{"id":1333075,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/bakterien\/francisella-tularensis\/"},"modified":"2025-02-03T09:21:43","modified_gmt":"2025-02-03T08:21:43","slug":"francisella-tularensis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/bakterien\/francisella-tularensis\/","title":{"rendered":"Francisella tularensis"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<h3>Leistungsspektrum<\/h3><div class=\"vc_tta-panels-container\"><div class=\"vc_tta-panels\"><li class=\"menu-item sub-page\"><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/leistungen\/infektionskrankheiten-erreger-und-antikoerpernachweise\/bakterien\/francisella-tularensis\/francisella-tularensis-pcr\/\">Francisella tularensis - PCR<\/a><\/li><\/div><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#187;.vc_custom_1612172146699{margin-top: 30px !important;}&#187;]<\/p>\n<h3>Allgemeine Informationen<\/h3>\n<p>Francisella (F.) tularensis ist ein gramnegatives, pleomorphes, unbewegliches, aerob wachsendes St\u00e4bchenbakterium, das vor allem bei niedrigen Temperaturen in der Umwelt sehr widerstandsf\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>Der Erreger ist verantwortlich f\u00fcr die sogenannte <strong>Tular\u00e4mie (Hasenpest)<\/strong>, bei der es sich um eine Zoonose handelt.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen vier Subspezies unterschieden werden. Klinisch sind vor allem zwei Subspezies relevant: F. tularensis ssp. tularensis und F. tularensis ssp. holarctica, wobei F. tularensis ssp. tularensis nat\u00fcrlicherweise nur in Nordamerika vorkommt und f\u00fcr agressivere Krankheitsverl\u00e4ufe verantwortlich ist. F. tularensis ssp. holarctica dagegen kommt in der gesamten n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re vor.<\/p>\n<p>Betroffen sind vorwiegend Hasen, Kaninchen und Nagetiere (M\u00e4use), aber auch zahlreiche andere Tierarten, einschlie\u00dflich V\u00f6gel, sind empf\u00e4nglich f\u00fcr diesen Erreger. Bei Hunden, Katzen und Schafen sind einzelne Krankheitsf\u00e4lle bekannt. Katzen erkranken h\u00e4ufiger als Hunde, insgesamt ist eine Erkrankung aber selten.<\/p>\n<p>Die Symptome bei akutem Verlauf sind Apathie, Fieber, Tachypnoe und Schwellungen der Lymphknoten, die meisten Tiere verenden innerhalb von 2 Wochen an einer Septik\u00e4mie. Bei einem chronischen Verlauf kommt es au\u00dferdem zu Abmagerung und geschw\u00fcrigen Hautver\u00e4nderungen, bei Hund und Katze zus\u00e4tzlich zu Splenomegalie, Hepatomegalie, Ulzera im Zungenbereich und Ikterus.<\/p>\n<p>Nach 2-6 Wochen ist auch hierbei ein letaler Ausgang m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragungswege sind blutsaugende Insekten wie Fl\u00f6he, M\u00fccken, L\u00e4use, Zecken etc., Aufnahme von infiziertem Aas\/Fleisch oder kontaminiertem Wasser. Die infekti\u00f6se Dosis ist sehr niedrig, einige wenige Bakterien reichen aus (Ausnahme: Infektion \u00fcber den Gastrointestinaltrakt). Der Mensch infiziert sich bei h\u00e4ufigem Kontakt mit Hasen, Kaninchen oder Wildtieren.<\/p>\n<p>Der Nachweis von F. tularensis ssp. ist in Deutschland bei Hasen und Kaninchen <strong>meldepflichtig!<\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text][\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#187;.vc_custom_1612172146699{margin-top: 30px !important;}&#187;] Allgemeine Informationen Francisella (F.) tularensis ist ein gramnegatives, pleomorphes, unbewegliches, aerob wachsendes St\u00e4bchenbakterium, das vor allem bei niedrigen Temperaturen in der Umwelt sehr widerstandsf\u00e4hig ist. Der Erreger ist verantwortlich f\u00fcr die sogenannte Tular\u00e4mie (Hasenpest), bei der es sich um eine Zoonose handelt. Es k\u00f6nnen vier Subspezies unterschieden werden. Klinisch sind vor&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332776,"menu_order":19,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1333075","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1333075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1333075"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1333075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1505935,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1333075\/revisions\/1505935"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1333075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}