{"id":1462877,"date":"2024-02-16T14:19:30","date_gmt":"2024-02-16T13:19:30","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?p=1462877"},"modified":"2025-02-28T10:25:01","modified_gmt":"2025-02-28T09:25:01","slug":"ist-da-der-wurm-drin-lungenwurminfektionen-bei-hund-und-katze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/ist-da-der-wurm-drin-lungenwurminfektionen-bei-hund-und-katze\/","title":{"rendered":"Ist da der Wurm drin? Lungenwurminfektionen bei Hund und Katze"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Als \u201eLungenw\u00fcrmer\u201c bei Hund und Katze werden in erster Linie bestimmte Parasiten aus der \u00dcberfamilie der <em>Metastrongyloidea <\/em>bezeichnet, deren adulte Stadien in der Lunge ihrer Wirte leben. Daneben gibt es auch W\u00fcrmer aus der Familie der <em>Trichuridae<\/em>, die ebenfalls in den Atemwegen parasitieren.<br \/>\nIm Rahmen dieses Artikels werden die f\u00fcr den europ\u00e4ischen Raum wichtigsten Vertreter vorgestellt und Diagnostikm\u00f6glichkeiten erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend <em>Angiostrongylus (A.) vasorum, Crenosoma (Cr.) vulpis, Oslerus (O.) osleri und Filaroides (F.) hirthi <\/em>v. a. wildlebende Caniden, aber auch Hunde infizieren, sind die von <em>Aelurostrongylus (Ael.) abstrusus <\/em>und <em>Troglostrongylus (T.) brevior <\/em>bevorzugt befallenen Endwirte v. a. Wildfeliden, aber auch Hauskatzen.<\/p>\n<p><em>Capillaria (C.) aerophila <\/em>(syn. <em>Eucoleus aerophilus<\/em>) weist nur eine geringe Wirtsspezifit\u00e4t auf: Betroffen sind v. a. F\u00fcchse und Igel, aber auch Hunde, Katzen und andere Tierarten. Daneben weist <em>C. aerophila <\/em>ein zoonotisches Potential auf.<\/p>\n<h2>Entwicklungszyklus<\/h2>\n<p>Folgende Lungenw\u00fcrmer weisen einen <strong>indirekten Lebenszyklus \u00fcber Zwischenwirte <\/strong>auf:<\/p>\n<ul>\n<li><em> Cr. vulpis<\/em><\/li>\n<li><em> Ael. abstrusus<\/em><\/li>\n<li><em>T. brevior<\/em><\/li>\n<li><em> A. vasorum<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die drei Erstgenannten gilt: Die adulten W\u00fcrmer sitzen, abh\u00e4ngig von der Lungenwurmart, in Trachea, Bronchien, Bronchiolen oder Alveolen. Von dort werden von den Weibchen Eier in die Atemwege abgegeben, aus welchen dann das 1. Larvenstadium (L1) schl\u00fcpft. Die L1 werden anschlie\u00dfend hochgehustet, abgeschluckt und mit dem Kot ausgeschieden. In der Umwelt infizieren sie verschiedene Nackt- und Geh\u00e4useschnecken, in denen sie sich bis zum infekti\u00f6sen 3. Larvenstadium (L3) entwickeln. Diese Entwicklung im Zwischenwirt ist zwingend erforderlich. Endwirte wiederum infizieren sich durch die Aufnahme eines Zwischen- oder Transportwirtes (z. B. V\u00f6gel, Kleins\u00e4uger, kleine Amphibien oder Reptilien) (Abbildung 1).<\/p>\n<p>Abweichend davon parasitieren die Adulten von<em> A. vasorum <\/em>(auch als franz\u00f6sischer Herzwurm bezeichnet) in den Pulmonalarterien, gelegentlich auch im rechten Herzen. Die von den Weibchen produzierten Eier werden in das Kapillargebiet der Lunge abgeschwemmt. Dort schl\u00fcpfen die L1 und wandern in die Alveolen ein. Die weitere Entwicklung verl\u00e4uft analog zu dem oben Geschilderten.<\/p>\n<p>Folgende Parasiten haben einen <strong>direkten Lebens\u00adzyklus <\/strong>(ohne Entwicklung im Zwischenwirt):<\/p>\n<ul>\n<li><em> O. osleri<\/em><\/li>\n<li><em> F. hirthi<\/em><\/li>\n<li>vermutlich auch <em> C. aerophila<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die adulten W\u00fcrmer von <em>O. osleri <\/em>(auch Trachealwurm genannt) verursachen in der Tracheal- bzw. Bronchialschleimhaut die Bildung von makroskopisch sichtbaren Wurmkn\u00f6tchen. Von dort entlassen die Weibchen Eier, die bereits eine infekti\u00f6se L1 enthalten, in das Lumen der Trachea. Die Adulten von<em> F. hirthi <\/em>leben im Lungenparenchym und entlassen infekti\u00f6se L1 in die Atemwege. Die L1 beider Spezies werden hochgehustet und nach Abschlucken mit dem Kot ausgeschieden. Eine \u00dcbertragung erfolgt <strong>f\u00e4kal-\u00adoral<\/strong>, meist horizontal bereits im Welpenalter. Auch Autoinfektionen sind h\u00e4ufig. <em>O. osleri<\/em>&#8211; und <em>F. hirthi<\/em>-positive Hunde sollten aufgrund der direkten Infektiosit\u00e4t der L1 isoliert und alle Kontakthunde mittherapiert werden (Abbildung 2).<\/p>\n<p>Die adulten Stadien von <em>C. aerophila <\/em>sind in die Submukosa von Trachea, Bronchien und Bronchioli eingebettet. Dort legen sie Eier ab, die hochgehustet, abgeschluckt und mit dem Kot ausgeschieden werden. In der Umwelt werden diese Eier nach 30 \u2013 45 Tagen infekti\u00f6s (embryonierte Eier). Im Entwicklungszyklus von <em>C. aerophila <\/em>sind Regenw\u00fcrmer von Bedeutung, jedoch ist ihre Rolle (Zwischen- oder nur Transportwirt) noch nicht final gekl\u00e4rt (Abbildung 3).<\/p>\n<p>F\u00fcr alle genannten Lungenw\u00fcrmer gilt: Endwirte (z. B. Hunde und Katzen) infizieren sich durch die orale Aufnahme eines infekti\u00f6sen Stadiums, je nach Lungenwurmart entweder \u00fcber die Aufnahme eines Zwischen- oder Transportwirtes oder oro-f\u00e4kal.<br \/>\nNach oraler Aufnahme dringen die Larven in die Darmwand ein und gelangen auf dem Lymph- und\/ oder Blutweg bzw. durch eine Wanderung durch die K\u00f6rperh\u00f6hlen in die Lunge, wo sie zu Adulten heranreifen und geschlechtsreif werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1462877 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 1: Lebenszyklus von Lungenw\u00fcrmern mit indirektem Entwicklungszyklus, infekti\u00f6ses Stadium mit \u201e!\u201c gekennzeichnet &lt;br&gt;Bildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"834\" data-large_image_height=\"561\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Indirekter_Lebenszyklus-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"834\" height=\"561\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Indirekter_Lebenszyklus-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1463169\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Indirekter_Lebenszyklus-1.jpg 834w, 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data-large_image_height=\"559\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"844\" height=\"559\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1463186\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus-1.jpg 844w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus-1-768x509.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 844px) 100vw, 844px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1463186'>\n\t\t\t\t\tAbb. 2: Lebenszyklus von Lungenw\u00fcrmern mit direktem Entwicklungszyklus, infekti\u00f6ses Stadium mit \u201e!\u201c gekennzeichnet <br>Bildquelle: Laboklin\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 3: Lebenszyklus von Capillaria aerophila, infekti\u00f6ses Stadium mit \u201e!\u201c gekennzeichnet &lt;br&gt;Bildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"764\" data-large_image_height=\"557\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus_Capillaria-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"557\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus_Capillaria-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1463203\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Direkter_Lebenszyklus_Capillaria-1.jpg 764w, 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data-large_image_height=\"1361\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"855\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm-1024x855.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1462878\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm-1024x855.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm-300x250.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm-768x641.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm-1536x1283.jpg 1536w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_4_Balkendiagramm.jpg 1630w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1462878'>\n\t\t\t\t\tAbb. 4: Nachweish\u00e4ufigkeit von Lungenwurmlarven und Capillaria-Eiern mittels Flotationsverfahren (NaCl-Glucose-L\u00f6sung [\u03c1 = 1,3]) und Auswanderungsverfahren nach Baermann-Wetzel bei Hunden (n = 97882 bzw. 5496) und Katzen (n = 23869 bzw. 2160) in Deutschland in den Jahren 2021 \u2013 2022.\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 5: Lungenwurmlarven im Auswanderungsverfahren nach\nBaermann-Wetzel, 20x Vergr\u00f6\u00dferung\n&lt;br&gt;Bildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"1519\" data-large_image_height=\"1014\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven-1024x684.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1462895\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven-300x200.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven-768x513.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_5_Lungenwurmlarven.jpg 1519w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1462895'>\n\t\t\t\t\tAbb. 5: Lungenwurmlarven im Auswanderungsverfahren nach\nBaermann-Wetzel, 20x Vergr\u00f6\u00dferung\n<br>Bildquelle: Laboklin\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 6: Capillaria-Ei, 40x Vergr\u00f6\u00dferung &lt;br&gt;Bildquelle: Laboklin\" data-large_image_width=\"563\" data-large_image_height=\"420\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_6_Capillaria_40x.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"420\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_6_Capillaria_40x.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1462912\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_6_Capillaria_40x.jpg 563w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Abb_6_Capillaria_40x-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1462912'>\n\t\t\t\t\tAbb. 6: Capillaria-Ei, 40x Vergr\u00f6\u00dferung <br>Bildquelle: Laboklin\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1650632075890{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h2>Klinische Symptomatik<\/h2>\n<p>Die klinischen Anzeichen einer Infektion sind sehr variabel und resultieren letztlich aus einer Gewebesch\u00e4digung durch die adulten Stadien bzw. die Migration der Larven. Der Schweregrad der Erkrankung ist daher u. a. abh\u00e4ngig von der vorliegenden Wurmspezies und -last. Jungtiere sind h\u00e4ufiger betroffen und erkranken meist auch schwerer.<\/p>\n<p>Lungenwurminfektionen k\u00f6nnen <strong>asymptomatisch <\/strong>verlaufen, Nachweise von Lungenwurmlarven oder <em>Capillaria<\/em>-Eiern sind h\u00e4ufig <strong>Zufallsbefunde <\/strong>bei routinem\u00e4\u00dfigen koproskopischen Untersuchungen.<\/p>\n<p>Daneben sind milde bis schwerwiegende respiratorische Symptome m\u00f6glich, dazu z\u00e4hlen v. a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Husten<\/li>\n<li>Nasenausfluss<\/li>\n<li>Tachypnoe<\/li>\n<li>Dyspnoe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Infektionen mit <em>A. vasorum <\/em>k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich <strong>Gerinnungsst\u00f6rungen<\/strong>, <strong>Pleuraerg\u00fcsse <\/strong>sowie <strong>kardiovaskul\u00e4re<\/strong> und <strong>neurologische<\/strong> <strong>Symptome <\/strong>auftreten. T\u00f6dliche Verl\u00e4ufe sind m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Pr\u00e4valenz<\/h2>\n<p>Lungenwurminfektionen bei Hunden und Katzen kommen eher <strong>selten <\/strong>vor, das spiegelt sich auch im eigenen Untersuchungsgut wider (Abbildung 4).<br \/>\nEinzelne Vertreter z\u00e4hlen zu den \u201eemerging diseases\u201c (z. B. <em>A. vasorum<\/em>), einige treten gelegentlich auf (z. B. <em>C. aerophila<\/em>), andere sind in Mitteleuropa nur sporadisch beschrieben (<em>O. osleri<\/em>, <em>F. hirthi<\/em>).<br \/>\nDennoch sind sie von klinischer Relevanz, da sie zu schweren Erkrankungen mit t\u00f6dlichem Verlauf f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Diagnostik<\/h2>\n<p>F\u00fcr eine Diagnosestellung ist der Nachweis der Parasiten erforderlich. Dabei ist zu beachten, dass w\u00e4hrend der Pr\u00e4patenzzeit, also der Zeit zwischen einer Ansteckung und dem Vorliegen von diagnostizierbaren Vermehrungsprodukten (hier: Eier oder Larvenstadien), keine Diagnosestellung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><em><strong>Koproskopie<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der <strong>mikroskopische<\/strong> <strong>Nachweis<\/strong> <strong>von<\/strong> <strong>L1\u00ad-Larven<\/strong> <strong>bzw. <\/strong><strong>Eiern in Kotproben <\/strong>stellt die g\u00e4ngigste Methode dar: Eine koproskopische Untersuchung ist eine g\u00fcnstige, nicht-invasive und ungezielte Testmethode, die verschiedene Parasiten erfasst. Auch wenn die Sensitivit\u00e4t der Tests v. a. aufgrund der intermittierenden Ausscheidung von Lungenwurmlarven und <em>Capillaria<\/em>-Eiern eingeschr\u00e4nkt ist, sollte sie immer der <strong>1. Schritt in der Diagnostik <\/strong>sein.<br \/>\nBestenfalls sollte die Untersuchung mit <strong>Sammelkot\u00adproben <\/strong>von 3 konsekutiven Kotabs\u00e4tzen durchgef\u00fchrt werden. Bei negativen Ergebnissen sind<strong> Wiederholungsuntersuchungen <\/strong>anzuraten, insbesondere bei klinischem Verdacht.<\/p>\n<p><em>Direkter Kotausstrich<br \/>\n<\/em>L1 k\u00f6nnen aufgrund ihrer Bewegungsaktivit\u00e4t leicht in frischen Kotproben nachgewiesen werden. F\u00fcr einen Kotausstrich wird eine kleine Menge frischer Kot mit etwas Wasser oder Kochsalzl\u00f6sung auf einem Objekttr\u00e4ger vermischt und verteilt und anschlie\u00dfend mikroskopisch untersucht. Das Verfahren ist g\u00fcnstig und einfach durchzuf\u00fchren, aber weist eine <strong>sehr geringe Sensitivit\u00e4t <\/strong>aufgrund der kleinen eingesetzten Probenmenge sowie der fehlenden Anreicherung auf.<\/p>\n<p><em>Flotationsverfahren<br \/>\n<\/em>Bei diesem Verfahren wird eine etwa erbsengro\u00dfe Kotprobe in einer Fl\u00fcssigkeit mit bekanntem spezifischem Gewicht suspendiert. Kotpartikel sinken ab, w\u00e4hrend sich die leichteren Parasitenstadien an der Oberfl\u00e4che anreichern und mithilfe eines Deckgl\u00e4schens auf einen Objekttr\u00e4ger \u00fcberf\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Es stellt die Methode der Wahl f\u00fcr den <strong>Nachweis<\/strong> <strong>von<\/strong> <strong><em>Capillaria-<\/em><\/strong><strong>\u00adEiern<\/strong> dar, aber auch andere Lungenwurmlarven k\u00f6nnen mit dieser Methode detektiert werden. Auch beim Flotationsverfahren ist die Sensitivit\u00e4t durch die maximal einsetzbare Probenmenge eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><em>Larven-Auswanderungsverfahren nach Baermann-Wetzel<br \/>\n<\/em>Eine etwa walnussgro\u00dfe Kotprobe wird in ein feinmaschiges Sieb oder in feine Gaze gelegt und in einem Trichter platziert, an dessen Ende ein mit einer Klemme verschlie\u00dfbarer Schlauch befestigt ist. Der Trichter wird dann mit lauwarmem Wasser bef\u00fcllt, bis die Probe halb bedeckt ist. Lebende Larven werden von Feuchtigkeit angezogen (Hydrotropismus) und reichern sich dadurch an: Sie wandern innerhalb von 12 \u2013 24 h aktiv aus dem Kot heraus und setzen sich am Boden des Testsystems ab. Die ersten Tropfen aus dem Schlauch werden f\u00fcr eine mikroskopische Untersuchung auf einen Objekttr\u00e4ger aufgebracht (Abbildung 5).<\/p>\n<p>Dieses Verfahren gilt als <strong>Goldstandard f\u00fcr den <\/strong><strong>Nachweis von Lungenwurmlarven<\/strong>, hat aber ebenfalls Limitationen: Es ist ein relativ aufwendiges Verfahren mit langer Untersuchungsdauer. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung sind <strong>frische Kotproben <\/strong>notwendig, da nur lebende Larven aktiv auswandern. Die L1 von<em> O. osleri <\/em>und <em>F. hirthi <\/em>sind lethargisch und wandern nicht gut aus; sie sind daher, wenn \u00fcberhaupt, eher mittels Flotation nachweisbar.<\/p>\n<p><em><strong>Mikroskopie aus anderen Materialien<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Auch in <strong>Trachealabstrichen<\/strong> <strong>oder<\/strong> <strong>\u00ad-sp\u00fclproben <\/strong>sowie in <strong>BAL-\u00adFl\u00fcssigkeit <\/strong>k\u00f6nnen Lungenwurmstadien mikroskopisch nachgewiesen werden. F\u00fcr einige (z. B. <em>O. osleri, F. hirthi<\/em>) sind v. a. Trachealsp\u00fclproben als Probenmaterial besser geeignet als Kotproben, i. d. R. sind letztere aber das Probenmaterial der Wahl.<\/p>\n<p><em><strong>Identifizierung der Lungenwurmstadien<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>C.<\/strong><\/em><strong><em>aerophila<\/em><\/strong><strong>\u00ad-Eier <\/strong>haben eine strukturierte \u00e4u\u00dfere Eih\u00fclle und sind ca. 60 \u2013 70 x 35 \u2013 40 \u00b5m gro\u00df, braun, tonnenf\u00f6rmig und mit asymmetrischen Pol-Pfropfen versehen (Abbildung 6). Abzugrenzen sind sie v. a. von den etwas gr\u00f6\u00dferen <em>Trichuris<\/em>-Eiern, die eine glatte Eih\u00fclle besitzen, zitronenf\u00f6rmig sind und deren Polpfropfen symmetrisch sind. Daneben k\u00f6nnen auch Eier anderer <em>Capillaria<\/em>-Arten im Kot nachgewiesen werden, die sich morphologisch jedoch sehr \u00e4hneln. Deshalb ist eine Speziesbestimmung mittels mikroskopischer Untersuchung nicht in allen F\u00e4llen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Auch die <strong>L1<\/strong> <strong>der<\/strong> <strong>metastrongyloiden<\/strong> <strong>Lungenw\u00fcrmer <\/strong>sind sich sehr \u00e4hnlich. Daher ist eine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Spezies schwierig und erfordert eine sorgf\u00e4ltige morphometrische und morphologische Untersuchung. Eine Identifizierung kann, entsprechende Expertise vorausgesetzt, anhand der Morphologie der Mund\u00f6ffnung und des Hinterendes sowie der L\u00e4nge erfolgen.<\/p>\n<p>Lungenwurmlarven m\u00fcssen au\u00dferdem von Hakenwurmlarven (bei \u00e4lteren Kotproben) sowie von freilebenden oder pflanzenparasit\u00e4ren Nematoden (falls die Probe vom Boden gesammelt wurde) abgegrenzt werden. Daher werden f\u00fcr eine Untersuchung auf Lungenw\u00fcrmer v. a. frische, direkt nach dem Absetzen gesammelte Kotproben empfohlen!<\/p>\n<p><em><strong>PCR-Nachweis<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Spezifische PCR-Tests stehen f\u00fcr einige Lungenwurmarten in spezialisierten Laboren zur Verf\u00fcgung. Bei diesem Verfahren wird DNA des Parasiten vervielf\u00e4ltigt und sichtbar gemacht. Verschiedenste Probenmaterialien wie <strong>Kot, BAL\u00ad-Fl\u00fcssigkeit, <\/strong><strong>Trachealsp\u00fclproben, tiefe Rachenabstriche <\/strong>und <strong>Lungengewebe <\/strong>k\u00f6nnen mittels PCR untersucht werden. F\u00fcr den Nachweis von <em>A. vasorum <\/em>ist auch EDTA-Blut geeignet.<\/p>\n<p>Obwohl es sich bei der PCR generell um eine sehr sensitive Methode handelt, ist auch hier die Sensitivit\u00e4t v. a. aufgrund von intermittierender Ausscheidung begrenzt.<\/p>\n<p><em><strong>Antigen-Nachweis<\/strong><\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr den Nachweis von <strong><em>A. vasorum <\/em><\/strong>stehen ELISA-Tests und kommerzielle Schnelltests zur Verf\u00fcgung, die zirkulierende Antigene von adulten W\u00fcrmern in Serumproben nachweisen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Lungenwurminfektionen sollten immer differentialdiagnostisch in Betracht gezogen werden, wenn Hunde und Katzen mit kardiopulmonalen Erkrankungen vorgestellt werden. Aufgrund intermittierender Ausscheidung und begrenzter Sensitivit\u00e4t der Testverfahren sind allerdings nur positive Ergebnisse beweisend f\u00fcr das Vorliegen einer Infektion. Als Probenmaterial eignen sich in erster Linie frische Kotproben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Michaela Gentil<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Leistungsspektrum<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/mikrobiologie-parasitologie\/parasitologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>parasitologische Untersuchung<\/u><\/a> (Flotation\/Sedimentation)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/mikrobiologie-parasitologie\/parasitologie\/parasitologische-untersuchungen-kot\/auswanderungsverfahren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Auswanderungsverfahren<\/u> <\/a>nach Baermann-Wetzel<\/li>\n<li>PCR-Nachweise von<em><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/parasiten\/angiostrongylus-vasorum\/angiostrongylus-vasorum-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u> Angiostrongylus vasorum<\/u><\/a>, <a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/parasiten\/crenosoma\/crenosoma-vulpis-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Crenosoma vulpis<\/u><\/a>, <a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/parasiten\/aelurostrongylus-abstrusus\/aelurostrongylus-abstrusus-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Aelurostrongylus abstrusus<\/u><\/a><\/em> und <a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/parasiten\/troglostrongylus-brevior\/troglostrongylus-brevior-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u><em>Troglostrongylus<\/em> <em>brevior<\/em><\/u><\/a><\/li>\n<li>Lungenwurm-PCR-Profile f\u00fcr <a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/profile\/profile-screenings-kleintiere\/pcr-profile\/lungenwurmprofil-hund-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Hund<\/u><\/a> und <a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/profile\/profile-screenings-kleintiere\/pcr-profile\/lungenwurmprofil-katze-pcr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Katze<\/u><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/parasiten\/angiostrongylus-vasorum\/angiostrongylus-vasorum-antigen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u><em>Angiostrongylus vasorum<\/em>-Antigentest<\/u><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1708089567655{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h5><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/strong><\/h5>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Barr SC, Bowman DD. Blackwell\u2019s Five-Minute Veterinary Consult Clinical Companion: Canine and Feline Infectious Diseases and Parasitology. 2nd ed. Ames (IA): Wiley-Blackwell; 2012<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"><strong>Crisi PE, Di Cesare A, Boari A. Feline Troglostrongylosis: Current epizootiology, clinical features, and therapeutic options. Front Vet Sci 2018; 5: 126<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"><strong>Jefferies R, Morgan ER, Helm J et al. Improved detection of canine Angiostrongylus vasorum infection using real-time PCR and indirect ELISA. Parasitol Res 2011; 109: 1577\u20131583<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"><strong>Pennisi MG, Hartmann K, Addie DD et al. Lungworm disease in cats. ABCD guidelines on prevention and management. J Feline Med Surg 2015; 17: 626\u2013636<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"><strong>Traversa D, Di Cesare A, Conboy G. Canine and feline cardiopulmonary parasitic nematodes in Europe: emerging and underestimated. Parasit Vectors 2010; 3: 62<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_row_inner equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; gap=&#8220;10&#8243;][vc_column_inner width=&#8220;1\/4&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1713262962476{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1713262986158{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F02%2FLA_Februar_2024_DE_FINAL.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20Februar%202024|target:_blank&#8220;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;3\/4&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1713262976243{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1713262995739{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/LA_Februar_2024_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ist da der Wurm drin? Lungenwurminfektionen bei Hund und Katze<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als \u201eLungenw\u00fcrmer\u201c bei Hund und Katze werden in erster Linie bestimmte Parasiten aus der \u00dcberfamilie der Metastrongyloidea bezeichnet, deren adulte Stadien in der Lunge ihrer Wirte leben. <\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":1462946,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"%%post_title%%","_seopress_titles_desc":"%%post_excerpt%%","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[526],"tags":[],"class_list":["post-1462877","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2024","category-526","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1462877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1462877"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1462877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1470783,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1462877\/revisions\/1470783"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1462946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1462877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1462877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1462877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}