{"id":1427812,"date":"2014-09-13T11:00:36","date_gmt":"2014-09-13T09:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/haeufige-bei-land-und-wasserschildkroeten-vorkommende-krankheiten\/"},"modified":"2024-12-10T11:37:56","modified_gmt":"2024-12-10T10:37:56","slug":"haeufige-bei-land-und-wasserschildkroeten-vorkommende-krankheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/haeufige-bei-land-und-wasserschildkroeten-vorkommende-krankheiten\/","title":{"rendered":"H\u00e4ufige bei Land- und Wasserschildkr\u00f6ten vorkommende Krankheiten"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#187;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#187;&#187;]<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Schildkr\u00f6ten sind sehr beliebte Haustiere, die bei guter Haltung viele Jahrzehnte leben und sogar \u00fcber Generationen in Familien gehalten werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund entsteht oft eine enge Bindung zwischen Halter und Tier. In Menschenhand werden sowohl Land- als auch Wasserschildkr\u00f6ten gehalten. Das Hauptaugenmerk sollte bei Schildkr\u00f6ten auf eine ad\u00e4quate Haltung, eine ausgewogene, abwechslungsreiche F\u00fctterung und das Haltungsmanagement gelegt werden um diese dauerhaft gesund zu erhalten. Oberste Priorit\u00e4t liegt dabei auf der Pr\u00e4vention von Erkrankungen. Die h\u00e4ufigsten in Deutschland gehaltenen Landschildkr\u00f6ten sind die mediterranen Arten die griechische Landschildkr\u00f6te (Testudo hermanni) (Abb. 1), die maurische Landschildkr\u00f6te (Testudo graeca), die Breitrandschildkr\u00f6te (Testudo marginata) sowie die asiatische Vierzehenschildkr\u00f6te (Testudo horsfieldii). Daneben wird eine gro\u00dfe Anzahl exotischer Arten gehalten, die aber z.T. erheblich h\u00f6here Anspr\u00fcche an der Haltung stellen als die europ\u00e4ischen Arten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die wahrscheinlich am h\u00e4ufigsten als Heimtier gehaltene Wasserschildkr\u00f6tenart ist die aus Nordamerika stammende Rotwangen-Schmuckschildkr\u00f6te (Trachemys scripta elegans) (Abb. 2), die inzwischen auch verwildert sehr weit verbreitet vorkommt und die klimatische Bedingungen in Deutschland sehr gut vertr\u00e4gt. Aber auch europ\u00e4ische Sumpfschildkr\u00f6ten (Emys orbicularis) werden gerne gehalten und k\u00f6nnen im Freiland gehalten werden. Daneben findet eine gro\u00dfe Anzahl andere Wasserschildkr\u00f6ten aus verschiedenen Teilen der Welt das Interesse der Terrarianer.<\/p>\n<h2>Haltung und Ern\u00e4hrung von Schildkr\u00f6ten:<\/h2>\n<p class=\"bodytext\">Vor allem f\u00fcr mediterrane Landschildkr\u00f6ten gilt, dass f\u00fcr die artgerechte Haltung eine dauerhafte Innen- bzw. Terrarienhaltung nicht geeignet ist. Diese Tiere sollten in einer Freianlage im Garten gehalten werden. Da es jedoch unter den hier zu Lande herrschenden Bedingungen f\u00fcr die Schildkr\u00f6ten meistens zu kalt und zu niederschlagsreich ist, sowie die Sonnenscheindauer zu gering ist, werden technische Hilfsmittel ben\u00f6tigt, um trockene Bereiche mit erh\u00f6hten Temperaturen zu schaffen. Hier ist vor allem ein Fr\u00fchbeetkasten mit W\u00e4rmelampe zu nennen. F\u00fcr die Ern\u00e4hrung, die einen sehr wichtigen Faktor bei der Gesunderhaltung von Landschildkr\u00f6ten darstellt gilt, dass den Tieren ein vergleichbares Futterspektrum wie in der Natur aus verschiedenen Wiesenkr\u00e4utern, Bl\u00fctenpflanzen, Bl\u00e4ttern, Samen und Wurzeln angeboten werden sollte. Die Art des Futters sollte den nat\u00fcrlichen Bedingungen angepasst werden &#8211; im Fr\u00fchjahr mehr frische Jungpflanzen mit Bl\u00fctenst\u00e4nden, im Sommer getrocknetes Wiesenheu und im Herbst frisches Gr\u00fcnfutter. Die dauernde Salatf\u00fctterung ist f\u00fcr diese Tiere v\u00f6llig unzureichend.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">F\u00fcr die Haltung von Wasserschildkr\u00f6ten ist vor der Anschaffung der Tiere und der Einrichtung des Aquaterrariums anzuraten sich anhand der reichlich zur Verf\u00fcgung stehenden Fachliteratur detailliert \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse der entsprechenden Art zu belesen. Viele Arten, wie die genannten Rotwangen-Schmuckschildkr\u00f6te und europ\u00e4ische Sumpfschildkr\u00f6te k\u00f6nnen im Freiland gehalten werden, wenn ein entsprechender Teich zur Verf\u00fcgung steht. Falls es sich bei der gepflegten Art um Nahrungsspezialisten handelt, sollte auch die M\u00f6glichkeit zur Futterbeschaffung im Vorfeld gekl\u00e4rt werden. Wichtig ist auch f\u00fcr diese Tiere ein breitgef\u00e4chertes Futterangebot und eine Haltung in gut strukturierten Aquaterrarien mit Landanteil.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige bei Schildkr\u00f6ten vorkommende Krankheiten:<\/h2>\n<p><strong>Anorexie und Lethargie:<br \/>\n<\/strong>Jede akute oder chronische Erkrankung kann theoretisch zu einer Anorexie und Lethargie f\u00fchren. Eine Abnahme der Aktivit\u00e4t ist im Herbst vor der Winterruhe bei vielen Arten normal, bei manchen wird auch in der hei\u00dfen Jahreszeit eine Ruhepause (Aestivation) eingelegt (z.B. bei Vierzehenschildkr\u00f6ten). Gewichtsverluste von bis zu 10-15% sind w\u00e4hrend der Winterruhe normal. Nach der Winterruhe kann es zu einer Anorexie kommen, die mit einer Dehydrierung und einer Azot\u00e4mie zusammenh\u00e4ngen kann. Auch eine zu lange Winterruhe und eine w\u00e4hrend der Winterruhe zu stark gef\u00fcllter Darmkanal k\u00f6nnen hierzu beitragen. Andere Faktoren, welche die Aktivit\u00e4t und Futteraufnahme beeinflussen, sind die artgerechte F\u00fctterung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Da Schildkr\u00f6ten ihr Futter v.a. mit ihren Augen finden, k\u00f6nnen Sch\u00e4digungen des Sehorgans, z.B. Frostsch\u00e4den nach dem Winter aber auch andere Augen- oder ZNS St\u00f6rungen, zu einer verringerten Futteraufnahme f\u00fchren. Physiologischerweise findet w\u00e4hrend der Paarungszeit und vor der Eiablage eine reduzierte oder keine Nahrungsaufnahme statt.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#187;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#187;&#187;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1427812 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 1: &lt;\/b&gt; Griechische Landschildkr\u00f6te &lt;i&gt;(Testudo hermanni)&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"595\" data-large_image_height=\"467\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-min-2.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"467\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-min-2.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Griechische Landschildkr\u00f6te(Testudo hermanni)\" aria-describedby=\"gallery-1-1339228\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-min-2.png 595w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-min-2-300x235.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1339228'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1: <\/b> Griechische Landschildkr\u00f6te <i>(Testudo hermanni)<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 2: &lt;\/b&gt; Rotwangen-Schmuckschildkr\u00f6te &lt;i&gt;(Trachemys scripta elegans)&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"595\" data-large_image_height=\"443\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-min-2.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"443\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-min-2.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Rotwangen-Schmuckschildkr\u00f6te (Trachemys scripta elegans)\" aria-describedby=\"gallery-1-1339232\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-min-2.png 595w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-min-2-300x223.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1339232'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2: <\/b> Rotwangen-Schmuckschildkr\u00f6te <i>(Trachemys scripta elegans)<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 3: &lt;\/b&gt; Griechische Landschildkr\u00f6te &lt;i&gt;(Testudo hermanni)&lt;\/i&gt; mit ser\u00f6ser Nasenausfluss und Lid\u00f6dem: Mykoplasmeninfektion &lt;i&gt;(Mycoplasma agassizii)&lt;\/i&gt; &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: Gemeinschaftspraxis Dr. R\u00fcschoff, Dr. Christian, Hamburg&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"595\" data-large_image_height=\"585\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-min-2.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"585\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-min-2.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Griechische Landschildkr\u00f6te (Testudo hermanni) mit ser\u00f6ser Nasenausfluss und Lid\u00f6dem: Mykoplasmeninfektion (Mycoplasma agassizii)\" aria-describedby=\"gallery-1-1339236\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-min-2.png 595w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-min-2-300x295.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1339236'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 3: <\/b> Griechische Landschildkr\u00f6te <i>(Testudo hermanni)<\/i> mit ser\u00f6ser Nasenausfluss und Lid\u00f6dem: Mykoplasmeninfektion <i>(Mycoplasma agassizii)<\/i> <br><i>Bildquelle: Gemeinschaftspraxis Dr. R\u00fcschoff, Dr. Christian, Hamburg<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 4: &lt;\/b&gt; Nierengicht bei einer Griechische Landschildkr\u00f6te &lt;i&gt;(Testudo hermanni)&lt;\/i&gt; &lt;br&gt;&lt;i&gt;Bildquelle: Gemeinschaftspraxis Dr. R\u00fcschoff, Dr. Christian, Hamburg&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"595\" data-large_image_height=\"470\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4-min-2.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"470\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4-min-2.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Nierengicht bei einer Griechische Landschildkr\u00f6te (Testudo hermanni)\" aria-describedby=\"gallery-1-1339240\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4-min-2.png 595w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4-min-2-300x237.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1339240'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 4: <\/b> Nierengicht bei einer Griechische Landschildkr\u00f6te <i>(Testudo hermanni)<\/i> <br><i>Bildquelle: Gemeinschaftspraxis Dr. R\u00fcschoff, Dr. Christian, Hamburg<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 5: &lt;\/b&gt; Oxyureneier im Kot einer Landschildkr\u00f6te (nativ, 400x fach)\" data-large_image_width=\"595\" data-large_image_height=\"393\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/5-min.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"393\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/5-min.png\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Oxyureneier im Kot einer Landschildkr\u00f6te (nativ, 400x fach)\" aria-describedby=\"gallery-1-1339244\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/5-min.png 595w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/5-min-300x198.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1339244'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 5: <\/b> Oxyureneier im Kot einer Landschildkr\u00f6te (nativ, 400x fach)\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#187;.vc_custom_1730798690182{margin-top: 10px !important;}&#187;][vc_column_text css=&#187;&#187;]<strong>Stomatitis, Nasenausfluss, Atembeschwerden:<br \/>\n<\/strong>Stomatitis und Nasenausfluss (Abb. 3) kommen v.a. bei Landschildkr\u00f6ten immer wieder vor. Es gibt einige Infektionserreger, die spezifisch mit diesen Symptomen assoziiert sind. Weitere Faktoren inklusive Haltungsbedingungen, bakteriellen- und Pilzinfektionen, Virusinfektionen und Stoffwechselst\u00f6rungen k\u00f6nnen den Verlauf einer Erkrankung jedoch stark beeinflussen. Eine der h\u00e4ufigsten Ursachen einer Rhinitis bei Landschildkr\u00f6ten ist eine Mykoplasmeninfektion. Bei tropischen Landschildkr\u00f6ten k\u00f6nnen auch intranukle\u00e4re Kokzidien (auch TINC genannt) eine Rolle spielen. Auch Picornaviren (manchmal auch Virus \u201eX\u201c bezeichnet) sind bei Landschildkr\u00f6ten h\u00e4ufig mit Nasenausfluss assoziiert. Bei Stomatiden sind Herpesviren eine der h\u00e4ufigsten Ursachen, aber auch Ranaviren k\u00f6nnen L\u00e4sionen in der Mundh\u00f6hle sowohl bei Land- als auch bei Wasserschildkr\u00f6ten verursachen. Mykoplasmen, TINC, Picornaviren, Herpesviren und Ranaviren k\u00f6nnen jeweils mittels PCR (molekulare Nachweis eines Teils des Genoms des Erregers) nachgewiesen werden. Bei Mykoplasmen und TINC sind Nasensp\u00fclproben f\u00fcr die Untersuchung am besten geeignet, w\u00e4hrend es bei Herpes-, Rana- und Picornaviren Rachentupfer sind.<\/p>\n<p><strong>Abnormale Flotation\/Schwimmbewegungen<br \/>\n<\/strong>Probleme beim Schwimmen oder eine abnormale K\u00f6rperhaltung im Wasser bei Wasserschildkr\u00f6ten k\u00f6nnen mit einer Atemwegsinfektion zusammenh\u00e4ngen, aber auch Magen-Darm Probleme k\u00f6nnen die Ursache sein. Diese k\u00f6nnen eine Gasansammlung im Darm verursachen und so zu Ver\u00e4nderungen beim Schwimmen f\u00fchren. Freie Luft in der Bauchh\u00f6hle, eine Legenot oder auch L\u00e4sionen in der Bauchh\u00f6hle selber k\u00f6nnen ebenfalls urs\u00e4chlich beteiligt sein. Neben einer klinischen Untersuchung und R\u00f6ntgenaufnahmen k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen im Blutbild Hinweise auf die Ursache geben.<\/p>\n<p><strong>Ver\u00e4nderungen und Verletzungen des Panzers<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr Ver\u00e4nderungen des Panzers und der Haut k\u00f6nnen verschiedenste Ursachen in Frage kommen, die sich klinisch unterschiedlich darstellen. Neben traumatischen Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen Stoffwechselst\u00f6rungen sowie F\u00fctterungs- und Haltungsfehler urs\u00e4chlich beteiligt sein. Insbesondere Hypo- oder Hypervitaminosen A f\u00fchren zu Hautproblemen, w\u00e4hrend zu geringe Kalziumzufuhr oder ein unausgeglichenes Kalzium\/Phosphor Verh\u00e4ltnis zu Panzer- bzw. Knochenver\u00e4nderungen f\u00fchren. Die sogenannten metabolischen Knochenerkrankungen, eine klinische Bezeichnung f\u00fcr verschiedene Knochenver\u00e4nderungen mit heterogenen Pathomechanismen, h\u00e4ngen mit einem unausgeglichenen Kalziumhaushalt zusammen und sind eine h\u00e4ufige Ursache f\u00fcr Panzerdeformationen. Sowohl \u00fcberm\u00e4\u00dfige Hitze als auch Frost k\u00f6nnen zu Panzerl\u00e4sionen f\u00fchren. Bakterielle und mykotische Infektionen k\u00f6nnen bei L\u00e4sionen mit beteiligt sein. Eine mikrobiologische Untersuchung von Tupfern mit Antibiogram oder Biopsien der Ver\u00e4nderungen ist bei der Therapie hilfreich. Picornavirusinfektionen werden bei junge Landschildkr\u00f6ten mit pl\u00f6tzlichem Erweichen des Panzers assoziiert und k\u00f6nnen durch PCR Untersuchung von Rachentupfer abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><strong>Legenot<br \/>\n<\/strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr Probleme bei der Eiablage k\u00f6nnen sehr vielf\u00e4ltig sein und sind zumeist haltungsbedingt. Der Bereitstellung eines ad\u00e4quaten Eiablageplatzes sowie Ruhe vor Artgenossen und Optimierung von Temperatur, Licht, und Luftfeuchtigkeit sowie eine ausreichende Kalziumversorgung spielen dabei eine wichtige Rolle. Systemische Erkrankungen, abnorm entwickelte Eier, Infektionen des Geschlechtstraktes und mechanische Obstruktionen stellen ebenfalls h\u00e4ufige Ursachen einer Legenot dar. Diagnostisch kommt in diesen F\u00e4llen neben der ausf\u00fchrlichen klinischen Untersuchung, der Radiologie und auch der blutchemischen Untersuchung eine gro\u00dfe Bedeutung zu.<\/p>\n<p><strong>Kloakenvorf\u00e4lle<br \/>\n<\/strong>Neben eigentlichen Kloakenvorf\u00e4llen gibt es verschiedene Gewebestrukturen, die bei Schildkr\u00f6ten aus der Kloake vorfallen k\u00f6nnen. Bei m\u00e4nnlichen Schildkr\u00f6ten kann der Penis physiologischer Weise vorgelagert werden, sollte aber auch wieder selbstst\u00e4ndig zur\u00fcckgezogen werden k\u00f6nnen. Ist dies nicht m\u00f6glich, liegt ein Penisprolaps vor. Andere Gewebe, die vorfallen k\u00f6nnen sind Teile des Darms, die Blase und bei weiblichen Tieren Teile des Legedarms. Eintrocknung des Gewebes, Infektionen oder Bisswunden treten als Komplikationen auf. Es gibt viele verschiedene Ursachen f\u00fcr derartige Vorf\u00e4lle. Dazu z\u00e4hlen Stoffwechselst\u00f6rungen, insbesondere Hypokalz\u00e4mie, aber auch raum fordernde Prozesse in der Coelomh\u00f6hle sowie Gr\u00fcnde die zu einem Pressen f\u00fchren, z.B. Atemnot, Obstipationen, Legenot, Blasen steine oder starker Endoparasitenbefall. Zur Abkl\u00e4rung sollten bei betroffenen Tieren eine ausf\u00fchrliche Anamnese und klinische Untersuchung mit parasitologischer Kotuntersuchung, bildgebende Verfahren sowie eine Blutuntersuchung durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong>Schwellungen\/ \u00d6deme\/ Umfangsvermehrungen<br \/>\n<\/strong>Generalisierte Unterhaut\u00f6deme (Anasarka) k\u00f6nnen bei Schildkr\u00f6ten mit St\u00f6rungen der Blase (z.B. Ruptur), infekti\u00f6sen oder degenerativen Leber- oder Nierenerkrankungen, Darminfektionen, Herzinsuffizienz oder systemischen Infektionen zusammenh\u00e4ngen. Lokale oder generalisierte Umfangsvermehrungen oder Schwellungen k\u00f6nnen durch chronische Entz\u00fcndungen (Abszesse, Granulome), Stoffwechselst\u00f6rungen (z.B. Gelenkgicht (Abb. X) und in seltenen F\u00e4llen auch durch Neoplasien hervorgerufen werden. Eine Hypovitaminose A kommt v.a. bei Wasserschildkr\u00f6ten vor und ist h\u00e4ufig mit einer squam\u00f6sen Metaplasie mit Schwellung und Abszessbildung am Ohr assoziiert. Herpesvirusinfektionen gehen nicht selten mit \u00d6demen des Halses einher. Zur Diagnose der Ursache einer solchen Ver\u00e4nderung k\u00f6nnen, neben Anamnese, klinischer Unter suchung und bildgebenden Verfahren, auch blutchemische und h\u00e4matologische, parasitologische, zytologische und bakteriologische Untersuchungen beitragen. Bei definierten Umfangsvermehrungen k\u00f6nnen Biopsien hilfreich sein. Mykobakterien werden v.a. durch die Untersuchung von Bioptaten in Granulomen nachgewiesen. Herpesvirusinfektionen lassen sich durch PCR Untersuchung von Rachentupfer abkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Verformungen des Schnabels<br \/>\n<\/strong>Verformungen des Schnabels und der N\u00e4gel, insbesondere \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Wachstum, wird regelm\u00e4\u00dfig bei Landschildkr\u00f6ten beobachtet und kann mit einer ern\u00e4hrungsbedingten Osteo- oder Onychodystrophie, einem zu hohen Futterproteingehalt, zu schnellem Wachstum bei juvenilen Schildkr\u00f6ten und mangelhafter Rohfaserversorgung zusammenh\u00e4ngen. Aus diesem Grund ist zur Absch\u00e4tzung des Stoffwechselzustandes betroffener Tiere insbesondere eine genaue Beurteilung der Haltungsbedingungen und evtl. eine Blutuntersuchung von Bedeutung.<\/p>\n<p><strong>Blasensteine<br \/>\n<\/strong>Blasensteine k\u00f6nnen durch Dehydrierung, sowie ern\u00e4hrungsbedingt, z.B. durch eine Hypovitaminose A und D, oder durch zu proteinreiches Futter und die Aufnahme von gr\u00f6\u00dferen Mengen an Oxalaten entstehen. Bakterielle Infektionen k\u00f6nnen ebenfalls zur Bildung von Blasensteinen beitragen. Eier k\u00f6nnen retrograd in die Blase gelangen und dort sekund\u00e4r mineralisieren. Die Diagnosestellung erfolgt meist radiologisch. Eine Blutuntersuchung kann auf eine entz\u00fcndungsbedingte Leukozytose hinweisen.<\/p>\n<p><strong>Durchfall<br \/>\n<\/strong>Da Schildkr\u00f6ten Kot und Harn zusammen aus der Kloake absetzen, kann w\u00e4ssriger Kot normal sein. Eine falsche, meist rohfaserarme (Salat) und zu fl\u00fcssigkeitsreiche (Obst, Gem\u00fcse) F\u00fctterung bei Landschildkr\u00f6ten kann aber zu der Entwicklung eines echten Durchfalls f\u00fchren. Ein starker Endoparasitenbefall, Enteritiden, Septik\u00e4mien und Haltung unter falschen Bedingungen (z.B. falsche Temperaturen, fehlende M\u00f6glichkeiten der Thermoregulierung etc.) k\u00f6nnen zur Entstehung beitragen. Auch Mykosen durch Hefen, oft in Folge von Verf\u00fctterung vo s\u00fc\u00dfem Obst (Dysbiose), in Folge einer Antibiotika therapie oder anderer Grunderkrankungen sind bekannte Ausl\u00f6ser von Diarrhoe. F\u00fcr die Diagnosestellung sind neben der klinischen Untersuchung eine Kotuntersuchung auf Parasiten sowie die mikrobiologische Untersuchung von Kloakentupfern und eine Blutuntersuchung von Bedeutung.<\/p>\n<p><strong>Verstopfung<br \/>\n<\/strong>Tiere die sehr inaktiv sind, oder bei falschen Temperaturen (insbesondere bei zu niedrigen Temperaturen) gehalten werden, k\u00f6nnen Obstipationen entwickeln. Auch ein Rohfaser- oder Mineralienmangel kann durch Allotriophagie zu einer Verlegung des Darms f\u00fchren. Auch Fremdk\u00f6rper und Invaginationen kommen vor und k\u00f6nnen v.a. radiologisch diagnostiziert werden. Systemische Grunderkrankungen (z.B. Stoffwechselst\u00f6rungen) k\u00f6nnen die Ursache sein. Auch eine Lege-not kann zu einer sistierenden Kotabgabe f\u00fchren. Traumen der Wirbels\u00e4ule oder Verformungen, z.B. durch Hypokalz\u00e4mie, k\u00f6nnen ebenfalls zu Kotabsatzst\u00f6rungen f\u00fchren. Zur Diagnosestellung sind neben der Radiologie Blutuntersuchungen und parasitologische Kotuntersuchungen hilfreich.<\/p>\n<p><strong>Parasitenbefall<br \/>\n<\/strong>Bei Landschildkr\u00f6ten stellen Nematoden die wichtigsten Parasiten dar. Vor allem Oxyuren (Abb. 5) werden bei den meisten Landschildkr\u00f6ten gefunden. Askariden, die deutlich seltener auftreten, k\u00f6nnen zu starken Darmirritationen und in einigen F\u00e4llen zum Tod der Tiere f\u00fchren. Trematoden sind bei mediterranen Landschildkr\u00f6ten kaum von Bedeutung, jedoch k\u00f6nnen diese beispielsweise bei Schmuckschildkr\u00f6ten letale Infektionen hervorrufen. Unter den Flagellaten kommt vor allem den Hexamiten eine bedeutende Rolle zu, da diese Enddarmbewohner aszendierende Harnwegsinfektionen mit resultierenden Nierenerkrankungen verursachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Zur Bestimmung des Parasitenstatus sollten Land- und Wasserschildkr\u00f6ten regelm\u00e4\u00dfig ein bis zweimal pro Jahr parasitologisch untersucht werden.<\/p>\n<p class=\"news-date\" style=\"text-align: right;\">08 \/ 2014<\/p>\n<div class=\"news-catRootline\" style=\"text-align: right;\">LABOKLIN Aktuell<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#187;vc_default&#187; gap=&#187;10&#8243; equal_height=&#187;yes&#187; content_placement=&#187;middle&#187; css=&#187;.vc_custom_1730797847153{margin-top: 30px !important;}&#187;][vc_column width=&#187;1\/6&#8243; css=&#187;.vc_custom_1730797863895{background-color: #e7e7e7 !important;}&#187;][vc_icon icon_fontawesome=&#187;fas fa-file-pdf&#187; color=&#187;custom&#187; size=&#187;xl&#187; align=&#187;center&#187; css=&#187;.vc_custom_1730797874642{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#187; custom_color=&#187;#e51e1e&#187; link=&#187;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2023%2F03%2FHaeufige-bei-Land-und-Wasserschildkroeten-vorkommende-Krankheiten-min.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20Oktober%202022|target:_blank&#187;][\/vc_column][vc_column width=&#187;5\/6&#8243; css=&#187;.vc_custom_1730797888898{background-color: #e7e7e7 !important;}&#187;][vc_column_text css=&#187;.vc_custom_1730797898706{margin-top: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#187;]<\/p>\n<p class=\"csc-firstHeader\"><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Haeufige-bei-Land-und-Wasserschildkroeten-vorkommende-Krankheiten-min.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>H\u00e4ufige bei Land- und Wasserschildkr\u00f6ten vorkommende Krankheiten<\/strong><\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schildkr\u00f6ten sind sehr beliebte Haustiere, die bei guter Haltung viele Jahrzehnte leben und sogar \u00fcber Generationen in Familien gehalten werden k\u00f6nnen. 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