{"id":1336999,"date":"2021-11-08T08:22:58","date_gmt":"2021-11-08T07:22:58","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/feline-infektioese-peritonitis-fip-ein-update\/"},"modified":"2024-04-23T12:01:18","modified_gmt":"2024-04-23T10:01:18","slug":"feline-infektioese-peritonitis-fip-ein-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/feline-infektioese-peritonitis-fip-ein-update\/","title":{"rendered":"Feline infekti\u00f6se Peritonitis (FIP) \u2013 ein Update"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#187;&#187;]Die feline infekti\u00f6se Peritonitis (FIP) entwickeln ca. 1 \u2013 3% (1) bzw. 5 \u2013 12% (2, 3) der Katzen, die sich mit dem felinen enteralen Coronavirus (FECoV) infizieren. Mit dem felinen Coronavirus (FCoV) werden das FECoV und seine mutierte Form \u2013 das feline infekti\u00f6se Peritonitis Virus (FIPV) \u2013 zusammengefasst.<br \/>\nBis heute sind noch nicht alle Schritte der Pathogenese der FIP gekl\u00e4rt und der Weg zur Diagnose ist nur durch invasive Methoden oder unter Einbeziehung von mehreren Labortests m\u00f6glich, v.a. bei der nicht effusiven bzw. trockenen Form der FIP.<\/p>\n<h2>Epidemiologie und Ausscheidung FECoV<\/h2>\n<p>Das FCoV kann weltweit in sehr vielen Haushalten (4) oder Tierheimen nachgewiesen werden, besonders Mehrkatzenhaushalte sind betroffen (2, 5). Katzen, die j\u00fcnger als 12 Monate sind, haben eine 2,5-fach h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, FECoV \u00fcber den Kot auszuscheiden, als Katzen in einem Alter von 1 \u2013 5 Jahren (4). Die Mehrheit der Katzen infiziert sich in einem Alter von 6 \u2013 10 Wochen (meist \u00fcber das Muttertier). Die f\u00e4kale Ausscheidung erfolgt i.d.R. nicht vor der 9. Lebenswoche, eine Ausscheidung ab der 4. Lebenswoche ist jedoch auch nachgewiesen worden (4). FECoV kann \u00fcber einen Zeitraum von 18 Monaten nach der Infektion \u00fcber den Kot verbreitet werden. Allgemein werden nach der Infektion ca. 10 \u2013 13% der Katzen zu Dauerausscheidern (chronische Virusausscheidung), 70 \u2013 80% der Katzen haben eine transiente Infektion, d.h. sie sind intermittierende Ausscheider, 5 \u2013 10% der Katzen entwickeln eine Resistenz (1, 6).<br \/>\nKatzen, die Dauerausscheider von FECoV sind, dienen zwar der Verbreitung des Virus innerhalb der Katzenpopulation, scheinen selbst aber seltener eine FIP zu entwickeln (1).<\/p>\n<h2>Mutation des FCoV<\/h2>\n<p>Generell haben RNA-Viren ein sehr gro\u00dfes Genom und ihre Polymerase neigt bei der Virusreplikation zu Ablesefehlern, daher haben diese allgemein eine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit zu mutieren (5).<br \/>\nNach aktuellem Wissensstand unterscheiden sich die Aminos\u00e4uresequenzen von mutierten (FIPV) und nicht mutierten (FECoV) St\u00e4mmen des FCoV nur in sehr wenigen einzelnen Sequenzpositionen (2). Diese wenigen Ver\u00e4nderungen der Aminos\u00e4uresequenz k\u00f6nnen trotzdem zum Wechsel des Zelltropismus des FCoV f\u00fchren. Dabei wird davon ausgegangen, dass das FIPV nicht wie das FECoV in die Enterozyten des Darms, sondern in Makrophagen und Monozyten eindringt und sich dort vermehrt. Dadurch wird es nach der Mutation nicht mehr \u00fcber den Kot ausgeschieden. Folglich kann eine an FIP erkrankte Katze das mutierte Virus nicht an andere Katzen weitergeben.<br \/>\nEs ist bisher noch keine Mutation bekannt, die bei Infektion zuverl\u00e4ssig eine FIP hervorruft.<br \/>\nEs werden vier Regionen f\u00fcr m\u00f6gliche Genmutationen des FCoV vermutet, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr die \u00c4nderungen des Zelltropismus des Virus sind. Hierzu geh\u00f6ren unter anderem das offene Leseraster (ORF) \u201e3a-c ORF\u201c (die Bedeutung der Mutation ist noch ungekl\u00e4rt; ein Virus mit Mutation in diesem Sequenzbereich wird nicht mehr \u00fcber den Kot ausgeschieden), das \u201e7a-b ORF\u201c (die Bedeutung der Mutation ist noch ungekl\u00e4rt, sie wird aber diskontinuierlich in F\u00e4llen von FIP nachgewiesen), das M-Gen (welches zust\u00e4ndig f\u00fcr ein Membranprotein des Virus ist) und weiterhin das S-Gen f\u00fcr das sogenannte \u201eSpike-Protein\u201c, dieses Protein ist verantwortlich f\u00fcr die F\u00e4higkeit des Virus in die Zellen \u201eeinzutreten\u201c (5).<br \/>\nDer Hauptfokus der Forschung liegt derzeit auf dem Mutationsnachweis des Spike-Proteins, da hier der Hauptgrund f\u00fcr den Wechsel des Zelltropismus vermutet wird. So konnte zwar in 91% der Gewebeproben von Katzen mit klinischer FIP eine Mutation im Spike-Protein gefunden werden, andererseits hatten 9% der Katzen mit klinischer FIP keine Mutation im Spike-Protein. Zudem konnte in 89% der Gewebeproben von Katzen, die kein klinisches Bild einer FIP zeigten, ebenfalls eine Mutation im Spike-Protein nachgewiesen werden (3). Daher wurde geschlussfolgert, dass eine Mutation im Spike-Protein viel eher als ein Marker f\u00fcr systemische Virusverbreitung als f\u00fcr die gesicherte Diagnostik einer FIP verwendet werden kann (3, 7). Eine negative PCR auf Mutationen muss kritisch beurteilt werden, da trotzdem eine Mutation des FCoVs vorliegen kann. Eine Ursache k\u00f6nnte sein, dass die Mutation an einer anderen Sequenzstelle liegt oder gerade nicht im eingesandten Material vorhanden ist. Ebenso kritisch muss die positive PCR auf Mutationen bewertet werden, da, wie oben beschrieben, auch Katzen ohne klinische Erkrankung eine FCoV-Mutation tragen k\u00f6nnen.<br \/>\nAndere Studien vermuten, dass mehrere Mutationen vorliegen m\u00fcssen, damit die Katze das klinische Bild der FIP entwickelt (5).<br \/>\nDemnach sind die genauen Mutationsmechanismen und deren Auswirkungen, die zur FIP f\u00fchren, und schlie\u00dflich auch der Nutzen sowie die Art und Weise des Mutationsnachweises nicht zur G\u00e4nze gekl\u00e4rt.<\/p>\n<h2>Risikofaktoren f\u00fcr die Entwicklung der FIP<\/h2>\n<p>In der Literatur sind verschiedene Risikofaktoren beschrieben, die mit der Entwicklung der FIP zusammenh\u00e4ngen k\u00f6nnen. Als weitestgehend gesichert gilt das Alter der Katze. So haben Katzen, die j\u00fcnger als 2 Jahre sind, das h\u00f6chste Risiko an FIP zu erkranken (4, 5). Danach scheint das Risiko f\u00fcr FIP, v.a. f\u00fcr die trockene Form, erst wieder im h\u00f6heren Alter der Tiere zu steigen (6).<br \/>\nEin weiterer sicherer Einflussfaktor ist Stress in jeglicher Form, z.B. Besitzerwechsel, Verbringung ins Tierheim, Operationen oder Hierarchie\u00e4nderungen. Weiterhin kommen viele FIP-erkrankte Katzen aus Haushalten mit hoher Besatzdichte (5). Studien zufolge steigt die Ausscheidung von FECoV im Kot der Katze nach dem Wechsel des Wohnorts (Besitzerwechsel oder Tierheim) um das 10-Fache \u2013 in manchen Katzen sogar bis zum 10<sup>6<\/sup>-fachen Wert an (1).<br \/>\nUnkastrierte Kater haben ein h\u00f6heres Risiko, kastrierte Katzen hingegen haben eine geringere Wahrscheinlichkeit FIP zu entwickeln (6).<br \/>\nWeiterhin wird ein genetischer Einflussfaktor, genauer die Anzahl der Allele, die f\u00fcr das feline Leukozyten Antigen (FLA) kodieren, und die bei verschiedenen Rassen unterschiedlich sein soll, diskutiert. So sollen Burmesen nur 2,8 Allele haben, im Unterschied zu anderen Rassen, die 6 Allele haben (1). Hieraus k\u00f6nnte sich eine geringere Diversit\u00e4t des felinen Leukozyten Antigens ergeben und folglich k\u00f6nnten diese Katzen eine schlechtere immunologische Abwehr entwickeln (1). Allerdings liegen im Bereich der rasseabh\u00e4ngigen FIP-Erkrankungen unterschiedlichste Studien vor, die zum Teil widerspr\u00fcchliche Aussagen \u00fcber die gleichen Rassen machen oder in denen eine Rasseabh\u00e4ngigkeit nicht repliziert werden konnte (1, 4, 6).<br \/>\nDie Theorie, dass das Interferon-\u03b3-Gen und dessen Varianten mit dem Risiko der FIP-Erkrankung assoziiert sind, konnte bis jetzt nicht best\u00e4tigt werden (4).<\/p>\n<h2>Diagnose der FIP<\/h2>\n<p>Bisher bleibt der Goldstandard des FIP-Nachweises die Anf\u00e4rbung des viralen Antigens innerhalb von Makrophagen, die von pyogranulomat\u00f6sen Gewebsl\u00e4sionen umgeben sind, mittels histopathologischer bzw. immunhistochemischer Untersuchung (7). Der hohen Sicherheit dieser Methode steht leider die ebenso hohe Invasivit\u00e4t f\u00fcr die Gewinnung von Gewebeproben gegen\u00fcber.<br \/>\nAls weiterer Diagnosebaustein kann eine PCR zum Nachweis des FCoVs durchgef\u00fchrt werden (i.d.R. hat die Real-Time-PCR aus Fl\u00fcssigkeit von K\u00f6rperh\u00f6hlenerg\u00fcssen die h\u00f6chste Sensitivit\u00e4t). Nach aktuellen Erkenntnissen haben alle Fl\u00fcssigkeits- oder Gewebeproben, die eine positive PCR auf Mutationen aufweisen, auch eine positive FCoV-PCR (3, 7). Da bei der FIP-Erkrankung durch die Mutation des Virus kein FECoV mehr \u00fcber den Kot ausgeschieden wird bzw. da eine Katze sich trotz FIP-Erkrankung mit unmutierten FCoV gleichzeitig reinfizieren kann (7), ist eine FCoV-PCR aus F\u00e4zesproben wenig hilfreich bei der Diagnosestellung.<br \/>\nGenerell ist das Ergebnis der FCoV-PCR immer im Zusammenhang mit den Ergebnissen weiterer Tests zu beurteilen. So bleiben unter anderem die Rivalta-Probe, die Serumproteinelektrophorese, die Zytologie des Liquors oder des K\u00f6rperh\u00f6hlenergusses sowie gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung weiterhin wichtige Bausteine f\u00fcr die Diagnose der FIP (1, 6).<\/p>\n<h2>Diagnose FECoV-(Nicht-)Ausscheider<\/h2>\n<p>Bei der Ermittlung von chronischen und intermittierenden Ausscheidern muss beachtet werden, dass nach einer Erstinfektion mit FECoV das Virus \u00fcber 18 Monate lang ausgeschieden werden kann. Daher kann die FCoV-PCR \u00fcber einen langen Zeitraum positiv ausfallen, ohne dass die Katze zwangsl\u00e4ufig ein Dauerausscheider sein muss.<br \/>\nEs gibt keine einheitliche Empfehlung dar\u00fcber, wie lang der Untersuchungszeitraum sein soll (d.h. in welchem Zeitintervall wiederholt FCoV-PCR-Tests aus dem Kot durchgef\u00fchrt werden sollen), \u00fcber den die Katze als Nicht-Ausscheider zu identifizieren ist. So kann man hierzu verschiedene Angaben von \u00fcber 5 \u2013 30 Tage (4), mindestens 5 Monate (6) oder sogar 9 Monate (1) finden.<br \/>\nTendenziell gilt nat\u00fcrlich: Je l\u00e4nger der gew\u00e4hlte Zeitraum ist, umso sicherer ist der Status des Tieres.<\/p>\n<h2>Therapie<\/h2>\n<p>Bislang existiert keine Therapieoption, um den letalen Ausgang der FIP abzuwenden. Es gibt nur wenige Daten zu Therapieversuchen mit z.B. Kortikosteroiden, Chlorambucil und Cyclophosphamid, Immunostimulator Polyprenyl oder Pentoxifylline (6). Weiterhin fehlen zu vielen Medikamenten geeignete Kontrollstudien oder eine ad\u00e4quate Fallzahl (6).<br \/>\nAls hoffnungsvollste Therapieoption ist derzeit ein kleines Molek\u00fcl der Gruppe der Nukleosidanaloge, das GS-441524, in der Diskussion. Als Wirkmechanismus ist beschrieben, dass sich dieses Molek\u00fcl als alternatives Substrat in die RNA-Kette des Virus bei der Replikation einbaut und hiermit die Verl\u00e4ngerung der RNA-Kette stoppt, da keine weiteren Ribonukleins\u00e4uren angesetzt werden k\u00f6nnen. Nach ersten Studien k\u00f6nnen auch geeignete Wirkspiegel in der Augenkammer und dem Liquor erzielt werden. <em>In vitro<\/em> und nach ersten Infektionsversuchen scheint eine t\u00e4gliche subkutane Injektion von GS-441524 die klinische Symptomatik einer FIP-Erkrankung zu verringern, das Allgemeinbefinden der Katzen zu verbessern und die Lebenszeit nach Diagnosestellung, um 8 bis 17 Monate deutlich zu erh\u00f6hen (8, 9).<\/p>\n<h2>Pr\u00e4vention<\/h2>\n<p>Die beste und einzig sichere Pr\u00e4vention der FIP ist zu verhindern, dass sich die Katze mit FCoV infiziert.<br \/>\nSoll nach dem Exitus einer Katze eine neue FCoV-negative Katze in den Haushalt geholt werden, sollte damit im optimalen Fall 3 Monate gewartet werden, um zu garantieren, dass das eventuell verbliebene FCoV im Haushalt die Infektiosit\u00e4t verloren hat (6). FCoV kann \u00fcber mindestens 7 Wochen lang in trockener Umgebung infekti\u00f6s bleiben. Das Virus ist jedoch empfindlich gegen\u00fcber fast allen herk\u00f6mmlichen Detergenzien. Bleiche wird als besonders geeignet beschrieben (1).<br \/>\nEine weitere Empfehlung zur Verringerung der Viruslast ist die t\u00e4gliche Reinigung der Katzentoiletten; wenn m\u00f6glich sollten die Toiletten in anderen R\u00e4umen als die Futter- und Wassern\u00e4pfe stehen (6).<br \/>\nNach neuesten Untersuchungen kann die Wahl der Katzenstreu dazu beitragen die Viruslast bzw. die Virustransmission zu verringern. Demnach zeigen Katzenstreuvarianten, deren Ausgangsmaterial auf Tonmineral basiert, <em>in vitro<\/em> eine Verhinderung der Infektion von Zellen mit FECoV und senken den Virustiter (10). Diese Ergebnisse werden aber eher einer Virusbindungskapazit\u00e4t (da Tonmineral i.d.R. Proteine und Fette bindet), als einer Virusneutralisationskapazit\u00e4t zugesprochen (10). Fraglich ist, ob diese Virusbindungseigenschaft auch zur vollen Wirkung kommt, wenn eine Katze F\u00e4kalien nicht komplett mit Katzenstreu bedeckt. Katzenstreuvarianten, deren Ausgangsmaterial auf S\u00e4gesp\u00e4nen basieren, scheinen keinerlei Virusbindungs- oder Virusneutralisationseigenschaften zu besitzen. F\u00fcr die Ermittlung der Wirkungseffizienz m\u00fcssen noch weitere Feldstudien durchgef\u00fchrt werden (10).<br \/>\nM\u00f6glicherweise kann eine angepasste F\u00fctterung, d.h. eine Reduzierung der unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren und eine Reduzierung des Omega-6 zu Omega-3-Verh\u00e4ltnisses dazu beitragen, dass das Milieu im Darm bzw. im Tier weniger proinflammatorisch ist. Herrschen weniger proinflammatorische Bedingungen im Tier, zeigen die Monozyten und Makrophagen eine geringere Tendenz zur Adh\u00e4renz bzw. Migration, sodass der Kontakt zwischen Virus und Immunzellen und somit ein eventuelles Eindringen und Virusreplikation in Monozyten oder Makrophagen sinkt (1).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. med.vet. Eva-Maria Wittauer<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#187;vc_default&#187;][vc_column css=&#187;.vc_custom_1713866123273{margin-top: 10px !important;}&#187;][vc_column_text css=&#187;&#187;]<\/p>\n<h5><strong>Literaturverzeichnis:<\/strong><\/h5>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>1.\u00a0 Addie, D.D. (2012): Feline Coronavirus Infections. In: Greene CE (Hrsg.), Infectious diseases of the Dog and Cat. 4th ed., St. Louis, Mo.: Elsevier Saunders, 92\u2013108.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>2.\u00a0 McKay, L.A., Meachem, M., Snead, E., Brannen, T., Mut-low, N., Ruelle, L., Davies, J.L., v.d.Meer, F.: Prevalence and mutation analysis of the spike protein in feline enteric coronavirus and feline infectious peritonitis detected in household and shelter cats in western Canada. Can J Vet Res 2020, 84(1):18-23.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>3.\u00a0 Porter, E., Tasker, S., Day, M.J., Harley, R., Kipar, A., Siddell, S.G., Helps, C.R.: Amino acid changes in the spike protein of feline coronavirus correlate with systemic spread of virus from the intestine and not with feline infectious peritonitis. Veterinary Research 2014, 45(1):49.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>4.\u00a0 Klein-Richers, U., Hartmann, K., Hofmann-Lehmann, R., Unterer, S., Bergmann, M., Rieger A., Leutenegger, C., Pantchev, N., Balzer, J., Felten, S.: Prevalence of Feline Coronavirus Shedding in German Catteries and Associated Risk Factors. Viruses 2020, 12, 1000.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>5.\u00a0 Kennedy, M.A.: Feline Infectious Peritonitis: Update on Pathogenesis, Diagnostics, and Treatment. Vet Clin Small Anim 2020, 50(5): 1001-1011.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>6.\u00a0 Hsieh, B., Burney, D.P.: Feline Infectious Peritonitis. Cliniciansbrief.com, 2014.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>7.\u00a0 Emmler, L., Felten, S., Matiasek, K., Balzer, HJ., Pantchev, N., Leutenegger, C., Hartmann, K.: Feline coronavirus with and without spike gene mutations detected by real-time RT-PCRs in cats with feline infectious peritonitis. J Feline Med Surg. 2020, 22(8): 791-799.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>8.\u00a0 Murphy, B.G., Perron, M., Murakami E., Bauer, K., Park, Y., Eckstrand, C., Liepnieks, M., Pedersen, N.C.: The nucleoside analog GS-441524 strongly inhibits feline infectious peritonitis (FIP) virus in tissue culture and experimental cat infection studies. 2018, 219: 226-233.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>9.\u00a0 Pedersen, N.C., Perron, M., Bannasch, M., Montgomery, E., Murakami, E., Liepnieks, M., Liu, H.: Efficacy and safety of the nucleoside analog GS-441524 for treatment of cats with naturally occuring feline infectious peritonitis. 2019, 21(4): 271-281.<\/strong><\/span><\/h6>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>10. Addie, D., Houe, L., Maitland, K., Passantino, G., Decaro, N.: Effect of cat litters on feline coronavirus infection of cell culture and cats. 2020, 22(4): 350-357.<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#187;vc_default&#187; gap=&#187;10&#8243; equal_height=&#187;yes&#187; content_placement=&#187;middle&#187; css=&#187;.vc_custom_1713866226001{margin-top: 30px !important;}&#187;][vc_column width=&#187;1\/6&#8243; css=&#187;.vc_custom_1713866240655{background-color: #e7e7e7 !important;}&#187;][vc_icon icon_fontawesome=&#187;fas fa-file-pdf&#187; color=&#187;custom&#187; size=&#187;xl&#187; align=&#187;center&#187; css=&#187;.vc_custom_1713866262075{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#187; custom_color=&#187;#e51e1e&#187; link=&#187;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2022%2F02%2FLA_November_2021_DE_FINAL.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%2011.2021|target:_blank&#187;][\/vc_column][vc_column width=&#187;5\/6&#8243; css=&#187;.vc_custom_1713866246863{background-color: #e7e7e7 !important;}&#187;][vc_column_text css=&#187;.vc_custom_1713866269960{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#187;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/LA_November_2021_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Feline infekti\u00f6se Peritonitis (FIP) \u2013 ein Update<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die feline infekti\u00f6se Peritonitis (FIP) entwickeln ca. 1 \u2013 3% (1) bzw. 5 \u2013 12% (2, 3) der Katzen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1326269,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[273],"tags":[],"class_list":["post-1336999","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2021-de-ch","category-273","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1336999"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336999\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1471700,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336999\/revisions\/1471700"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1326269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1336999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1336999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1336999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}