{"id":1489624,"date":"2024-10-17T17:14:36","date_gmt":"2024-10-17T15:14:36","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?p=1489624"},"modified":"2025-01-09T09:49:03","modified_gmt":"2025-01-09T08:49:03","slug":"biosicherheit-bei-neuweltkamelen-und-moeglichkeiten-fuer-handels-und-zuchtuntersuchungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/biosicherheit-bei-neuweltkamelen-und-moeglichkeiten-fuer-handels-und-zuchtuntersuchungen\/","title":{"rendered":"Biosicherheit bei Neuweltkamelen und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Handels- und Zuchtuntersuchungen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die Zahl der Haltungen von Alpakas und Lamas und auch deren absolute Tierzahl nimmt in den vergangenen Jahren stetig zu. Bisher gibt es kein natio\u00adnales Register f\u00fcr Neuweltkamele und sie sind nicht im Tierseuchen-Nachrichtensystem, der HI-Tier-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem f\u00fcr Tiere) oder bei den Tierseuchenkassen ber\u00fccksichtigt. Neuweltkamele fallen unter das Animal Health Law und unterliegen den Vorschriften zum innergemeinschaftlichen Verbringen. Sie sind empf\u00e4nglich f\u00fcr einige der dort gelisteten Tierseuchen und k\u00f6nnen diese m\u00f6glicherweise auf andere Tierarten oder auf den Menschen \u00fcbertragen. Dabei ist zu beachten, dass Infektionen mit tierseuchenrechtlich relevanten Erregern bei Neuweltkamelen m\u00f6glicherweise subklinisch verlaufen oder sich klinisch nicht so darstellen, wie es von Wiederk\u00e4uern oder Pferden bekannt ist. Somit k\u00f6nnen Neuweltkamele als \u00dcbertr\u00e4ger und Reservoire fungieren, was in L\u00e4ndern und Regionen mit Sanierungs- und Eradikationsprogrammen besonders zu beachten ist. Vor dem Hintergrund der Nutzung von Neuweltkamelen im Bereich Trekking, Erlebnisurlaub, tier\u00adgest\u00fctzte Therapie u.a. muss auch auf die Erreger von Zoonosen besonderes Augenmerk gelegt werden (<strong>Abb. 1 und 2<\/strong>).<br \/>\nHier soll daher eine \u00dcbersicht \u00fcber h\u00e4ufig geforderte Tierseuchenuntersuchungen und sinnvolle Untersuchungen im Rahmen der Biosicherheit f\u00fcr Neuweltkamele gegeben werden.<\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr Handel, Exporte und Ausstellun\u00adgen werden bestimmte Erreger- bzw. Anti\u00adk\u00f6r\u00adper\u00adnachweise ben\u00f6tigt, die von K\u00e4ufern, den zu\u00adst\u00e4ndig\u00aden Veterin\u00e4r\u00e4mtern oder den Veranstaltern gefordert werden. Gleichzeitig gibt es keine Tests, welche speziell f\u00fcr Neuweltkamele entwickelt oder \u00advalidiert wurden. IFATs und ELISAs k\u00f6nnen evtl. mit Seren von Neuweltkamelen durchgef\u00fchrt werden, allerdings wird seitens der Testhersteller nicht an\u00adge\u00ad\u00adgeben, ob die Interpretation der Ergebniswerte auch f\u00fcr Neuweltkamele gilt. Geeignet zur spezies\u00adunabh\u00e4ngigen Untersuchung sind auch traditionelle serologische Methoden wie KBR, RBT oder SNT (<strong>Abb.\u2009\u20093<\/strong>).<\/p>\n<p><strong>Abb. 3:<\/strong> Tests zum Erreger- und Antik\u00f6rpernachweis<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>ELISA<\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Enzyme Linked Immunosorbent Assay<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>IFAT <\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Indirekter Fluoreszenz-Antik\u00f6rpertest<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>KBR <\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Komplementbindungsreaktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>RBT <\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Rose-Bengal-Test<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>SNT <\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Serum Neutralisationstest<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>PCR <\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Polymerase-Kettenreaktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"62\"><strong>BU<\/strong><\/td>\n<td width=\"272\">Kulturelle Anzucht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Und nat\u00fcrlich sind direkte Erregernachweise mittels PCR-Untersuchung und bakterieller Kultur m\u00f6glich. Je nach Fragestellung und M\u00f6glichkeit zur Gewinnung von geeignetem Probenmaterial ist ihnen der Vorzug zu geben.<br \/>\nIm Rahmen von Handel und Tierschauen werden von den zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4r\u00e4mtern h\u00e4ufig Nachweise \u00fcber die Freiheit von BHV-1, BTV, BVDV, SBV, Brucellose und Tuberkulose verlangt:<\/p>\n<h2>Bovines Herpes Virus 1:<\/h2>\n<p>BHV-1 Infektionen verlaufen bei Neuweltkamelen meist subklinisch. Bei klinischem Verlauf stehen respiratorische Symptome im Vordergrund. Ein Erregernachweis aus einem Abstrich ist mittels PCR m\u00f6glich. Eine serologische Untersuchung auf Antik\u00f6rper gegen BHV-1 kann tierartunabh\u00e4ngig mittels SNT durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>Blauzunge \/ Bluetongue Virus:<\/h2>\n<p>Neuweltkamele sind empf\u00e4nglich f\u00fcr BTV, zeigen jedoch meist geringere klinische Symptomatik im Vergleich zu Rindern und kleinen Wiederk\u00e4uern. Es wurden aber auch Todesf\u00e4lle mit erosiven und ulzerativen Maulschleimhautdefekten und Pneumonie beschrieben. Der Erregernachweis kann durch eine PCR-Untersuchung aus EDTA-Blut oder Gewebe erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass die Vir\u00e4mie bei Neuweltkamelen k\u00fcrzer zu sein scheint als bei Wiederk\u00e4uern. Antik\u00f6rper konnten in Studien mittels ELISA nachgewiesen werden, bisher sind die Tests jedoch nicht f\u00fcr diese Tierarten validiert.<\/p>\n<h2>Bovine Virus Diarrhoe Virus:<\/h2>\n<p>Neuweltkamele k\u00f6nnen sich transient (TI) und persistierend (PI) mit dem BVD-Virus infizieren. Immuntolerante PI Crias (= Jungtiere) entstehen im Mutterleib bei einer Infektion des tr\u00e4chtigen Muttertieres, wobei der Zeitraum noch nicht genau bekannt ist. PI Crias k\u00f6nnen als lebensschwache K\u00fcmmerer auffallen. Werden Antik\u00f6rper gegen das BVD-Virus in einer Herde nachgewiesen, muss die Suche nach der Infektionsquelle die Identifikation von PI-Tieren einschlie\u00dfen. Zur Identifizierung von PI-Tieren eignet sich die PCR-Untersuchung aus EDTA-Blut, Nasentupfern oder Kot. Eine serologische Untersuchung auf Antik\u00f6rper gegen BVDV ist tierartunabh\u00e4ngig mittels SNT m\u00f6glich.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1489624 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 1:&lt;\/b&gt; Beim Alpaka- oder Lama-Trekking ergeben sich enge Tier-Mensch-Kontakte &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: envatoelements&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"800\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489793\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte-768x512.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beim-Alpaka-oder-Lama-Trekking-ergeben-sich-enge-Tier-Mensch-Kontakte.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489793'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1:<\/b> Beim Alpaka- oder Lama-Trekking ergeben sich enge Tier-Mensch-Kontakte <br><i>Bildquelle: envatoelements<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 2:&lt;\/b&gt; Im Streichelzoo ergeben sich enge Tier-Mensch-Kontakte &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: Adobe Stock&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1199\" data-large_image_height=\"664\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"567\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02-1024x567.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489810\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02-1024x567.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02-300x166.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02-768x425.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_02.jpg 1199w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489810'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2:<\/b>  Im Streichelzoo ergeben sich enge Tier-Mensch-Kontakte <br><i>Bildquelle: Adobe Stock<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 4:&lt;\/b&gt; Neuweltkamele k\u00f6nnen Reservoire und \u00dcbertr\u00e4ger von verschiedenen Tierkrankheiten sein. Sie sollten nicht gemeinsam mit Wiederk\u00e4uern und Pferden gehalten werden. &lt;br&gt;&lt;i&gt;\nBildquelle: Kapil S, YearyT, Evermann JF: Viral Diseases of New World Camelids, Vet Lin Food Anim 25 (2009)&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"800\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489827\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04-768x512.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_04.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489827'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 4:<\/b> Neuweltkamele k\u00f6nnen Reservoire und \u00dcbertr\u00e4ger von verschiedenen Tierkrankheiten sein. Sie sollten nicht gemeinsam mit Wiederk\u00e4uern und Pferden gehalten werden.<br><i>\nBildquelle: Kapil S, YearyT, Evermann JF: Viral Diseases of New World Camelids, Vet Lin Food Anim 25 (2009)<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 5 + 6:&lt;\/b&gt; Bei der gemeinsamen Haltung von \u00adNeuweltkamelen mit Pferden oder Wiederk\u00e4uern besteht die M\u00f6glichkeit der \u00dcbertragung von Infektionserregern. &lt;i&gt;Bildquellen: Adobe Stock&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"800\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489844\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05-768x512.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_05.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489844'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 5 + 6: <\/b>Bei der gemeinsamen Haltung von \u00adNeuweltkamelen mit Pferden oder Wiederk\u00e4uern besteht die M\u00f6glichkeit der \u00dcbertragung von Infektionserregern.<br> <i>Bildquellen: Adobe Stock<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 6&lt;\/b&gt;\" data-large_image_width=\"1199\" data-large_image_height=\"664\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"567\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06-1024x567.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489861\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06-1024x567.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06-300x166.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06-768x425.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_06.jpg 1199w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489861'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 6<\/b>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 7 + 8:&lt;\/b&gt; Menschen k\u00f6nnen bei der Erreger\u00fcbertragung als Vektoren eine Rolle spielen. Gleichzeitig m\u00fcssen sie vor der Infektion mit Zoonosen gesch\u00fctzt werden. &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquellen: Adobe Stock&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"800\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489878\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07-768x512.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_07.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489878'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 7 + 8: <\/b>Menschen k\u00f6nnen bei der Erreger\u00fcbertragung als Vektoren eine Rolle spielen. Gleichzeitig m\u00fcssen sie vor der Infektion mit Zoonosen gesch\u00fctzt werden. <br><i>Bildquellen: Adobe Stock<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell Pferd | &lt;b&gt;Abb. 8&lt;\/b&gt;\" data-large_image_width=\"1200\" data-large_image_height=\"800\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1489895\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08-768x512.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Aktuell_Pferd_10.24_08.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1489895'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 8<\/b>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1715587799834{margin-top: 10px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h2>Schmallenbergvirus:<\/h2>\n<p>Neuweltkamele zeigen eine hohe Seropr\u00e4valenz gegen SBV, jedoch eher niedrige Titer. Bisher konnte nicht von klinischer Symptomatik, von Aborten oder missgebildeten Feten im Zusammenhang mit SBV-Infektionen berichtet werden. Der Erregernachweis kann mittels PCR-Untersuchung aus EDTA-Blut, Plazenta oder fetalem Gewebe erfolgen. Antik\u00f6rper konnten in Studien mittels ELISA nachgewiesen werden, bisher sind die Tests jedoch nicht f\u00fcr diese Tierarten validiert.<\/p>\n<h2>Brucellose:<\/h2>\n<p>Neuweltkamele sind f\u00fcr <em>Brucella abortus<\/em> und \u00ad<em>Brucella melitensis<\/em> empf\u00e4nglich und bei infizierten Tieren k\u00f6nnen Aborte auftreten. Eine serologische Untersuchung auf Antik\u00f6rper gegen Brucella spp. ist tierartunabh\u00e4ngig \u00fcber RBT oder KBR m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Tuberkulose:<\/h2>\n<p>Die Untersuchung auf den <em>Mycobacterium tuberculosis<\/em>-Komplex (MTC) ist vorgeschrieben f\u00fcr den innergemeinschaftlichen Handel von Zuchttieren. Ein labordiagnostischer Test auf Antik\u00f6rper gegen MTC ist in Deutschland nicht zugelassen und die Testung kann nur am Tier mittels Intrakutantest durchgef\u00fchrt werden. Dabei ist zu beachten, dass bei Neuweltkamelen h\u00e4ufiger falsch negative Ergebnisse auftreten. Weiterhin muss das Tuberkulin f\u00fcr die Anwendung bei Neuweltkamelen umgewidmet werden, womit das Risiko der Anwendung auf die Tier\u00e4rztInnen \u00fcbergeht (die Unterzeichnung einer entsprechenden Aufkl\u00e4rung durch die TierhalterInnen wird empfohlen). Aufgrund des zoonotischen Potentials und der wenigen Testm\u00f6glichkeiten ist ein Monitoring besonders wichtig und verendete Tiere sollten zur Sektion gegeben werden.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von evtl. vorgeschriebenen Unter\u00adsuchungen auf Tierseuchenerreger sollten Tierhalter\u00adInnen die Grundlagen der Biosicherheit beherzigen um ihre Herden vor dem Eintrag von Infektionskrankheiten so gut wie m\u00f6glich zu sch\u00fctzen. Dies bedeutet u.a. Risiken durch Publikums- und Tierverkehr zu erkennen und zu minimieren, Neuwelt\u00adkamele nicht mit Wiederk\u00e4uern oder Pferden gemeinsam zu halten sowie verendete Tiere einer Sektion zuzuf\u00fchren (Abb. 4 bis 8). Zukaufstiere sollten vor dem Transport klinisch untersucht werden und Proben zur Unter\u00ad\u00adsuchung auf relevante infekti\u00f6se Erkrankungen genommen werden. Je nach Epidemiologie empfiehlt sich auch bei negativen Befunden eine Quarant\u00e4ne und ggf. eine Nachtestung im neuen Betrieb.<br \/>\nNeben den geforderten Nachweisen gibt es weitere sinnvolle Untersuchungen zur Gesunderhaltung von Lama- und Alpakaherden:<\/p>\n<h2><em>Mycoplasma (M.) haemolamae<\/em>:<\/h2>\n<p>Es handelt sich um ein haemotropes intrazellul\u00e4res Bakterium, welches die Erythrozyten der infizierten Tiere bef\u00e4llt und vermutlich durch blutsaugende Insekten, evtl. auch \u00fcber andere K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten und m\u00f6glicherweise vertikal im Bestand \u00fcbertragen werden kann. Infizierte Tiere erkranken nicht notwendigerweise klinisch, aber k\u00f6nnen im Falle von Schw\u00e4chung durch Krankheit oder Stress aufgrund von Erregervermehrung massive h\u00e4molytische \u00adAn\u00e4mien ausbilden. Die Untersuchung auf \u00ad<br \/>\n<em>M.\u2009\u2009haemolamae<\/em> erfolgt mittels PCR-Untersuchung aus EDTA-Blut.<\/p>\n<h2>Pseudotuberkulose:<\/h2>\n<p>Diese chronische und untherapierbare Erkrankung wird hervorgerufen durch <em>Corynebacterium pseudo\u00adtuberculosis<\/em>, welches auch Schafe und Ziegen infizieren kann. Der Erreger kapselt sich in Lymphknoten ab und verursacht innerliche und\/oder \u00e4u\u00dferlich sichtbare bzw. tastbare Abszesse. Der Eiter ist hochinfekti\u00f6s. Eine serologische Untersuchung kann \u00fcber einen ELISA-Test erfolgen, der f\u00fcr Neuweltkamele validiert wurde. Dabei ist zu beachten, dass durch die Abkapselung des Erregers eine Antik\u00f6rper Ausbildung gering und\/oder verz\u00f6gert sein kann. Ein Erregernachweis aus Abszessinhalt ist \u00fcber eine bakterielle Kultur oder PCR m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Paratuberkulose:<\/p>\n<p>Alpakas und Lamas sind f\u00fcr <em>Mycobakterium avium ssp. paratuberculosis<\/em> (MAP) empf\u00e4nglich, die Pr\u00e4valenz in Mitteleuropa scheint bei Neuweltkamelen jedoch gering zu sein. Infizierte Tiere k\u00f6nnen den Erreger lange Zeit ausscheiden und in der Herde verteilen ohne jemals klinisch zu erkranken. Klinische Erkrankungen mit Diarrhoe und Abmagerung sind selten. Der direkte Erregernachweis mittels PCR aus Kot wird empfohlen. Eine Kultur ist ebenfalls m\u00f6glich, allerdings extrem zeitaufw\u00e4ndig. Eine geeignete Untersuchung auf Antik\u00f6rper ist f\u00fcr Neuweltkamele derzeit nicht verf\u00fcgbar, vorhandene ELISAs sind bisher nicht f\u00fcr diese Tierarten validiert.<\/p>\n<h2>Parasitosen:<\/h2>\n<p>Magen-Darm-Strongyliden (MDS), im Speziellen <em>Haemonchus contortus<\/em> aber auch <em>Trichostrongylus<\/em> sowie der kleine Leberegel (<em>Dicrocoelium dendriticum<\/em>) bergen gro\u00dfes Schadenspotential f\u00fcr Neuweltkamele. Vor allem vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Resistenzen gegen eine Vielzahl von Anthelmintika sollte ein Eintrag in den eigenen Bestand bestm\u00f6glich vermieden werden. Eine geeignete Diagnostik beinhaltet eine parasitologische Kotuntersuchung und einen Eizahlreduktionstest. Dies bedeutet, dass je eine McMaster Z\u00e4hlung vor der Entwurmung und 10-14 Tage nach der Entwurmung durchgef\u00fchrt wird. Eine wirksame Entwurmung reduziert die Eizahl pro Gramm Kot um 95 %. Liegt eine geringere Reduktionsrate vor, ist davon auszugehen, dass Resistenzen gegen die angewandten Wirkstoffe bestehen.<br \/>\nEine <em>Haemonchus<\/em>-Differenzierung \u00fcber Fluoreszenz-F\u00e4rbung ist m\u00f6glich bei Nachweis von MDS-Eiern in der parasitologischen Untersuchung. F\u00fcr den gro\u00dfen Leberegel (Fasciola hepatica) besteht die M\u00f6glichkeit einer serologischen Untersuchung auf Antik\u00f6rper mittels ELISA.<br \/>\nF\u00fcr Zuchtbetriebe sind bei Erwerb von Zuchttieren oder bei der Zusammenf\u00fchrung von Stuten und Hengsten unterschiedlicher Herkunft Untersuchungen auf zuchthygienisch relevante Infektionskrankheiten wichtig.<br \/>\nEin Uterustupfer oder Vaginalabstrich von der Stute kann per Kultur auf fruchtbarkeitsrelevante Keime untersucht werden. Ein Tupfer oder Abstrich beim Hengst ist praktisch leider nicht m\u00f6glich aufgrund der sehr schlechten Erreichbarkeit des Penis zur Vorverlagerung. Eine serologische Untersuchung auf Antik\u00f6rper kann Aufschluss dar\u00fcber geben, ob ein Tier bereits Kontakt zu bestimmten Erregern hatte. Bei Verdacht auf ein akutes Geschehen empfiehlt sich eine Serumpaarprobe im Abstand von 2-3 Wochen, um einen m\u00f6glichen Titeranstieg festzustellen.<\/p>\n<h2>Leptospirose:<\/h2>\n<p>Infektionen mit Leptospiren k\u00f6nnen bei Neuweltkamelen fieberhafte systemische Erkrankungen ausl\u00f6sen, aber auch zu Tr\u00e4chtigkeitsverlusten und Aborten bei klinisch unauff\u00e4lligen Stuten f\u00fchren. Ein Erregernachweis per PCR kann aus der fetalen Niere erfolgen. Auf Antik\u00f6rper gegen Leptospiren kann mittels MAT untersucht werden, eine Serumpaarprobe wird empfohlen.<\/p>\n<h2>Q-Fieber:<\/h2>\n<p>Neuweltkamele sind empf\u00e4nglich f\u00fcr <em>Coxiella burnetii<\/em> und der Erreger ist assoziiert mit Aborten. F\u00fcr den direkten Nachweis mittels PCR eignen sich z.B. Abortmaterial, Uterustupfer oder Milch. Zum Antik\u00f6rpernachweis k\u00f6nnen ELISAs verwendet werden, die zwar bisher nicht f\u00fcr Neuweltkamele validiert wurden, jedoch in Studien plausible Ergebnisse \u00adgeliefert haben.<\/p>\n<h2>Toxoplasmose und Neosporose:<\/h2>\n<p>Infektionen von Neuweltkamelen mit <em>Toxoplasma (T.) gondii<\/em> und mit<em> Neospora (N.) caninum<\/em> sind m\u00f6glich und k\u00f6nnen Aborte verursachen. Studien sch\u00e4tzen die Seropr\u00e4valenz von <em>T. gondii<\/em> h\u00f6her ein als die von<em> N. caninum<\/em>, wobei vermutet wird, dass Infektionen mit <em>N. caninum<\/em> ein h\u00f6heres Abort-\u00adRisiko bergen. F\u00fcr einen Erregernachweis per PCR \u00adeignen sich Abortmaterial, Uterustupfer oder fetales \u00adGewebe (Gehirn, Herz). Zur serologischen Untersuchung stehen ELISA-Tests zu Verf\u00fcgung, die in Studien gute Ergebnisse zum Nachweis von Antik\u00f6rpern erbracht haben. F\u00fcr Toxoplasmose werden IgG und IgM getrennt bestimmt, wodurch ggf. ein akutes Geschehen von einem fr\u00fcheren Erreger\u00adkontakt \u00adabgegrenzt werden kann.<\/p>\n<h2>Chlamydiose:<\/h2>\n<p><em>Chlamydia<\/em> spp. werden auch bei \u00adNeuweltkamelen mit Aborten in Verbindung gebracht. Eine PCR-\u00adUntersuchung ist aus Abortmaterial und \u00adUterus- bzw. Scheidentupfer m\u00f6glich. Ein Anti\u00adk\u00f6rpernach\u00ad\u00adweis aus Serum ist als IFAT m\u00f6glich, eine Serumpaarprobe wird empfohlen.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"336\"><strong>Spezielle Kameliden Leistungen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"88\">8176<\/td>\n<td width=\"247\">Mycoplasma haemolamae<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"88\">1183<\/td>\n<td width=\"247\">Parasitenprofil<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"88\">527<\/td>\n<td width=\"247\">Haemonchus contortus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"88\">1252<\/td>\n<td width=\"247\">Abortprofil serologisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"88\">8431<\/td>\n<td width=\"247\">Abortprofil PCR<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Anna-Linda Golob<\/em><\/p>\n<h4><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Cebra C. Infectious diseases in new world camelids. Clin Theriogenology. 2014; 6(4): 593-598<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Kapil S, Yeary T, Evermann JF. Viral Diseases of New World Camelids. Vet Clin Food Anim. 2009; 25(2): 323\u2013337. doi: 10.1016\/j.cvfa.2009.03.005<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Konieczny K, Pomorska-M\u00f3l M. A Literature Review of Selected Bacterial Diseases in Alpacas and Llamas \u2013 Epidemiology, Clinical Signs and Diagnostics. Animals. 2023; 14(1): 45. doi: 10.3390\/ani14010045<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Barrington GM, Allen AJ, Parish SM, Tibary A. Biosecurity and biocontainment in alpaca operation. Small Ruminant Research. 2006; 61(2): 217\u2013225. doi: 10.1016\/j.smallrumres.2005.07.011<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1728991510912{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1728991412891{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1729174126538{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F10%2FLA_Pferd_Oktober_2024_DE_FINAL.pdf|title:Biosicherheit%20bei%20Neuweltkamelen%20und%20M%C3%B6glichkeiten%20f%C3%BCr%20Handels-%20und%20Zuchtuntersuchungen|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1728991421019{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1729174114279{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/LA_Pferd_Oktober_2024_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Biosicherheit bei Neuweltkamelen und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Handels- und Zuchtuntersuchungen<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahren Sie alles \u00fcber Biosicherheit bei Neuweltkamelen und wichtige Untersuchungen f\u00fcr Handel und Zucht. 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