{"id":1521995,"date":"2025-04-23T15:57:53","date_gmt":"2025-04-23T13:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?p=1521995"},"modified":"2025-04-24T10:02:03","modified_gmt":"2025-04-24T08:02:03","slug":"labordiagnostik-von-nierenerkrankungen-bei-voegeln-reptilien-amphibien-und-fischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/labordiagnostik-von-nierenerkrankungen-bei-voegeln-reptilien-amphibien-und-fischen\/","title":{"rendered":"Labordiagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln, Reptilien,  Amphibien und Fischen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die Diagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln, Reptilien, Amphibien und Fischen ist nicht einfach, da sie von vielen Faktoren wie der Art, der Lebensweise, der Ern\u00e4hrung und bei einigen Tierarten zum Beispiel sogar von der Jahreszeit abh\u00e4ngig ist. Es gibt also nicht den einen Nierenparameter, der f\u00fcr alle Arten geeignet ist und auch nicht die uneingeschr\u00e4nkt nutzbaren Referenzwerte. Im Folgenden gehen wir auf die einzelnen Parameter und Einflussfaktoren n\u00e4her ein und m\u00f6chten damit einen kleinen Leitfaden und \u00dcberblick erstellen.<\/p>\n<p>Fangen wir mit der unterschiedlichen Lebensweise der Tiere an und warum diese so viel Einfluss auf die Nierenparameter hat. Je trockener der Lebensraum, in dem das Tier lebt und je weniger Wasser es zur Verf\u00fcgung hat, desto mehr versucht es, dieses Wasser zu sparen. Auch die Physiologie hat sich darauf angepasst. Bei Tieren, die aus trockenen Gebieten stammen, produziert die Niere Ausscheidungsprodukte, die mit m\u00f6glichst wenig Wasser ausgeschieden werden k\u00f6nnen, v. a. Harns\u00e4ure. Das ist besonders bei Echsen, Schlangen, Schildkr\u00f6ten und V\u00f6geln aus trockenen Lebensr\u00e4umen der Fall, aber auch manche Amphibien wie einige Baumfr\u00f6sche bilden <strong>Harns\u00e4ure<\/strong>. Bei Geckos und Agamen z. B. findet sich diese in Form trockener, wei\u00dfer Kristalle am Kot wieder (Abb. 1). Je feuchter der Lebensraum wird, desto weniger Harns\u00e4ure wird gebildet und desto mehr Harnstoff, der mit mehr Wasser ausgeschieden wird, sodass sich die Ausscheidung von fest \u00fcber past\u00f6s zu fl\u00fcssig ver\u00e4ndert. Dies ist z.\u2009B. bei Sumpfschildkr\u00f6ten, Alligatoren und einigen Amphibien der Fall. Leben die Tiere komplett im Wasser, wird auch Ammonium \u00fcber den Harn ausgeschieden wie z. B bei Meeresschildkr\u00f6ten, einigen Krokodilen, Fischen und Amphibien. Je nach Lebensweise ist auch das Endprodukt des Purinstoffwechsels ein anderes und dementsprechend variiert auch der am besten geeignete Parameter zur Diagnostik von Nierenerkrankungen. Ammonium bzw. Ammoniak ist sehr fl\u00fcchtig und instabil. Es muss daher m\u00f6glichst z\u00fcgig aus der Blutprobe bestimmt werden, um genaue Werte zu erzielen.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1521995 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell |  Kot von einem Leopardgecko (Eublepharis macularius)\nmit Harns\u00e4ureanheftungen&lt;br&gt; Bildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"916\" data-large_image_height=\"825\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kot-von-einem-leopardgecko-eublepharis-macularius-mit-harnsaeureanheftungen.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"916\" height=\"825\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kot-von-einem-leopardgecko-eublepharis-macularius-mit-harnsaeureanheftungen.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"kot von einem leopardgecko (eublepharis macularius) mit harns\u00e4ureanheftungen\" aria-describedby=\"gallery-1-1522003\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kot-von-einem-leopardgecko-eublepharis-macularius-mit-harnsaeureanheftungen.jpg 916w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kot-von-einem-leopardgecko-eublepharis-macularius-mit-harnsaeureanheftungen-300x270.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kot-von-einem-leopardgecko-eublepharis-macularius-mit-harnsaeureanheftungen-768x692.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 916px) 100vw, 916px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1522003'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1: <\/b> Kot von einem Leopardgecko (Eublepharis macularius)\nmit Harns\u00e4ureanheftungen<br> Bildquelle: Laboklin\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Niere von einer Kornnatter (Pantherophis guttatus) mit\nNierengicht und massiven Harns\u00e4ureeinlagerungen &lt;br&gt;\nBildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"1100\" data-large_image_height=\"825\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"niere von einer kornnatter (pantherophis guttatus) mit nierengicht und massiven harns\u00e4ureeinlagerungen\" aria-describedby=\"gallery-1-1522020\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen-300x225.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen-768x576.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/niere-von-einer-kornnatter-pantherophis-guttatus-mit-nierengicht-und-massiven-harnsaeureeinlagerungen.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1522020'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2:<\/b> Niere von einer Kornnatter (Pantherophis guttatus) mit\nNierengicht und massiven Harns\u00e4ureeinlagerungen <br>\nBildquelle: Laboklin\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1650632075890{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Eine zuverl\u00e4ssige Messung in Einsendelaboren ist deshalb nicht m\u00f6glich. Neben den Endprodukten des Purinstoffwechsels gibt es bei S\u00e4ugertieren auch noch eine Reihe anderer Nierenparameter wie das Kreatinin, das symmetrische Dimethylarginin (SDMA), das Cystatin C, das Indoxylsulfat, den Fibroblasten-Wachstumsfaktor (FGF23) und beim Menschen das N-acetyl-\u03b2-d-glucosaminidase (NAG). <strong>Kreatinin<\/strong> wird von Reptilien und V\u00f6geln nur in geringen Ma\u00dfen und sehr variabel gebildet und ausgeschieden, sodass es sich nicht als zuverl\u00e4ssiger Diagnostikmarker bei diesen Tierarten eignet. Beim Vogel wird z.\u2009B. schon das Vorprodukt Kreatinphosphat \u00fcber den Urin ausgeschieden. Zum <strong>SDMA<\/strong> liegen schon erste Studien bei Exoten vor. Eine Studie bei Griechischen Landschildkr\u00f6ten (Testudo hermanni) (Lehmann et al. 2022) hat gezeigt, dass SDMA bei dieser Tierart messbar ist und Referenzwerte etabliert. Hauseigene nicht publizierte Daten von Laboklin konnten auch zeigen, dass SDMA bei Griechischen Landschildkr\u00f6ten mit Nierenerkrankung mit steigender Harns\u00e4ure ansteigt. Eine weitere Studie etablierte Referenzwerte f\u00fcr SDMA bei Hispaniola\u00adamazonen (<em>Amazona ventralis<\/em>) und M\u00f6nchsittichen (<em>Myiopsitta monachus<\/em>) (Moreno et al. 2024). Es gibt jedoch noch keine Daten zu klinisch kranken Tieren. <strong>Cystatin C<\/strong> wurde schon bei H\u00fchnern als Marker f\u00fcr akute Nierensch\u00e4den getestet (Konopska et al. 2013). Beim Vogel gibt es schon einige Studien zum <strong>NAG<\/strong>, welches sich auch als Marker f\u00fcr akute Nierensch\u00e4den eigenen k\u00f6nnte (Wimsatt et al. 2009; Dijkstra et al. 2015). Das Problem ist aber, dass in der Praxis eher V\u00f6gel und Reptilien mit chronischen Nierenerkrankungen vorgestellt werden, bei denen diese Marker nur m\u00e4\u00dfig geeignet scheinen. Zu den anderen Analyten liegen derzeit noch keine Studien bei V\u00f6geln und Reptilien vor. Bei der Diagnostik von Nierenerkrankungen bei Amphibien und Fischen stehen wir noch ganz am Anfang. Das hei\u00dft, dass die labordiagnostischen M\u00f6glichkeiten bei diesen Tieren limitiert sind.<\/p>\n<p>Neben diesen wenigen Analyten, die bei Tieren mit Verdacht auf Nierenerkrankungen gemessen werden k\u00f6nnen (Abb. 2), gibt es auch verschiedene Faktoren, die die Messergebnisse der verbleibenden Analyte beeinflussen k\u00f6nnen. Harnstoff und Ammonium werden durch den Hydratationszustand, die Nahrungsaufnahme, die Leberfunktion und die Nierenfunktion beeinflusst. Bei einigen W\u00fcstenbewohnern ist der Harnstoff physiologisch h\u00f6her im Blut als bei Tieren aus feuchteren Regionen. Auch die Harns\u00e4ure steigt durch Dehydratation, Nahrungsaufnahme (besonders bei carnivoren Arten) und sinkende Umgebungstemperaturen bei Reptilien. Anorexie, verminderte Futteraufnahme, massive Lebererkrankungen und die Gabe von Allopurinol k\u00f6nnen im Blut die Harns\u00e4urewerte absinken lassen. Auch das Alter der Tiere (Stacy et al. 2000), das Geschlecht (Leineweber et al. 2019; Stacy et al. 2000), die Haltungsform (Padilla et al. 2011) und die Jahreszeit (Laube et al. 2016; Leineweber et al. 2019; Yang et al. 2014) k\u00f6nnen einen Einfluss auf die Nierenparameter im Blut haben. Die Blutanalyse sollte daher bei Tieren stattfinden, die gefastet haben, normotherm sind und vor bzw. nach der Fl\u00fcssigkeitstherapie je nach Dehydratationszustand.<\/p>\n<p>Nierenerkrankungen f\u00fchren h\u00e4ufig zu Azot\u00e4mie und Hyperosmolalit\u00e4t. Au\u00dferdem kann es zu einer Hypercholesterin\u00e4mie, Hyperphosphat\u00e4mie, Hypocalc\u00e4mie, Hyperchlor\u00e4mie, Hyponatri\u00e4mie, Hyperkali\u00e4mie, steigender Aspartat-Aminotransferase (AST), zum Teil steigender Gamma-Glutamyltransferase (GGT) und An\u00e4mie kommen.<\/p>\n<p>Bei Arten, die eine Harnblase besitzen, wie die Europ\u00e4ischen Landschildkr\u00f6ten, kann auch Harn aus der Blase punktiert und untersucht werden. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass der Harn aus den Ureteren nicht direkt in die Harnblase gelangt, sondern erst in die Kloake, sodass es zu Kontaminationen kommen kann. Zudem wird z. B. bei Schildkr\u00f6ten Wasser sowohl aus der Blase resorbiert als auch Wasser \u00fcber die Kloake beim Baden aufgenommen und gespeichert, was das spezifische Gewicht im Harn beeinflusst.<\/p>\n<h4>Fazit:<\/h4>\n<p>Die Diagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln und Exoten ist herausfordernd. Die Wahl geeigneter Parameter richtet sich nach der Lebensweise und Physiologie der jeweiligen Tierart.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Christoph Leineweber<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1713769814380{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h4>Unsere Leistungen rund um Exoten<\/h4>\n<blockquote><p>\u2022\u2002<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/profile\/profile-screenings-kleinsaeuger-voegel-reptilien-fische\/klinisch-chemische-profile-screenings\/vogel-screening\/\">Vogel-Screening<\/a><br \/>\n\u2022\u2002<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/profile\/profile-screenings-kleinsaeuger-voegel-reptilien-fische\/klinisch-chemische-profile-screenings\/reptilien-screening-gross\/\">Reptilien-Screening (klein und gro\u00df)<\/a><br \/>\n\u2022\u2002Amphibien-Screening<br \/>\n\u2022\u2002<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/profile\/profile-screenings-kleinsaeuger-voegel-reptilien-fische\/klinisch-chemische-profile-screenings\/fisch-screening\/\">Fisch-Screening<\/a><br \/>\n\u2022\u2002sowie weitere Einzelparameter<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>Literatur<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Dijkstra B, Sanchez-Migallon Guzman D, Gustavson K, Owens SD, Hass C, Kass PH, Paul-Murphy JR. Renal gastroinstestinal and hemostatic effects of oral meloxicam administration in Hispaniolan amazon parrots (Amazona ventralis). J Am Vet Med Assoc, 2015;76(4):308-317.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Divers SJ, Innis CJ. Urology. In: Divers SJ, Scott JS. Mader\u00b4s Reptile and amphibian medicine and surgery. 3th ed. Elsevier Inc. 2019, St. Louis, MO. S. 624-648.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Heatley JJ, Russell KE. Clinical chemistry. In: Divers SJ, Scott JS. Mader\u00b4s Reptile and amphibian medicine and surgery. 3th ed. Elsevier Inc. 2019, St. Louis, MO. S. 319-332.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Heatley JJ, Russell KE. Exotic animal laboratory diagnosis. 1st ed. John Wiley &amp; Sons, Inc. 2020.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Konopska B, Gbuerek J, Golab K, Warwas M. Influence of aminoglycoside antibiotics on chicken cystatin binding to renal brush-border membranes. J Pharm Pharmacol. 2013;65:988-994.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Laube A, Pendl H, Clauss M, Altherr B, Hatt JM. Plasma biochemistry and hematology reference values of captive panther chameleons (Furcifer pardalis) with special emphasis on seasonality and gender differences. J Zoo Wildl Med Surg. 2016;47(3):743-753.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Lehmann V, Altherr B, Pantchev N, \u00d6fner S, Zablotski Y, Murphy R, Coyne M, K\u00f6lle P. Symmetrical dimethylarginine as a diagnostic parameter in Hermann\u00b4s tortoises (Testudo hermanni). Front Vet Sci. 2022;9:824748.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Leineweber C, St\u00f6hr AC, \u00d6fner S, Mathes K, Marschang RE. Changes in plasma chemistry parameters in Hermann\u00b4s tortoises (Testudo hermanni) influenced by season and sex. J Herp Med Surg. 2019;29(3-4):113-122.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Moreno AA, Tully TN, Liu CC, Heatley JJ. Reference interval creation for symmetric dimethylarginine (SDMA) in healthy Hispaniolan amazon parrots (Amazona ventralis) and Quaker parrots (Myiopsitta monachus). J Avian Med Surg. 2024;38(2):83-90.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Padilla SE, Weber M, Jacobson ER. Hematologic and plasma biochemical reference intervals for Morelet\u00b4s crocodiles (Crocodylus moreletii) in the northern wetlands of Campeche, Mexico. J Wildl Dis. 2011;47(3):511-522.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Stacy BA, Whitaker N. Hematology and blood biochemistry of captive mugger crocodiles (Crocodylus palustris). J Zoo Wildl Med. 2000;31(3):339-347.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Vergneau-Grosset C, Beaufr\u00e9c H, Ammersbach M. Clinical biochemistry. In: Speer BL. Current therapy in avian medicine and surgery. 1st ed. Elsevier Inc. 2016, St. Louis, MO. S.486-500.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Wimsatt J, Canon N, Pearce RD, Vap LM, Getzy DM. Assessment of novel avian renal disease markers for the detection of experimental nephrotoxicosis in pigeons (Columbia livia). J Zoo Wildl Med. 2009;40:487-494.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><strong><span style=\"color: #808080;\">Yang PY, Yu PH, Wu SH, Chie CH. Seasonal hematology and plasma biochemistry reference range values of the yellow-marginated box turtle (Cuora flavomarginata). J Zoo Wildl Med. 2014;45(2):278-286.<\/span><\/strong><\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1733824624772{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824634434{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fa fa-solid fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1745481109306{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2025%2F04%2Flaboklin-_vogel_reptil_04.2025_labordiagnostik-von-nierenerkrankungen.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20VOGEL%20%2F%20REPTIL%2004.2025|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1733824644825{background-color: #E7E7E7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1745481007108{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/laboklin-_vogel_reptil_04.2025_labordiagnostik-von-nierenerkrankungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Labordiagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln, Reptilien, Amphibien und Fischen<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dokument behandelt die Labordiagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln, Reptilien, Amphibien und Fischen, einschlie\u00dflich der Einflussfaktoren und geeigneten Parameter f\u00fcr die Diagnostik.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1522003,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"Labordiagnostik von Nierenerkrankungen bei V\u00f6geln, Reptilien, Amphibien und Fischen: Herausforderungen, geeignete Parameter und Einflussfaktoren. \u200b Leitfaden f\u00fcr die Analyse. \u200b","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[475],"tags":[],"class_list":["post-1521995","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-voegel-reptilien","category-475","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1521995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1521995"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1521995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1522061,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1521995\/revisions\/1522061"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1522003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1521995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1521995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1521995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}