{"id":1306244,"date":"2021-02-10T14:23:12","date_gmt":"2021-02-10T13:23:12","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/de\/?p=1306244"},"modified":"2024-04-26T10:26:54","modified_gmt":"2024-04-26T08:26:54","slug":"die-canine-gluten-sensitivitaet-die-zoeliakie-des-hundes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de\/die-canine-gluten-sensitivitaet-die-zoeliakie-des-hundes\/","title":{"rendered":"Die canine Gluten-Sensitivit\u00e4t \u2013 die Z\u00f6liakie des Hundes?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die Z\u00f6liakie des Menschen ist eine gluteninduzierte Enteropathie, die durch einen spezifischen genetischen Genotyp (HLA-DQ2-\/HLA-DQ8Gene) sowie durch den Nachweis von gegen Gluten gerichtete Autoantik\u00f6rper charakterisiert ist (Leonard et al. 2017).<\/p>\n<p>Gluten ist das Hauptspeicherprotein von Getreide (Weizen, Roggen, Gersten, Dinkel; <strong>Abb. 1<\/strong>) und eine komplexe Mischung von Hunderten \u00e4hnlichen und doch leicht unterschiedlichen Proteinen, v. a. aber Gliadin und Glutein (Biesiekierski 2017).<\/p>\n<p>Beim Menschen wurde das Krankheitsbild der Z\u00f6liakie erstmals 1887 von Samuel Gee beschrieben, wobei Weizen als m\u00f6glicher ausl\u00f6sender Faktor erst ca. 60 Jahre sp\u00e4ter, 1941, von William Diecke festgestellt wurde (Diecke 1941).<\/p>\n<p>Klinisch fallen Betroffene v. a. durch eine Malabsorption, Durchfall sowie Kinder haupts\u00e4chlich durch Wachstumsst\u00f6rungen auf (Andersen 1947). Die Pr\u00e4valenz in der Gesamtbev\u00f6lkerung liegt mit regionalen Unterschieden bei ca. 1 % (Husby et al. 2012).<\/p>\n<p>Bei Hunden sind im Zusammenhang mit einer Glutenunvertr\u00e4glichkeit zwei Krankheitsbilder beschrieben. Zum einen ein Symptomkomplex beim Irish Setter, welcher v. a. durch Verdauungsst\u00f6rungen gepr\u00e4gt ist, zum anderen ein haupts\u00e4chlich durch Anf\u00e4lle gepr\u00e4gtes klinisches Bild beim Border Terrier.<\/p>\n<p>In letzter Zeit treten jedoch auch Mischformen hinsichtlich der klinischen Bilder immer mehr in den Fokus der Wissenschaft (Lowrie 2017).[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1306244 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 1: &lt;\/b&gt; Taxonomie glutenhaltiger und glutenfreier Getreide. &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: Diana Studerus&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"1754\" data-large_image_height=\"1239\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus-1024x723.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Taxonomie glutenhaltiger und glutenfreier Getreide\" aria-describedby=\"gallery-1-1306247\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus-300x212.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus-768x543.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus-1536x1085.jpg 1536w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Abb.1-Taxonomie-glutenhaltiger-und-glutenfreier-Getreide.-\u00a9-Diana-Studerus.jpg 1754w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1306247'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1: <\/b> Taxonomie glutenhaltiger und glutenfreier Getreide. <br><i>Bildquelle: Diana Studerus<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 2: &lt;\/b&gt; Gluten-Sensitivit\u00e4t im Rahmen der Futtermittelallergiediagnostik (n=129)\" data-large_image_width=\"551\" data-large_image_height=\"449\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gluten-Sensitivitaet-im-Rahmen-der-Futtermittelallergiediagnostik-n129.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"551\" height=\"449\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gluten-Sensitivitaet-im-Rahmen-der-Futtermittelallergiediagnostik-n129.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Gluten-Sensitivit\u00e4t im Rahmen der Futtermittelallergiediagnostik (n=129)\" aria-describedby=\"gallery-1-1306250\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gluten-Sensitivitaet-im-Rahmen-der-Futtermittelallergiediagnostik-n129.png 551w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gluten-Sensitivitaet-im-Rahmen-der-Futtermittelallergiediagnostik-n129-300x244.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1306250'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2: <\/b> Gluten-Sensitivit\u00e4t im Rahmen der Futtermittelallergiediagnostik (n=129)\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1714118426042{margin-top: 10px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]\u00c4hnlich zur Z\u00f6liakie des Menschen wurden beim Irish Setter im Zusammenhang mit der Aufnahme von Gluten Verdauungsst\u00f6rungen mit Innappetenz, chronischen Durchf\u00e4llen sowie Gewichtsverlust bzw. bei Jungtieren auch Wachstumsverz\u00f6gerungen beschrieben. Die klinischen Symptome beginnen \u00fcblicherweise in einem Alter von sechs Monaten (Daminet 1996). Pathologisch ist eine erh\u00f6hte intestinale Permeabilit\u00e4t, eine partielle Villusatrophie sowie eine intraepitheliale Infiltration mit Lymphozyten detektierbar. Der mukosale Schaden ist bei Irish Settern jedoch typischerweise weniger stark ausgepr\u00e4gt als bei an Z\u00f6liakie erkrankten Menschen (Pemberton et al. 1997).<\/p>\n<p>Diese mit Verdauungsproblemen einhergehende Gluten-Sensitivit\u00e4t des Hundes scheint rassespezifisch beim Irish Setter aufzutreten (Daminet 1996) und wird laut Garden et al. (2000) autosomal rezessiv vererbt.<\/p>\n<p>Nach Umstellung der F\u00fctterung auf eine glutenfreie Di\u00e4t bessern sich i. d. R. alle klinischen Symptome drastisch und auch unmittelbar (Pemberton et al. 1997).<\/p>\n<p>Obwohl bei Menschen mit Z\u00f6liakie erh\u00f6hte Gliadin-IgG-Antik\u00f6rper-Titer detektierbar sind und diese auch als Screeningtest genutzt werden (Leonard et al. 2017), konnte in einer ersten Studie aus dem Jahre 1992 von Hall et al. bei Irish Settern mit glutensensitiver Enteropathie kein erh\u00f6hter Gliadin-IgG-Antik\u00f6rper-Titer gemessen werden. Hall et al. (1992) spekulierten, dass dies mit einer Immunkomplexbindung begr\u00fcndet werden k\u00f6nne. Dieser in bisher nur der genannten Studie untersuchte Zusammenhang ist jedoch fraglich und sollte in weiteren Studien genauer gepr\u00fcft werden. Denn der Test auf vorhandene Antik\u00f6rper w\u00fcrde auch f\u00fcr die gluteninduzierte Enteropathie des Irish Setters ein wertvolles Diagnostikum darstellen (Manuskript in Vorbereitung).<\/p>\n<p>Beim Border Terrier hingegen ist im Zusammenhang mit der Aufnahme von glutenhaltigen Futtermitteln das Canine epileptoid cramping syndrome beschrieben (Black et al. 2014). Dieses Krankheitsbild \u2212auch bekannt als \u201cSpike\u2019s disease\u201d\u2212 sollte nach neuesten Ver\u00f6ffentlichungen besser als paroxysmale glutenssensitive Dyskinesie (PGSD) bezeichnet werden, da es nicht mit epileptiformen Anf\u00e4llen im Zusammenhang steht und auch klar davon unterschieden werden sollte (Lowrie 2017).<\/p>\n<p>Es handelt sich dabei um Bewegungsabnormalit\u00e4ten, die nur episodenweise auftreten, v\u00f6llig selbstlimitierend sind und bei denen die Tiere, anders als bei epileptiformen Anf\u00e4llen, die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein sind (Lowrie 2017). Als abnorme Bewegungen wurden u. a. Schwierigkeiten beim Gehen, ein milder Tremor, Kr\u00e4mpfe und Dystonien (unwillk\u00fcrliche Muskelkontraktionen) beschrieben (Black et al. 2014).<\/p>\n<p>Meist waren alle vier Gliedma\u00dfen, der Kopf sowie der Nacken betroffen. Zwischen diesen Phasen mit abnormen Bewegungen, die 2\u221230 Minuten dauern k\u00f6nnen, liegen oft lange Perioden mit v\u00f6llig normalem Verhalten (Black et al. 2014).<\/p>\n<p>Auch leeres, unbestimmtes Starren (bei vollen Bewusstsein), gastrointestinale Symptome sowie Atopie mit starkem Juckreiz sind beschrieben (Lowrie 2017;).<\/p>\n<p>Die klinischen Symptome sind oft vor dem dritten Lebensjahr zu beobachten, wobei die F\u00fctterung einer glutenfreien Di\u00e4t in 50 % der F\u00e4lle unmittelbar zu einer Reduktion dieser f\u00fchrt (Black et al. 2014).<\/p>\n<p>Laut Lowrie (2017) sind Border Terrier die einzige Rasse, in der PGSD mit Sicherheit nachgewiesen wurde. Park et al. (2014) beschrieben jedoch auch einen Fall von PGSD bei einem neun Monate altem Yorkshire Terrier.<\/p>\n<p>Erh\u00f6hte Spiegel der modifizierten Gliadin-IgG- (MGP-IgG) und der Gewebs-Transglutaminase-IgA-(TG-2-IgA) Antik\u00f6rper stellen einen spezifischen Marker f\u00fcr die Diagnose der paroxysmalen glutensensitiven Dyskinesie (PGSD) des Border Terriers dar.<\/p>\n<p>Bei glutenfreier Di\u00e4t (mind. 3\u22129 Monate) sinken beide Antik\u00f6rpertiter (Lowrie et al. 2015). Dies kann zum einen zur Therapiekontrolle genutzt werden, kann aber auch bei einer Testdurchf\u00fchrung mit bereits angepasster glutenfreier F\u00fctterung zu falsch negativen Ergebnissen f\u00fchren.<\/p>\n<p>In einer im Haus durchgef\u00fchrten Studie konnten wir von 129 Hunden, bei denen ein Futtermittelallergietest durchgef\u00fchrt worden war, in 26 bzw. 24\/129 F\u00e4llen ein positives oder fragliches Ergebnis hinsichtlich einer m\u00f6glichen Gluten-Sensitivit\u00e4t nachweisen. Bemerkenswert war, dass es sich bei den dabei auff\u00e4lligen Rassen v. a. um Mischlinge (n=10), Franz\u00f6sische Bulldoggen (n=5), Deutsche Sch\u00e4ferhunde (n=4) und Labrador Retriever (n=4) handelte.<\/p>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Obwohl gewisse \u00c4hnlichkeiten zwischen der Z\u00f6liakie des Menschen und der glutensensitiven Enteropathie des Irish Setters bestehen, \u00e4u\u00dfert sich die Gluten-Sensitivit\u00e4t beim Border Terrier im Rahmen der paroxysmalen glutensensitiven Dyskinesie v\u00f6llig anders. Erste Ver\u00f6ffentlichungen und im Haus durchgef\u00fchrte Studien weisen darauf hin, dass nicht nur Irish Setter und Border Terrier, sondern auch andere Rassen mit klinischen Symptomen und positiven Antik\u00f6rpertitern auf die Aufnahme von glutenhaltigen Futtermitteln reagieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Test auf canine Gluten-Sensitivit\u00e4t:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">0,5 ml Serum<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bestimmung der MGP-IgG und TG-2-IgA- Antik\u00f6rper<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr alle Hunderassen m\u00f6glich<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Julia Grassinger<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714118125932{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h5><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/h5>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Andersen, Dorothy H. (1947): Celiac syndrome. In: <em>The Journal of pediatrics <\/em>30 (5), S. 564\u2013582. DOI: 10.1016\/s0022-3476(47)80050-2.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Biagi, Federico; Maimaris, Stiliano; Vecchiato, Carla G.; Costetti, Martina; Biagi, Giacomo (2020): Gluten-sensitive enteropathy of the Irish Setter and similarities with human celiac disease. In: <em>Minerva gastroenterologica e dietologica <\/em>66 (2), S. 151\u2013156. DOI: 10.23736\/S1121-421X.19.02648-5.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Biesiekierski, Jessica R. (2017): What is gluten? In: <em>Journal of gastroenterology and hepatology <\/em>32 Suppl 1, S. 78\u201381. DOI: 10.1111\/jgh.13703.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Black, V.; Garosi, L.; Lowrie, M.; Harvey, R. J.; Gale, J. (2014): Phenotypic characterisation of canine epileptoid cramping syndrome in the Border terrier. In: <em>The Journal of small animal practice <\/em>55 (2), S. 102\u2013107. DOI: 10.1111\/jsap.12170.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Daminet, S. C. (1996): Gluten-sensitive enteropathy in a family of Irish setters. In: <em>The Canadian veterinary journal = La revue veterinaire canadienne <\/em>37 (12), S. 745\u2013746.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Diecke, W. K. (1941): Simple dietary treatment for the syndrome of Gee-Herter. In: <em>Ned Tijdschr Geneeskd <\/em>(85), S. 1715\u20131716.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Garden, O. A.; Pidduck, H.; Lakhani, K. H.; Walker, D.; Wood, J. L.; Batt, R. M. (2000): Inheritance of gluten-sensitive enteropathy in Irish Setters. In: <em>American journal of veterinary research <\/em>61 (4), S. 462\u2013468. DOI: 10.2460\/ajvr.2000.61.462.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Husby, S.; Koletzko, S.; Korponay-Szab\u00f3, I. R.; Mearin, M. L.; Phillips, A.; Shamir, R. et al. (2012): European Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology, and Nutrition guidelines for the diagnosis of coeliac disease. In: <em>Journal of pediatric gastroenterology and nutrition <\/em>54 (1), S. 136\u2013160. DOI: 10.1097\/MPG.0b013e31821a23d0.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Leonard, Maureen M.; Sapone, Anna; Catassi, Carlo; Fasano, Alessio (2017): Celiac Disease and Nonceliac Gluten Sensitivity: A Review. In: <em>JAMA <\/em>318 (7), S. 647\u2013656. DOI: 10.1001\/jama.2017.9730.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Lowrie, M. (2017): Paroxysmal gluten-sensitive dyskinesia in Border Terriers. In: <em>Veterinary Focus <\/em>27 (3), S. 35\u201340.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Lowrie, M.; Garden, O. A.; Hadjivassiliou, M.; Harvey, R. J.; Sanders, D. S.; Powell, R.; Garosi, L. (2015): The Clinical and Serological Effect of a Gluten-Free Diet in Border Terriers with Epileptoid Cramping Syndrome. In: <em>Journal of veterinary internal medicine <\/em>29 (6), S. 1564\u20131568. DOI: 10.1111\/jvim.13643.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Lowrie, M.; Garden, O. A.; Hadjivassiliou, M.; Sanders, D. S.; Powell, R.; Garosi, L. (2018): Characterization of Paroxysmal Gluten-Sensitive Dyskinesia in Border Terriers Using Serological Markers. In: <em>Journal of veterinary internal medicine <\/em>32 (2), S. 775\u2013781. DOI: 10.1111\/jvim.15038.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Lowrie, M.; Hadjivassiliou, M.; Sanders, D. S.; Garden, O. A. (2016): A presumptive case of gluten sensitivity in a border terrier: a multisystem disorder? In: <em>The Veterinary record <\/em>179 (22), S. 573. DOI: 10.1136\/vr.103910.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Manners, H. K.; Hart, C. A.; Getty, B.; Kelly, D. F.; S\u00f8rensen, S. H.; Batt, R. M. (1998): Characterization of intestinal morphologic, biochemical, and ultrastructural features in gluten-sensitive Irish Setters during controlled oral gluten challenge exposure after weaning. In: <em>American journal of veterinary research <\/em>59 (11), S. 1435\u20131440.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Park, Hyung-Jin; Seo, Dong-Kyu; Song, Kun-Ho; Seo, Kyoung-Won (2014): Paroxysmal dyskinesia suspected as canine epileptoid cramping syndrome in a young Yorkshire terrier dog. In: <em>The Journal of veterinary medical science <\/em>76 (8), S. 1129\u20131132. DOI: 10.1292\/jvms.14-0015.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Pemberton, P.W; Lobley, R.W; Holmes, R.; S\u00f8rensen, S.H; Batt, R.M (1997): Gluten-sensitive enteropathy in Irish setter dogs: characterisation of jejunal microvillar membrane proteins by two-dimensional electrophoresis. In: <em>Research in Veterinary Science <\/em>62 (2), S. 191\u2013193. DOI: 10.1016\/S0034-5288(97)90146-6.<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714118169342{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714118181900{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714118557923{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F02%2FLA_Februar_2021_DE_FINAL.pdf|title:Die%20canine%20Gluten-Sensitivit%C3%A4t%20%E2%80%93%20die%20Z%C3%B6liakie%20des%20Hundes%3F|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714118193651{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1714118212475{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/LA_Februar_2021_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Die canine Gluten-Sensitivit\u00e4t \u2013 die Z\u00f6liakie des Hundes?<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Z\u00f6liakie des Menschen ist eine Gluten-induzierte Enteropathie, die durch einen spezifischen genetischen Genotyp (HLA-DQ2\/ HLA-DQ8 Gene)&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1306250,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[223],"tags":[],"class_list":["post-1306244","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2021","category-223","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1306244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1306244"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1306244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1472292,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1306244\/revisions\/1472292"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1306250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1306244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1306244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1306244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}