u00dfenohr enth\u00e4lt auch im gesunden Zustand eine geringe Anzahl an gemischter Flora, die Bestandteil des physiologischen Hautmikrobioms ist. Hierzu geh\u00f6ren <em>Staphylococcus (S.) aureus<\/em>, <em>Streptococcus<\/em>\u00a0spp., <em>Enterococcus<\/em> spp., <em>Bacillus<\/em> spp. und einzelne <em>Malassezia<\/em> spp. (Reuschel 2018, Galuppi et al. 2020). Ver\u00e4ndert sich das Milieu und kommt es zu pathologischen Ver\u00e4nderungen nimmt v. a. die Anzahl der gramnegativen Erreger und die der Anaerobier zu. In zwei aktuellen, deutschen Studien wurden bis zu 55 Bakterienspezies aus 12 Familien (Hein et al. 2021) isoliert, wobei S. aureus (30 %) am h\u00e4ufigsten nachgewiesen wurde, gefolgt von <em>Pseudomonas aeroginosa, Pasteurella multocida, Entero\u00adbacter cloacae, E. coli, S. haemolyticus, Klebsiella oxytoca<\/em> und <em>Pasteurella<\/em> spp. (Reuschel 2018, Hein et al. 2021).<\/p>\n<p>Bis zu 50 % der Ohr-BUs sind trotz makroskopischem Befund negativ (Reuschel 2018, Hein et al. 2021), entweder wegen oberfl\u00e4chlicher Probenentnahme im Eiter oder Vorbehandlung. Die letzte Medikamentengabe (auch Ohrreiniger und systemische Antibiotika) sollte daher idealerweise mindestens 5 Tage her sein.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Anzucht und einen aussagekr\u00e4ftigen Befund, ist die m\u00f6glichst kontaminationsfreie, tiefe Probeentnahme vor Therapiebeginn.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<h2><\/h2>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Tiefgreifende Otitiden k\u00f6nnen durch fr\u00fchzeitiges Erkennen und zielgerichtete Behandlung oft verhindert werden. Ohruntersuchung und Zytologie sind der erste Schritt dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Corinna Hader, Dr. Jutta Hein<\/em><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #333333;\"><strong>Unsere Leistungen zum Thema im \u00dcberblick<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#174 Ektoparasiten (mikroskopisch)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#204 Zytologie<br \/>\n<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#150 Bakteriologie (aerob)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#1061 Bakteriologie (aerob + anaerob)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#156 Bakteriologie + Mykologie<\/span>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#725 + ggf. Antibiogramm<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#1175 Bakteriologie + Mykologie + Ektoparasiten (mikro\u00adskopisch, kulturell, bakteriologisch + mykologisch)\u00a0<\/span>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">#725 + ggf. Antibiogramm<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1713769814380{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h5><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Reuschel M. Untersuchungen zur Bildgebung des Kaninchenohres <\/strong><\/span><span style=\"color: #808080;\"><strong>mit besonderer Ber\u00fccksichtigung der Diagnostik einer Otitis bei <\/strong><\/span><span style=\"color: #808080;\"><strong>unterschiedlichen Kaninchenrassen [Dissertation]; Hannover: Stiftung Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover; 2018.<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Hein J, Maier H, Meyer C. Kaninchenohren &#8211; Keimspektrum und Resistenzverhalten der h\u00e4ufigsten Erreger 2015 \u2013 2019. [Poster] 3. Augsburger Thementage der DGK-DVG, online; 22.-24.01.2021. Abstract Kleintierpraxis 2021;4(66):243-247.<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Galuppi R, Morandi B, Agostini S, Dalla Torre S, Caffara M. Survey on the Presence of Malassezia spp. in Healthy Rabbit Ear Canals. Pathogens. 2020 Aug 25;9(9):696. doi: 10.3390\/pathogens9090696.<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1733824624772{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824634434{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fa fa-solid fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1748251408517{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2025%2F05%2Fla_kleinsaeuger_mai_2025_de_final.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20KLEINS%C3%84UGER%2005.2025|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824644825{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1748250870331{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/la_kleinsaeuger_mai_2025_de_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Otitisdiagnostik beim Kaninchen<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles \u00fcber die Otitisdiagnostik bei Kaninchen \u2013 Ursachen, Symptome und moderne Untersuchungsmethoden f\u00fcr eine gezielte Behandlung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1526886,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"%%post_title%%","_seopress_titles_desc":"Alles \u00fcber die Otitisdiagnostik bei Kaninchen \u2013 Ursachen, Symptome und moderne Untersuchungsmethoden f\u00fcr eine gezielte Behandlung.","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-1526860","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell","category-28","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1526860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1526860"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1526860\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1527118,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1526860\/revisions\/1527118"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1526886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1526860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1526860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1526860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}