{"id":1337226,"date":"2020-04-20T12:25:22","date_gmt":"2020-04-20T10:25:22","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/katzenschnupfen\/"},"modified":"2024-05-02T09:11:31","modified_gmt":"2024-05-02T07:11:31","slug":"katzenschnupfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/katzenschnupfen\/","title":{"rendered":"Katzenschnupfen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Infektionen mit den verschiedenen Erregern des Katzenschnupfenkomplexes treten trotz verf\u00fcgbarer Impfung immer wieder auf. Vor allem bei hohen Besatzdichten und dem damit einhergehenden starken Infektionsdruck, wie oft in Katzenpensionen und -zuchten sowie Tierheimen der Fall, k\u00f6nnen Erkrankungen ein ernst zu nehmendes Problem darstellen. Die f\u00fcnf Prim\u00e4rerreger des Katzenschnupfens sind das feline Herpesvirus 1 (FHV 1), das feline Calicivirus (FCV), <em>Chlamydia (C.) felis, Bordetella (B.) bronchiseptica und Mycoplasma (M.) felis.<\/em> Die Symptome sind vielf\u00e4ltig und deshalb auch oft nicht dem einen oder anderen Erreger klar zuzuordnen. Sie k\u00f6nnen von mildem, w\u00e4ssrigem Nasenausfluss bis zu schweren, t\u00f6dlich verlaufenden Allgemeinerkrankungen reichen. Schnupfen, Konjunktivitis, L\u00e4sionen der Maulh\u00f6hle und der Cornea, Fieber und Pneumonie werden beobachtet. Zu den oben genannten Prim\u00e4rerregern kommen oft unspezifische bakterielle Sekund\u00e4rerreger hinzu. Mischinfektionen mit zwei oder mehr verschiedenen Erregern des Katzenschnupfenkomplexes sind h\u00e4ufig.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das <strong>Feline Calicivirus<\/strong> ist hochkontagi\u00f6s, und aufgrund der hohen Variabilit\u00e4t und Mutationsrate gibt es zahlreiche Virusvarianten mit stark unterschiedlicher Virulenz, die teils schwere systemische Erkrankungen mit hoher Letalit\u00e4t hervorrufen. Die Symptomatikist sowohl abh\u00e4ngig von der Virulenz der Virusvariante als auch von der Immunit\u00e4tslage der jeweiligen Katze. M\u00f6gliche Symptome sind Ulzera in der Maulh\u00f6hle, Beeintr\u00e4chtigungen der oberen Atemwege, hohes Fieber und gelegentliche Lahmheit, verursacht durch transiente Arthritis. Das Virus wird \u00fcber oronasale und konjunktivale Sekrete bis zu vier Wochen lang ausgeschieden und sowohl direkt als auch indirekt \u00fcbertragen. Dabei ist es in der Umwelt lange stabil und bis zu einem Monat auf trockenen Oberfl\u00e4chen infekti\u00f6s. Viele Katzen bleiben auch nachdem Ende der Erkrankung Virusausscheider\/in Einzelf\u00e4llen \u00fcber mehrere Jahre. Der Virusnachweis mittels PCR ist sehr sensitiv, dadurch werden in Einzelf\u00e4llen auch Impfviren detektiert, die \u00fcber wenige Wochen nach der Impfung in sehr geringem Ma\u00dfe ausgeschieden werden k\u00f6nnen. Andererseits kann es durch die hohe Mutationsrate des Virus auch zu falsch negativen Ergebnissen kommen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1337226 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 1:&lt;\/b&gt; Nachgewiesene Erreger (%) im Profil Atemwege Katze 1 im Jahr 2018\" data-large_image_width=\"712\" data-large_image_height=\"469\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_3_Bild_0001.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"712\" height=\"469\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_3_Bild_0001.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1321438\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_3_Bild_0001.jpg 712w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_3_Bild_0001-600x395.jpg 600w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_3_Bild_0001-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 712px) 100vw, 712px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1321438'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 1:<\/b> Nachgewiesene Erreger (%) im Profil Atemwege Katze 1 im Jahr 2018\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Abb. 2:&lt;\/b&gt; Anteil der verschiedenen Erreger in Mischinfektionen \" data-large_image_width=\"808\" data-large_image_height=\"567\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"808\" height=\"567\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1321436\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001.jpg 808w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001-600x421.jpg 600w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001-300x211.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/La_April_2020_DE_FINAL_Seite_4_Bild_0001-768x539.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1321436'>\n\t\t\t\t\t<b>Abb. 2:<\/b> Anteil der verschiedenen Erreger in Mischinfektionen \n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1614081089254{margin-top: 20px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Nach einer Erkrankung mit dem <strong>felinen Herpesvirus 1<\/strong> bleiben die Tiere lebenslang latente Virustr\u00e4ger. Stress oder Immunsuppression k\u00f6nnen zur Reaktivierung der Erkrankung f\u00fchren. Die Symptomatik besteht aus akuter Rhinitis und Konjunktivitis mit Fieber, Blepharospasmus und Anorexie; besonders bei jungen Katzen kann es mitunter zu einer besonders schwer verlaufenden Pneumonie mit t\u00f6dlichem Ausgang kommen. Herpesviren sind beschrieben im Zusammenhang mit der ulzerativen dendritischen Keratitis und gelten als deren Hauptverursacher. Die Symptome klingen in der Regel nach zwei Wochen ab. Das Virus wird in der Regel nur kurz, in Einzelf\u00e4llen jedoch bis zu drei Wochen, \u00fcber orale, nasale und konjunktivale Sekrete ausgeschieden. Der PCR-Nachweis verf\u00fcgt \u00fcber eine sehr hohe Sensitivit\u00e4t, es werden auch sehr geringgradige Ausscheider zuverl\u00e4ssig nachgewiesen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><em><strong>Chlamydia felis<\/strong><\/em> ist ein obligat intrazellul\u00e4res Bakterium und eine h\u00e4ufige Ursache f\u00fcr akute und chronische Konjunktivitis. Die Symptomatik am Auge beinhaltet daneben auch Hyper\u00e4mie der Nickhaut und Augenausfluss. Keratitis und Ulzerationen sind jedoch eher un\u00fcblich. Treten diese auf, ist auf eine Beteiligung des felinen Herpesviruszuschlie\u00dfen. Teilweisegeht eine Infektion mit FHV 1 mit Fieber, Inappetenz, Gewichtsverlust und respiratorischen Symptomeneinher, bei tr\u00e4chtigen Tieren sind Aborte m\u00f6glich. Laut Literatur sind am h\u00e4ufigsten junge Katzen unter 9 Monaten betroffen, was sich anhand unserer Daten best\u00e4tigt. Die \u00dcbertragung erfolgt durch engen Kontakt, da das Bakterium nicht au\u00dferhalb des Wirtes \u00fcberleben kann. Die Erregerausscheidung kann bis zu 60Tageandauern, selten ist auch eine noch l\u00e4ngere, persistierende Infektion m\u00f6glich. In Einzelf\u00e4llen kann <em>C. felis<\/em> auf den Menschen \u00fcbertragen werden und zu einer Konjunktivitis f\u00fchren. Die sensitivste Methode zum Nachweis von <em>C. felis<\/em> ist der PCR-Nachweis.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Mykoplasmen<\/strong> gelten als Teil der normalen Keimflora der oberen Atemwege. Dennoch spielt <em>Mycoplasma feli<\/em> seine bedeutende Rolle als Pathogen bei der Konjunktivitis der Katze. Seltener sind Mykoplasmen an Infektionen der unteren Atemwege beteiligt, wobei sie in Einzelf\u00e4llen auch schwere Pneumonien ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Nur in den seltensten F\u00e4llen zeigt <em>M. felis<\/em> bei immunsupprimierten Menschen zoonotisches Potential. Mykoplasmen sind schwer kultivierbar, daher ist auch hier die PCR Nachweismethode der Wahl.<\/p>\n<p><strong><em>Bordetella bronchiseptica<\/em><\/strong> spielt bei der Katze, im Gegensatz zum Hund (Zwingerhustenkomplex), nur eine untergeordnete Rolle. Das Bakterium ist ein prim\u00e4res Pathogen, das das Zilienepithel des Wirtes kolonisiert. Es ist nur selten bei der Katze in den unteren Atemwegen zu finden, in der Regel dann haupts\u00e4chlich bei j\u00fcngeren Tieren. Dennoch sollte jede hustende Katze auch auf <em>B. bronchiseptica<\/em> untersucht werden. Bordetellen k\u00f6nnen vom Hund auf die Katze \u00fcbertragen werden und auch ein zoonotisches Potential ist nicht auszuschlie\u00dfen. Neben Abstrichen von Nasenschleimhaut und Oropharynxkann auch bronchoalveol\u00e4re Lavage untersucht werden. Dabei sind sowohl Bakterienkulturen als auch die PCR geeignete Methoden. Die Erstellung eines Antibiogramms ist jedoch nur nach kultureller Anzucht m\u00f6glich. Der Nachweis des Erregers aus der Lavage gilt dabei als beweisend f\u00fcr eine Infektion.<\/p>\n<h2 class=\"bodytext\">Diagnose<\/h2>\n<p class=\"bodytext\">Im Allgemeinen gilt die PCR als Standardverfahren f\u00fcr den Nachweis der Erreger des Katzenschnupfenkomplexes. Geeignetes Probenmaterial f\u00fcr den Nachweis der Virusinfektionen, Mykoplasmen und Chlamydien sind Abstriche von Konjunktiva, Maulh\u00f6hle und\/oder Rachen. Abstriche vom Auge sollten dabei unbedingt <strong>VOR<\/strong> der Applikation von Fluoreszein oder Bengalrosa durchgef\u00fchrt werden. Da sich Chlamydien obligat intrazellul\u00e4r vermehren, sind sie mit bakteriologischen Routinemethoden nicht nachweisbar. Infektionen mit <em>Bordetella bronchiseptica<\/em> werden bei der Katze eher seltener beobachtet, auch hier ist ein schneller und sensitiver PCR-Nachweis m\u00f6glich. Da h\u00e4ufig bakterielle Begleitinfektionen auftreten, sollte besonders bei F\u00e4llen mit Augenbeteiligung, aber auch bei chronischen Infektionen der Atemwege, zus\u00e4tzlich ein Abstrich mit Transportmedium f\u00fcr eine bakteriologische Untersuchung inkl. Antibiogrammerstellung eingesandt werden, um eine geeignete lokale und\/oder systemische Therapie einleiten zu k\u00f6nnen. Antik\u00f6rpernachweise sind f\u00fcr die Diagnostik des Katzenschnupfens weniger sinnvoll, da viele Katzen geimpft sind oder schon als Welpen Erregerkontakt hatten. Da die meisten Infektionen zus\u00e4tzlich h\u00e4ufig akut bestehen, lassen sich zum Erkrankungszeitpunkt oft nur die Erreger, nicht aber die erst im sp\u00e4teren Verlauf produzierten Antik\u00f6rper nachweisen.<br \/>\nIn der Literatur wird angegeben, dass 80 % der Infektionen des oberen Respirationstrakts der Katze vor allem durch FHV1 und FCV verursacht werden. Laboklin bietet verschiedene PCR-Profile zum Nachweis der h\u00e4ufigsten Erreger des Katzenschnupfens an. In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen des Atemwegsprofils I (FCV, FHV1, Chlamydien, Mykoplasmen, <em>B. Bronchiseptica<\/em>) vor allem Mykoplasmen nachgewiesen (in bis zu 50 % der untersuchten Atemwegsprofile), gefolgt von Caliciviren und Herpesviren (beide bei ca. 20 % der untersuchten Katzen). Eine geringere Rolle spielen Infektionen mit Chlamydien (7 \u2013 9 %) und Bordetellen (2 \u2013 3 %). Bordetellen kamen dabei in der \u00fcberwiegenden Mehrzahl der F\u00e4lle in Mischinfektionen vor (94,7 %), nur in 2 F\u00e4llen (5,3 %) waren sie als Einzelinfektion zu finden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Insgesamt gab es kaum Unterschiede bez\u00fcglich des Vorkommens der einzelnen Erreger zwischen den Jahren im Untersuchungszeitraum 2011\u20132018.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Im Jahr 2018 waren 951 (50,1%) der 1897 Gesamtproben f\u00fcr das Profil Atemwege Katze 1 positiv f\u00fcr Mykoplasmen, 305 (16,1%) f\u00fcr FHV 1,333 (17,6 %) f\u00fcr FCV, 128 (6,7 %) f\u00fcr Chlamydien und 38 (2 %) f\u00fcr<em> B. bronchiseptica<\/em> (Abb. 1). Von diesen 1897 Gesamtproben wiesen 450 (23,7 %) Mischinfektionen mit zwei oder mehr Erregern des Katzenschnupfenkomplexes auf (Tabelle1). Dabei waren Mischinfektionen zwischen Mykoplasmen und FCV\/FHV 1 am h\u00e4ufigsten, gefolgt von Infektionen mit Mykoplasmen und Chlamydien und Mischinfektionen mit beiden Viren (Abb. 2).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Tabelle 1: <\/b>Anzahl der Mischinfektionen im Profil Atemwege Katze 1 im Jahr 2018 (Gesamtzahl der Proben n=1897)<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Einzelinfektionen<\/td>\n<td>763 (40,2%)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Doppelinfektionen<\/td>\n<td>367 (19,7 %)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dreifachinfektionen<\/td>\n<td>74 (3,9 %)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vierfachinfektionen<\/td>\n<td>9 (0,5 %)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><b>Tabelle 2: <\/b>Mischinfektionen und H\u00e4ufigkeit der Beteiligung der einzelnen Erreger des Katzenschnupfenkomplexes (FCV, FHV, Chlamydien, Mykoplasmen,\u00a0<i>B. bronchiseptica<\/i>) im Jahr 2018<\/p>\n<table class=\"contenttable\" width=\"626\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\">\n<colgroup>\n<col width=\"71\" \/>\n<col width=\"65\" \/>\n<col width=\"124\" \/>\n<col width=\"88\" \/>\n<col width=\"78\" \/>\n<col width=\"78\" \/>\n<col width=\"106\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"71\"><\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>M. felis<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>B. bronchiseptica<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">Felines Herpesvirus<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">Calicivirus<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>Chlamydia<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">Mischinfektionen gesamt (n= 450, 23,7 % der Gesamtproben)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"37\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>M. felis<\/i><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">(n= 951)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">31 (3,3%)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">204 (21,5 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">215 (22,6 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">63 (6,6 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">412<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"54\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>B. bronchiseptica <\/i>(n= 38)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">31 (8,2 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">8 (21,1 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">12 (0,6 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">6 (0,3 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">36<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"54\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">Herpesvirus<br \/>\n(n= 305)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">204 (66,9 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">8 (2,6 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">56 (3 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">17 (0,9 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">219<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"37\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">Calicivirus<br \/>\n(n=333)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">215 (64,5 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">12 (3,6 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">56 (16,8 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">31 (9,3 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">237<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"71\" height=\"36\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\"><i>Chlamydia <\/i>(n=128)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"65\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">63 (49,2 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"124\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">6 (4,7 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"88\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">17 (13,3 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">31 (24,2 %)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"78\">\n<p class=\"bodytext\" lang=\"de-DE\">0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"106\">\n<p class=\"bodytext\" 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