{"id":1427749,"date":"2019-01-09T10:47:33","date_gmt":"2019-01-09T09:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/infektioese-konjunktivitis-und-keratitis-bei-hunden-und-katzen-keimverteilung-resistenzlage-therapieoptionen\/"},"modified":"2024-05-03T12:29:41","modified_gmt":"2024-05-03T10:29:41","slug":"infektioese-konjunktivitis-und-keratitis-bei-hunden-und-katzen-keimverteilung-resistenzlage-therapieoptionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/infektioese-konjunktivitis-und-keratitis-bei-hunden-und-katzen-keimverteilung-resistenzlage-therapieoptionen\/","title":{"rendered":"Infekti\u00f6se Konjunktivitis und Keratitis bei Hunden und Katzen: Keimverteilung, Resistenzlage, Therapieoptionen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Die seit dem 01.03.2018 geltende Neufassung der Tier\u00e4rztlichen Hausapothekenverordnung (T\u00c4HAV) hat auch bez\u00fcglich der Therapie von (Kerato-)Konjunktivitiden einige Fragen aufgeworfen. Das Hauptproblem f\u00fcr den Praktiker seit Inkrafttreten der T\u00c4HAV liegt in der Tatsache, dass bisher bei (Kerato-)Konjunktivitiden von Hunden und Katzen h\u00e4ufig antibiotische Wirkstoffe eingesetzt wurden, die in Deutschland keine Zulassung f\u00fcr die Anwendung bei diesen Tierarten haben oder sogar antibiotische Reserveantibiotika aus der Stoffgruppe der Gyrasehemmer enthalten. Daher haben wir die infekti\u00f6sen Ursachen dieser Krankheitsbilder mit aktuellen Daten aus der Diagnostik verglichen und zeigen die Resistenzlage der beteiligten Erreger gegen ausgew\u00e4hlte Wirkstoffe.<\/p>\n<h2>(Kerato-)Konjunktivitis bei Katzen<\/h2>\n<p>Prim\u00e4re Infektionen bei den Katzen sind am h\u00e4ufigsten durch das feline Herpesvirus-1 (FHV-1) verursacht, dicht gefolgt von den Chlamydien. FHV-1 vermehrt sich in den Epithelzellen \u2013 auch denen der Cornea \u2013 weshalb eine Sch\u00e4digung der Cornea (Keratokonjunktivitis) mit m\u00f6glicherweise anschlie\u00dfender Ulzeration auftreten kann. Diese Ulzera sind fast immer sekund\u00e4r bakteriell infiziert. Ulzera sind eine Komplikation, die im Zusammenhang mit einer Chlamydieninfektion seltener auftritt. Chlamydia felis ist hochkontagi\u00f6s und wird in Augenund Nasensekreten ausgeschieden. Eine weitere prim\u00e4re, jedoch deutlich seltenere Ursache von Konjunktivitiden bei der Katze ist Mycoplasma felis. Die \u00fcbliche Nachweismethode f\u00fcr diese drei prim\u00e4ren Erreger ist die PCR. Wir erfassen alle drei Erreger in einem Augenprofil. Einsendematerial ist ein mit einem trockenen Tupfer gewonnener zellreicher Augenabstrich, der ohne Transport medium versendet wird! In Abb. 1 finden Sie die Nachweish\u00e4ufigkeit der einzelnen Erreger aus der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2017 (Gesamtzahl der Proben: 481).<\/p>\n<p>Die PCR erbrachte in 46% der F\u00e4lle einen positiven Nachweis, wobei 39% aller untersuchten Proben eine Monoinfektion mit einem der Erreger aufwiesen und 7% der Proben eine Mehrfachinfektion. Bei Mehrfachinfektionen traten am h\u00e4ufi gsten Kombinationen mit Mykoplasmen auf, ein Ergebnis, welches sich mit Studien aus anderen L\u00e4ndern deckt. Koinfektionen sind laut einer Studie mit schwereren klinischen Symptomen verbunden als Einzelinfektionen. FHV-1 gilt zwar als der h\u00e4ufi gste prim\u00e4re Erreger der genannten Symptomatik, l\u00e4sst sich aber bei einer l\u00e4nger andauernden Infektion nicht mehr nachweisen, da die Virusausscheidung auf maximal 10 Tage nach der Infektion begrenzt ist. Dadurch f\u00fchren die Chlamydien beim PCR-Nachweis, der h\u00e4ufig erst im chronischen Zustand oder nach einer fehlgeschlagenen ersten Therapie durchgef\u00fchrt wird, die Nachweish\u00e4ufi gkeit an. FHV-1 kann aber \u2013 wie alle Herpesviren \u2013 nicht eliminiert werden, sondern verbleibt latent an verschiedenen R\u00fcckzugsorten des K\u00f6rpers. Eine erneute Virusausscheidung, ausgel\u00f6st durch andere Erkrankungen, Stress oder eine Kortikosteroidbehandlung, kann jederzeit auftreten und auch zu erneuter Symptomatik f\u00fchren.<\/p>\n<p>Milde Formen der FHV-1-bedingten (Kerato-) Konjunktivitis sind oft selbstlimitierend. In schweren klinischen F\u00e4llen oder bei andauernden Rezidiven sollten dagegen orale oder topische antivirale Medikamente eingesetzt werden. F\u00fcr Chlamydien und Mykoplasmen sind keine Methoden zum routinem\u00e4\u00dfigen Resistenztest etabliert. In der Therapie greift man auf Antibiotika mit bekannter Wirkung gegen diese Erreger zur\u00fcck. Dies ist auch mit der T\u00c4HAV konform. Tetrazykline, Chloramphenicol oder Gyrasehemmer \u2013 drei- bis viermal t\u00e4glich als Augensalbe oder -tropfen angewendet \u2013 zeigen eine gute Wirkung gegen diese Erreger. Bei den Chlamydien reicht in einigen F\u00e4llen, besonders wenn die Ausscheidung auch \u00fcber andere Schleimh\u00e4ute z.B. des Genitaltraktes erfolgt, die topische Therapie nicht aus, um die Erreger bei den Katzen zu eliminieren. In diesen F\u00e4llen ist eine zus\u00e4tzliche orale Therapie \u00fcber 30 Tage mit Doxycyclin angezeigt, besonders in Mehrkatzenhaushalten. Hier sollten dann alle Katzen des Haushaltes mit Doxycyclin behandelt werden. Ein solches Vorgehen sollte, schon allein wegen der starken Nebenwirkungen des Doxycyclins, auf jeden Fall durch einen PCR-Nachweis gesichert werden.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig wird die urspr\u00fcnglich prim\u00e4re Infektion sekund\u00e4r mit fakultativ pathogenen, aeroben Bakterien besiedelt. Gerade FHV-1-bedingte Ulzera sind oft sekund\u00e4r bakteriell infiziert. 866 Tupferproben von Augenabstrichen aus dem Jahr 2017 wurden bakteriologisch ausgewertet. Abb. 2 zeigt die Keimverteilung dieser Proben. Staphylokokken nehmen mit Abstand den gr\u00f6\u00dften Teil der nachgewiesenen Keime ein, jedoch weisen nur 4% dieser Staphylokokken am Auge Multiresistenzen auf.<\/p>\n<p>Bei leichten klinischen F\u00e4llen ist eine empirische topische Therapie oft ausreichend, da durch die lokale Anwendung hohe Wirkstoffspiegel direkt am Infektionsort erreicht werden. Eine Zytologie kann Aufschluss dar\u00fcber geben, ob Hinweise auf eine Entz\u00fcndung mit bakterieller Beteiligung vorliegen. Probenentnahmen sollten vor der Applikation von reinigenden Substanzen oder Fluoreszin durchgef\u00fchrt werden. Tupfer f\u00fcr die bakteriologische Untersuchung mit Resistenztest m\u00fcssen <strong>mit Transportmedium<\/strong> versendet werden! Nach einer neuen Studie der Universit\u00e4t Berlin gemeinsam mit Laboklin, verbessert eine Anfeuchtung des Tupfers mit steriler physiologischer Kochsalzl\u00f6sung die Nachweisrate von grampositiven Keimen. Dabei sollte nicht direkt im Eiter getupfert werden, da die dort enthaltenen Keime in phagozytierter Form vorliegen und daher m\u00f6glicherweise nicht anz\u00fcchtbar sind. Eine in der Praxis angefertigte Diff-Quick-F\u00e4rbung aus einem zweiten Tupfer f\u00fcr die Zytologie gibt zwar keine Hinweise auf das Vorliegen grampositiver oder gramnegativer Keime, jedoch darauf, ob sich St\u00e4bchen oder Kokken im Pr\u00e4parat befinden. Betrachtet man nun die Keimverteilung wird klar, dass St\u00e4bchen immer dem gramnegativen Bereich zuzuordnen sind und Kokken mit Ausnahme von <em>Acinetobacter spp.<\/em> immer dem grampositiven Bereich. <em>Acinetobacter spp.<\/em> spielen jedoch keine pathogene Rolle bei Konjunktivitiden. Deshalb haben wir bei der Darstellung des aktuellen Resistenzverhaltens jeweils St\u00e4bchen und Kokken zusammengefasst, da die Ergebnisse der Zytologie so direkt auf die empirische Auswahl eines Antibiotikums \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen (s. Abb. 3 und 4).[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1427749 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb.1: &lt;\/b&gt; Erregernachweis PCR Augenprofil Katzen &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"568\" data-large_image_height=\"321\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"568\" height=\"321\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Erregernachweis PCR Augenprofil Katzen\" aria-describedby=\"gallery-1-1338636\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-1.jpg 568w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-1-300x170.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338636'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb.1: <\/b> Erregernachweis PCR Augenprofil Katzen <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 2: &lt;\/b&gt;Keimverteilung Augen Katzen (n = 622) &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"563\" data-large_image_height=\"352\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-2.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"352\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-2.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Keimverteilung Augen Katzen (n = 622)\" aria-describedby=\"gallery-1-1338639\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-2.jpg 563w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2-2-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338639'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2: <\/b>Keimverteilung Augen Katzen (n = 622) <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 3: &lt;\/b&gt;Resistenzspektrum Kokken Katzen (n = 479) &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"563\" data-large_image_height=\"286\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"286\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Resistenzspektrum Kokken Katzen (n = 479)\" aria-describedby=\"gallery-1-1338642\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1.jpg 563w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/3-1-300x152.jpg 300w\" sizes=\"auto, 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data-large_image_width=\"561\" data-large_image_height=\"236\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/6.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"561\" height=\"236\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/6.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Resistenzspektrum Kokken Hund (n=903)\" aria-describedby=\"gallery-1-1338651\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/6.jpg 561w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/6-300x126.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338651'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 6: <\/b> Resistenzspektrum Kokken Hund (n=903) <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 7: &lt;\/b&gt;Resistenzspektrum St\u00e4bchen Hund (n = 406) &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"563\" data-large_image_height=\"225\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/7.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"225\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/7.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Resistenzspektrum St\u00e4bchen Hund (n = 406)\" aria-describedby=\"gallery-1-1338654\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/7.jpg 563w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/7-300x120.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338654'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 7: <\/b>Resistenzspektrum St\u00e4bchen Hund (n = 406) <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 8: &lt;\/b&gt; Resistenzspektrum &lt;i&gt;Ps. aeruginosa&lt;\/i&gt; Hunde (n=57) &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"561\" data-large_image_height=\"225\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"561\" height=\"225\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Resistenzspektrum Ps. aeruginosa Hunde\" aria-describedby=\"gallery-1-1338657\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8.jpg 561w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8-300x120.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338657'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 8: <\/b> Resistenzspektrum <i>Ps. aeruginosa<\/i> Hunde (n=57) <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 9: &lt;\/b&gt; Resistenzspektrum Staphylokokken Hunde (n=620) &lt;br&gt;&lt;i&gt;Datenquelle: Laboklin&lt;\/i&gt;\" data-large_image_width=\"555\" data-large_image_height=\"231\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/9.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"231\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/9.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Resistenzspektrum Staphylokokken Hunde (n=620)\" aria-describedby=\"gallery-1-1338660\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/9.jpg 555w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/9-300x125.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1338660'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 9: <\/b> Resistenzspektrum Staphylokokken Hunde (n=620) <br><i>Datenquelle: Laboklin<\/i>\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1679064976638{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]F\u00fcr die Wirkstoffe Tetrazyklin, Neomycin und Gentamicin gibt es f\u00fcr die Katze in Deutschland zugelassene und im Handel befindliche topische Pr\u00e4parate (Quelle Vetidata, Dezember 2018). F\u00fcr diese Antibiotika besteht keine Antibiogrammpflicht nach der neuen T\u00c4HAV. Chloramphenicol ist in einer im EU-Ausland bei Tieren zugelassenen Formulierung erh\u00e4ltlich. Floxal\u00ae-Augensalbe mit dem Wirkstoff Ofloxacin ist ein bislang in der Kleintierpraxis sehr gerne eingesetztes, humanmedizinisches Pr\u00e4parat. Da Ofloxacin in unserem Antibiogramm nicht getestet wird, sind hier stellvertretend die Ergebnisse f\u00fcr Enrofloxacin in die Auswertung mit eingeflossen. Betrachtet man nun die Ergebnisse, stellt man fest, dass das Tetrazyklin bei den Kokken dem Gyrasehemmer sogar \u00fcberlegen ist, bei den St\u00e4bchen ist die Resistenzlage vergleichbar. Beide Antibiotika erreichen auch die Chlamydien und Mykoplasmen gut. Somit steht ein zugelassenes Pr\u00e4parat zur Verf\u00fcgung. Denn f\u00fcr die Floxal\u00ae-Salbe besteht ein Umwidmungsverbot nach der neuen T\u00c4HAV. L\u00e4sst sich eine Ausnahme von diesem Verbot begr\u00fcnden, besteht in jedem Fall Antibiogrammpflicht (Anwendung eines Gyrasehemmers <strong>und<\/strong> Umwidmung nach Stufe 3 \u00a756a AMG). Ein weiterer Vorteil des Tetrazyklins ist, dass es eine epithelisierende Wirkung auf Hornhautulzera aus\u00fcbt, indem es die Matrix-Metalloproteinasen hemmt, die vom Corneaepithel produziert werden und eine Lyse des Kollagens f\u00f6rdern. Chloramphenicol-Salbe h\u00e4tte ebenfalls zumindest bei den Kokken eine gute Wirksamkeit und wirkt auch gegen Chlamydien und Mykoplasmen, unterliegt aber nach der neuen T\u00c4HAV der Antibiogrammpflicht, da es sich um ein aus dem Ausland eingef\u00fchrtes Tierarzneimittel handelt (Stufe 3 der Umwidmungskaskade \u00a756a AMG). Die zugelassene Neomycin-haltige Augensalbe hat grunds\u00e4tzlich den Nachteil, dass sie auch ein Kortikosteroid enth\u00e4lt. Da bei der Katze die (Kerato-)Konjunktivitis i.d.R. infekti\u00f6ser Natur ist, kann die durch das Steroid ausgel\u00f6ste Immunsuppression die Infektion massiv negativ beeinflussen. Seit kurzem sind in Deutschland Gentamicin-haltige Augentropfen f\u00fcr Katzen zugelassen. Sie enthalten kein Steroid. Die Resistenzlage ist bei den St\u00e4bchen denen des Tetrazyklins \u00fcberlegen.<\/p>\n<h2>(Kerato-)Konjunktivitis bei Hunden<\/h2>\n<p>Im Gegensatz zu den Katzen spielen Viren, Chlamydien oder Mykoplasmen beim Hund nur eine untergeordnete Rolle als prim\u00e4re Erreger einer (Kerato-)Konjunktivitis. Dies zeigt auch ein Blick auf die Ergebnisse des Augenprofils aus der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2017 (PCR-Untersuchung auf canines Herpesvirus, Chlamydien und Mykoplasmen): nur 6,4% von 108 untersuchten Proben waren positiv. Mehrfachinfektionen traten nicht auf und Mykoplasmen wurden mit 4,6% am h\u00e4ufigsten nachgewiesen.<\/p>\n<p>Sehr h\u00e4ufig tritt beim Hund eine Konjunktivitis im Zusammenhang mit einer Atopie auf. Weder klinisch noch zytologisch finden sich dabei Anzeichen einer echten Infektion (kein purulenter Ausfluss, keine phagozytierten Bakterien). Neben dem vermehrten Auftreten von (keratinisierten) Epithelzellen, Lymphozyten und Eosinophilen finden sich auch extrazellul\u00e4r gelegene Bakterien und Malassezien in der Zytologie. Diese Keime sind sogar h\u00e4ufiger als bei gesunden Hunden. Eine Antibiotikatherapie ist hier aber nicht angezeigt. Seit einiger Zeit gibt es f\u00fcr dieses Anwendungsgebiet f\u00fcr Hunde zugelassene Augentropfen, die ein Kortikosteroid enthalten.<\/p>\n<p>Infektionen der Konjunktiva beim Hund sind meistens sekund\u00e4r, z.B. im Zusammenhang mit einer Keratokonjunktivitis sicca. Die Keimverteilung ist in Abb. 5 dargestellt.<\/p>\n<p>Dazu wurden 1396 Tupferproben von Augenabstrichen aus dem Jahr 2017 ausgewertet. Staphylokokken nehmen mit Abstand den gr\u00f6\u00dften Teil der nachgewiesenen Keime ein, nur 1% dieser Staphylokokken am Auge weisen Multiresistenzen auf.<\/p>\n<p>Das Resistenzspektrum bei den Hunden wurde in gleicher Weise dargestellt wie bei den Katzen (Erkl\u00e4rung s. dort, Abb. 6 und 7). \u00dcber die bei den Katzen zugelassenen Pr\u00e4parate hinaus gibt es f\u00fcr den Hund eine zugelassene Augensalbe mit Fusidins\u00e4ure.<\/p>\n<p>Beim Hund spielen infizierte Corneadefekte eine besondere Rolle. Sie k\u00f6nnen rasch in tiefe Ulzera \u00fcbergehen und i.d.R. ist schnelles Handeln notwendig, um das Auge vor massiven Sch\u00e4den zu bewahren. Beteiligte Keime sind meistens Staphylokokken oder<em> Pseudomonas aeruginosa.<\/em> Die Therapie sollte auf Basis einer bakteriologischen Untersuchung mit Resistenztest erfolgen, doch bis zum Erhalt des Ergebnisses kann topisch mit Gentamicin oder Ofl oxacin begonnen werden. Nach neuer T\u00c4HAV braucht man f\u00fcr Ofl oxacin allerdings eine gute Begr\u00fcndung f\u00fcr die Umwidmung und es besteht Antibiogrammpfl icht (s. Abschnitt Katzen). Nach den in Abb. 8 und 9 dargestellten Ergebnissen w\u00e4re Gentamicin dem Gyrasehemmer sogar vorzuziehen.<\/p>\n<p>Zudem f\u00fchren nach einer neueren Studie l\u00e4ngere Gaben von Ofloxacin zu einer ver\u00e4nderten Konjunktivalfl ora mit einer Zunahme von Resistenzen gegen dieses Antibiotikum.<\/p>\n<p>Nach einer anderen Studie war Ofl oxacin einem Aminoglykosid in der langfristigen Heilung der Erkrankung nicht \u00fcberlegen. Man k\u00f6nnte also auch bei dieser Erkrankung auf den Gyrasehemmer verzichten, welcher nur restriktiv eingesetzt werden sollte und die schnelle Ausbreitung von Resistenzen f\u00f6rdern kann. Auf topisch angewendete Kortikosteroide sollte bei der Therapie von Hornhautulzera verzichtet werden.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Bei Katzen sollte die PCR zur Abkl\u00e4rung prim\u00e4rer Infektionserreger regelm\u00e4\u00dfig und fr\u00fchzeitig eingesetzt werden, da FHV\u20131\u2013Infektionen und Chlamydien evtl. \u00fcber die topische Antibiotikatherapie hinausgehende Ma\u00dfnahmen erfordern. Prim\u00e4re Erreger ziehen oft eine sekund\u00e4re Infektion mit fakultativ pathogenen Erregern nach sich. Multiresistente Keime am Auge sind selten. Es gibt f\u00fcr Hunde und Katzen zugelassene Pr\u00e4parate, f\u00fcr die keine Antibiogrammpflicht nach neuer T\u00c4HAV besteht und die eine ausgezeichnete Wirksamkeit bei den verschiedenen Krankheitsbildern zeigen. Bei Rezidiven und bei Wechsel des Antibiotikums wegen Therapieversagens sollte aber nach Antibiotikaleitlinien eine bakteriologische Untersuchung mit Resistenztest erfolgen. Das versteht sich als verantwortungsvoller Umgang mit Antibiotika. Auf Gyrasehemmer kann weitgehend verzichtet werden, hier w\u00e4re ein Antibiogramm nach T\u00c4HAV in jedem Fall erforderlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">LABOKLIN Aktuell | 01 \/ 2019<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714729578720{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h5><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Garden OA, Kidd L, Mexas AM, Chang YM, Jeffery U, Blois SL, Fogle JE, MacNeill AL, Lubas G, Birkenheuer A, Buoncompagni S, Dandrieux JRS, Di Loria A, Fellman CL, Glanemann B, Goggs R, Granick JL, LeVine DN, Sharp CR, Smith-Carr S, Swann JW, Szladovits B. ACVIM consensus statement on the diagnosis of immune-mediated hemolytic anemia in dogs and cats. J Vet Intern Med. 2019; (2):313-334.<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<li>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Idalan N, Zeitz JO, Weber CN, M\u00fcller E, Giger U. Comparative study of immunohematological tests with canine blood samples submitted for a direct antiglobulin (Coombs&#8216;) test. Canine Med Genet 2021;8(1):10.<\/strong><\/span><\/h6>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714729633268{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714729643348{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714729731958{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2023%2F03%2FLA_01_Januar_2019_Infektioese_Konjunktivitis_und_Keratitis_bei_Hund_und_Katze-min.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20Oktober%202022|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714729652157{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1714729721135{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<\/p>\n<p class=\"csc-firstHeader\"><a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/LA_01_Januar_2019_Infektioese_Konjunktivitis_und_Keratitis_bei_Hund_und_Katze-min.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Infekti\u00f6se Konjunktivitis und Keratitis bei Hunden und Katzen: Keimverteilung, Resistenzlage, Therapieoptionen<\/strong><\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die seit dem 01.03.2018 geltende Neufassung der Tier\u00e4rztlichen Hausapothekenverordnung (T\u00c4HAV) hat auch bez\u00fcglich der Therapie von (Kerato-)Konjunktivitiden einige Fragen aufgeworfen.<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":1338636,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"Die seit dem 01.03.2018 geltende Neufassung der Tier\u00e4rztlichen Hausapothekenverordnung (T\u00c4HAV) hat auch bez\u00fcglich der Therapie von (Kerato-)Konjunktivitiden einige Fragen aufgeworfen.","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[306],"tags":[],"class_list":["post-1427749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2019-de-at","category-306","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1427749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1427749"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1427749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1473379,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1427749\/revisions\/1473379"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1338636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1427749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1427749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1427749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}