{"id":1333695,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/molekularbiologische-tierartendifferenzierung\/etablierung-der-methode\/"},"modified":"2020-10-16T11:36:27","modified_gmt":"2020-10-16T09:36:27","slug":"etablierung-der-methode","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/leistungen\/genetik\/molekularbiologische-tierartendifferenzierung\/etablierung-der-methode\/","title":{"rendered":"Etablierung der Methode"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Eine erste H\u00fcrde bei der molekularbiologischen Tierartendifferenzierung stellte die DNA-Isolierung aus den eingesandten Proben dar. Darunter befanden sich Kot, Haare, aber auch Blutspritzer auf Gras oder im Schnee. Um hieraus DNA zu isolieren, die hinsichtlich Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t den Anspr\u00fcchen der folgenden Untersuchungsmethoden gen\u00fcgt, kann man nicht auf die Standardmethoden zur\u00fcckgreifen. Diese sind an gro\u00dfe Zellmengen, wie sie sich in EDTA Blut befinden, angepasst. Daher mussten wir hier auf Methoden aus der Forensik zur\u00fcckgreifen. Wir haben diese Isolationsmethode nun in unserem Labor als Routine etabliert. In den meisten F\u00e4llen kann nun aus den Proben, die ja oft nur Spuren an genetischem Material enthalten, gen\u00fcgend DNA gewonnen werden. Diese kann aber unter Umst\u00e4nden abgebaut oder degradiert sein.<br \/>\nDie Qualit\u00e4t der gewonnenen DNA stellte die zweite gro\u00dfe H\u00fcrde dar, da diese essentiell f\u00fcr eine nachfolgende PCR ist. Um dies zu umgehen, wurde eine PCR gew\u00e4hlt, die mitochondriale DNA amplifiziert. Diese ist wesentlich stabiler und auch in Spuren in ausreichender Menge vorhanden.<br \/>\nDie dritte gro\u00dfe H\u00fcrde zeigte sich bei der Auswahl eines geeigneten Gens. In den meisten anderen Fragestellungen, die mittels PCR gekl\u00e4rt werden (wie beispielsweise Erregerdiagnostik), setzt man hochspezifische Primer ein, die nur an die DNA des fraglichen Erregers binden und diese hochspezifisch amplifizieren. In diesem Fall kennen wir jedoch den Verd\u00e4chtigen nicht. Der Weg musste also ein anderer sein: wir w\u00e4hlten ein Gen, das bei allen h\u00f6heren Lebewesen\/S\u00e4ugetieren vorkommt und hochkonserviert ist. So wurde der Einsatz universeller Primer erm\u00f6glicht. Das untersuchte Gen musste jedoch gen\u00fcgend Unterschiede zwischen den Arten aufweisen, um im Anschluss die Differenzierung zu erm\u00f6glichen. Eine Sequenzierung gibt nun Auskunft \u00fcber die genaue Gensequenz des Verursachers. Der Vergleich der gewonnenen Sequenz mit Sequenzen bekannter Herkunft gibt den Verursacher preis.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div class=\"vc_tta-panels-container\"><div class=\"vc_tta-panels\"><\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Eine erste H\u00fcrde bei der molekularbiologischen Tierartendifferenzierung stellte die DNA-Isolierung aus den eingesandten Proben dar. Darunter befanden sich Kot, Haare, aber auch Blutspritzer auf Gras oder im Schnee. Um hieraus DNA zu isolieren, die hinsichtlich Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t den Anspr\u00fcchen der folgenden Untersuchungsmethoden gen\u00fcgt, kann man nicht auf die Standardmethoden zur\u00fcckgreifen. Diese sind an gro\u00dfe&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332696,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1333695","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1333695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1333695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1333695\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1333695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}