{"id":1337214,"date":"2020-06-19T13:24:44","date_gmt":"2020-06-19T11:24:44","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/der-kleine-wiederkaeuer-im-labor\/"},"modified":"2024-04-29T11:54:05","modified_gmt":"2024-04-29T09:54:05","slug":"der-kleine-wiederkaeuer-im-labor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/der-kleine-wiederkaeuer-im-labor\/","title":{"rendered":"Der kleine Wiederk\u00e4uer im Labor"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In Deutschland werden aktuell rund 1,6 Millionen Schafe und 170.000 Ziegen gehalten. Kleine Wiederk\u00e4uer werden wirtschaftlich f\u00fcr die Fleisch- und\/oder Milcherzeugung gehalten, zum Woll- und Fellverkauf oder auf dem Gebiet der Landschaftspflege. Aber auch die Hobbyhaltung von Schafen und Ziegen erfreut sich immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr den betreuenden bzw. behandelnden Tierarzt ergeben sich somit unterschiedliche Indikationen f\u00fcr Laboruntersuchungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Prophylaktische Untersuchung gesunder Tiere im Rahmen des Herdenmanagements<\/li>\n<li>Abkl\u00e4rung von in einer Herde auftretenden Problemen, z.B. Fertilit\u00e4tsst\u00f6rungen, geh\u00e4ufte Klauenproblematik, schlechte Wollqualit\u00e4t<\/li>\n<li>Untersuchung eines erkrankten Einzeltieres<\/li>\n<li>Kontrolle des F\u00fctterungsmanagements<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1337214 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | &lt;b&gt;Foto:&lt;\/b&gt; Sonja Ehrhardt, Girgentana Ziegen und Bulgarische Schraubenh\u00f6rnige Langhaarziegen, Tierpark Arche Warder\" data-large_image_width=\"830\" data-large_image_height=\"508\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Girgentana-Ziegen-und-Bulgarische-Schraubenhoernige-Langhaarziegen.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"508\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Girgentana-Ziegen-und-Bulgarische-Schraubenhoernige-Langhaarziegen.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1322460\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Girgentana-Ziegen-und-Bulgarische-Schraubenhoernige-Langhaarziegen.jpg 830w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Girgentana-Ziegen-und-Bulgarische-Schraubenhoernige-Langhaarziegen-300x184.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Girgentana-Ziegen-und-Bulgarische-Schraubenhoernige-Langhaarziegen-768x470.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1322460'>\n\t\t\t\t\t<b>Foto:<\/b> Sonja Ehrhardt, Girgentana Ziegen und Bulgarische Schraubenh\u00f6rnige Langhaarziegen, Tierpark Arche Warder\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1714383936368{margin-top: 10px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Im Folgenden sollen anhand von einigen allgemeinen klinischen Leitsymptomen Hilfen f\u00fcr die klinisch-chemische und h\u00e4matologische Befundinterpretation gegeben werden, die die vorausgegangene klinische Untersuchung unterst\u00fctzen und die Auswahl geeigneter\u00a0 Parameter erleichtern sollen.<\/p>\n<h2>Leitsymptom Festliegen<\/h2>\n<p>F\u00fcr das Festliegen von Schafen und Ziegen kommen differenzialdiagnostisch unterschiedliche Ursachen infrage, wie z.B. Mangelzust\u00e4nde bestimmter Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Stoffwechselentgleisungen und Infektionskrankheiten. Hier gibt die labordiagnostische Untersuchung, in Verbindung mit einer guten Anamnese (z.B. Alter des Tieres, Tr\u00e4chtigkeitsstadium, F\u00fctterungsqualit\u00e4t, Haltungsform), wichtige Hinweise zur Genese. Die h\u00e4ufigsten Ursachen sollen nachfolgend aufgef\u00fchrt werden. Eine <em>Hypokalz\u00e4mie<\/em> kommt aufgrund erh\u00f6hten Kalziumbedarfs bei Schafen zumeist pr\u00e4partal in der Hochtr\u00e4chtigkeit vor, w\u00e4hrend Ziegen gr\u00f6\u00dftenteils postpartal betroffen sind. Abzugrenzen von einem reinen Kalziummangel ist die sogenannte Tr\u00e4chtigkeitstoxikose bzw. Laktationsketose. Diese tritt vorwiegend bei mehrlingstragenden \u00e4lteren Tieren im letzten Gestationsmonat auf. Da das klinische Bild nicht pathognomonisch ist, erlaubt der Nachweis einer <em>Hyperketon\u00e4mie<\/em> (\u03b2-Hydroxy-Butters\u00e4ure, \u03b2-HBS) \u00fcber das Blut eine sichere Diagnose. Erkrankte Tiere weisen zudem regelm\u00e4\u00dfig erh\u00f6hte Aktivit\u00e4ten der Glutamatdehydrogenase (GLDH) und Aspartataminotransferase (AST) sowie erh\u00f6hte Bilirubinkonzentrationen als Zeichen von Leberzellsch\u00e4digungen auf. Einige Tiere zeigen zugleich auch verminderte Kalzium-, Magnesium- und Phosphorspiegel.<\/p>\n<p>Erniedrigte Magnesiumkonzentrationen deuten auf das Vorliegen einer sogenannten Weidetetanie hin. Ursachen f\u00fcr <em>Hypomagnesi\u00e4mie<\/em> sind zumeist ungen\u00fcgende Magnesiumkonzentrationen in der Futterration oder mangelnde Absorptionsf\u00e4higkeit. Dieser Zustand tritt geh\u00e4uft bei reiner Weidehaltung ohne Kraftfutter- und Mineralfuttergaben auf. Betroffen sind insbesondere laktierende und \u00e4ltere Tiere.<\/p>\n<p>Auch <em>Selenmangel<\/em>, der oft in Verbindung mit einem Vitamin-E-Mangel auftritt, kann zum Festliegen eines Tieres f\u00fchren. Deshalb sollte auch die Selenkonzentration regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden. Kommt es bereits pr\u00e4natal zu einer Unterversorgung, kann es zur Geburt lebensschwacher L\u00e4mmer und zu Totgeburten kommen. Oft zeigen L\u00e4mmer mit Selenmangel Schluckbeschwerden, eine aufgekr\u00fcmmte Haltung und liegen mit steifen Gliedma\u00dfen fest. Labordiagnostisch ist dieser akute Selenmangel oft vergesellschaftet mit einer Aktivit\u00e4tserh\u00f6hung der Enzyme GLDH, Kreatinkinase (CK) und AST. Chronische Formen eines Selenmangels \u00e4u\u00dfern sich in Wachstumsverz\u00f6gerungen und vermehrter Infektionsanf\u00e4lligkeit.<\/p>\n<p>Die Erh\u00f6hung von CK- und <em>Laktatdehydrogenase<\/em> (LDH)-Aktivit\u00e4ten zeigt Muskelzellsch\u00e4digungen an, diese Werte sind bei bereits festliegenden Tieren so gut wie immer erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Differenzialdiagnostisch m\u00fcssen infekti\u00f6se Erkrankungen mit zentralnerv\u00f6sen Symptomen und Festliegen wie z.B. Listeriose, Border Disease, caprine Arthritis-Enzephalitis (CAE) abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<h2>Leitsymptom schlechtes Haarkleid, Hautver\u00e4nderungen, Wollverluste<\/h2>\n<p>Neben der Untersuchung auf Ektoparasiten und chronische Allgemeinerkrankungen sollte dieser Symptomenkomplex zur labordiagnostischen Untersuchung auf Zink und Kupfer f\u00fchren. Fortgeschrittener Zinkmangel kann zu einer Parakeratose f\u00fchren. Ziegen ben\u00f6tigen im Vergleich zu Schafen eine fast doppelt so hohe Menge an Zink \u00fcber das Futter, sodass es bei dieser Tierart leichter zu einem Mangel kommen kann, vor allem dann, wenn Ziegen mit einem Mineralfutter f\u00fcr Schafe gef\u00fcttert werden. Liegen keine klinischen Symptome vor, gestaltet sich die Interpretation der Zinkkonzentration im Blut in Bezug auf einen Zinkmangel schwieriger. Kurzfristig erniedrigte Konzentrationen k\u00f6nnen in Stresssituationen oder im Rahmen von Infektionen diagnostiziert werden.<\/p>\n<p>Auch in Bezug auf die Kupferversorgung ben\u00f6tigen Ziegen eine deutlich h\u00f6here aliment\u00e4re Zufuhr als Schafe, sind dabei aber wesentlich weniger empfindlich f\u00fcr \u00dcberdosierungen. Klinisch \u00e4u\u00dfert sich Kupfermangel in einem glanzlosen, teilweise ergrauten Vlies\/Fell, Depigmentierung (Kupferbrille) sowie schlechter Wollqualit\u00e4t durch mangelnde Kr\u00e4uselung der Wolle. Neben dem schlechten Haarkleid kann es u.a. zu Inappetenz, mangelnder Fruchtbarkeit, Aborten und \u00dcberk\u00f6ten der Hintergliedma\u00dfen kommen. Bei L\u00e4mmern kommt es bei Kupfermangel zu zunehmenden ataktischen St\u00f6rungen, unsicherem Gang, Einknicken der Hintergliedma\u00dfen bei erhaltenem Sensorium. Differenzialdiagnostisch w\u00e4ren hier Selen-\/Vitamin-E-Mangel,\u00a0 Vitamin-B1-Mangel (CCN) und insbesondere die zentralnerv\u00f6se Form der CAE zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<h2 class=\"bodytext\">Leitsymptom Abmagerung<\/h2>\n<p class=\"bodytext\">Der Ern\u00e4hrungszustand ist gerade bei Schafen mit viel Wolle nicht immer einfach zu beurteilen. Die labordiagnostische Untersuchung kann hier wertvolle Hinweise auf bestehende Defizite bez\u00fcglich der Versorgungslage der Tiere geben. Dies gilt sowohl f\u00fcr erkrankte Einzeltiere als auch f\u00fcr die Herdendiagnostik. Abmagerung kann u.a. Folge verminderter Futteraufnahme (Stress, Allgemeinerkrankungen, Festliegen), schlechter Futterqualit\u00e4t mit ungen\u00fcgender Energieversorgung oder eines endoparasitischen Geschehens sein. Bei einem Energiemangelzustand kommt es labordiagnostisch zu einer Abnahme der Cholesterin-, Gesamteiwei\u00df- und Glucosespiegel (valide Glucosekonzentrationen k\u00f6nnen nur \u00fcber die Einsendung von zeitnah abzentrifugiertem Serum oder aus NaF-Blut bestimmt werden). Erniedrigte Harnstoffwerte deuten auf ein Proteindefizit in der Nahrung oder auf eine eingeschr\u00e4nkte Leberfunktion hin. Erh\u00f6hte Harnstoffwerte kommen bei Protein\u00fcberversorgung, aber auch Nierensch\u00e4digungen und Energieunterversorgungszust\u00e4nden (die mikrobielle Proteinsyntheserate h\u00e4ngt stark von der Energieversorgung ab) vor. Auch die Bilirubinkonzentration steigt bei Inappetenz physiologisch geringf\u00fcgig an. Bei mehrt\u00e4giger Nahrungskarenz ist bei kleinen Wiederk\u00e4uern, unabh\u00e4ngig von der Ursache, oftmals eine Hypokali\u00e4mie zu sehen. Dies muss bei Inappetenz \u00fcber mehrere Tage ber\u00fccksichtigt und der Kaliumspiegel durch orale Gaben ausgeglichen werden. Besteht ein Defizit in der Energieversorgung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, sind in der Analyse erh\u00f6hte Konzentrationen von Ketonk\u00f6rpern, vorrangig \u03b2-Hydroxybutyrat (\u03b2-HBS), zu finden. Diese sprechen im Allgemeinen f\u00fcr einen katabolen Zustand. Kommt es zur Besserung der Versorgungssituation, stellt sich eine rasche Stabilisierung ein.<\/p>\n<p>Liegen im labordiagnostischen Befund verminderte Gesamteiwei\u00dfspiegel, vorrangig verursacht durch eine Hypalbumin\u00e4mie, sowie eine leichte An\u00e4mie vor, kann dies ein Hinweis auf ein endoparasitisches Geschehen sein. Hierbei kommt es zu Protein- und Blutverlusten \u00fcber den Magen-Darm-Trakt. Im Differenzialblutbild ist oft eine Eosinophilie vorzufinden.<\/p>\n<h2>Infektionskrankheiten<\/h2>\n<p>Zur Abkl\u00e4rung, ob ein entz\u00fcndliches oder infekti\u00f6ses Geschehen besteht, sollten <em>Gesamteiwei\u00df<\/em>, inklusive <em>Albumin<\/em> und <em>Globuline<\/em>, sowie ein <em>gro\u00dfes Blutbild<\/em> n\u00e4her betrachtet werden. Es kann bei einer Entz\u00fcndung\/Infektion zu einer Erh\u00f6hung des Gesamteiwei\u00dfspiegels kommen, bedingt durch einen Anstieg der Globuline. Zudem werden im Blutbild zumeist eine Leukozytose und eine leichte An\u00e4mie diagnostiziert. Zur weiteren Abkl\u00e4rung einer Infektion bzw. eines Entz\u00fcndungsgeschehens ist bei Schaf und Ziege das Akute-Phase-Protein <strong><em>Haptoglobin<\/em> <\/strong>sehr geeignet. Es reagiert mit deutlicher Konzentrationssteigerung infolge einer Entz\u00fcndung und kann zudem zur Kontrolle eines Therapieerfolges hinzugezogen werden.<\/p>\n<h2 class=\"bodytext\">Leberdiagnostik<\/h2>\n<p class=\"bodytext\">Erkrankungen der Leber k\u00f6nnen mit zahlreichen Leitsymptomen einhergehen. Dazu z\u00e4hlen die oben genannten Symptome Abmagerung, Wollausfall, Allgemeinst\u00f6rungen, aber auch ZNS-Symptome und Ikterus. Ver\u00e4nderungen der leberspezifischen Parameter k\u00f6nnen differenzialdiagnostisch vielf\u00e4ltige Ursachen haben. Dazu z\u00e4hlen parasit\u00e4re und bakterielle Erkrankungen, Stoffwechselst\u00f6rungen, endogene und exogene Toxikosen.<\/p>\n<p>Als die h\u00e4ufigsten und bei Schafen bedeutendsten Lebererkrankungen sind die Fasciolose sowie die chronische Kupfervergiftung zu nennen.<\/p>\n<p>Bei der Fasciolose kommt es durch Obstruktionen der Galleng\u00e4nge vorrangig zu einer Erh\u00f6hung der Aktivit\u00e4t der \u03b3- Glutamyl-Transferase (\u03b3-GT). Zur weiterf\u00fchrenden Diagnostik empfiehlt sich eine parasitologische Untersuchung mittels Sedimentationsverfahren oder ein serologischer Test.<\/p>\n<p>Eine Aktivit\u00e4tssteigerung der GLDH kommt bei allen degenerativen Leberzellsch\u00e4digungen vor und ist u.a. bei der chronischen Kupfervergiftung und bei\u00a0 Vitamin-E-\/Selenmangel (Wei\u00dfleberkrankheit) zu beobachten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich gibt es zwischen allen hier aufgef\u00fchrten Leitsymptomen flie\u00dfende \u00dcberg\u00e4nge, und alle Parameter m\u00fcssen in ihrer Gesamtheit betrachtet werden.<\/p>\n<p>Dazu bieten wir Ihnen ein umfangreiches <strong>Profil Wiederk\u00e4uer-Screening<\/strong> an, welches alle relevanten labordiagnostischen Parameter zur weiteren Abkl\u00e4rung Ihrer klinischen Untersuchung umfasst.<\/p>\n<p>Die unten aufgef\u00fchrte Tabelle soll zusammenfassend einen \u00dcberblick wichtiger Parameter in Bezug auf entsprechende Leitsymptome geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tabelle<\/strong> <strong>1:<\/strong> Zuordnung klinischer Leitsymptome mit dazugeh\u00f6rigen relevanten labordiagnostischen Parametern<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr style=\"color: #ffffff;\" bgcolor=\"e51e1e\">\n<td width=\"157\"><strong>Leitsymptom<\/strong><\/td>\n<td width=\"454\"><strong>Parameter<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\">Festliegen<\/td>\n<td width=\"454\">Ca, Mg, P, Se, \u03b2-HBS, CK, LDH, AST<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\">schlechtes Haarkleid<\/td>\n<td width=\"454\">Zn, Cu, Se, (Co)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\">Abmagerung<\/td>\n<td width=\"454\">Cholesterin, Harnstoff, Bilirubin, Glucose, \u03b2-HBS, K, Gesamteiwei\u00df, Blutbild<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\">Entz\u00fcndung\/Infektion<\/td>\n<td width=\"454\">Gesamteiwei\u00df, Globuline, Albumin, Blutbild, Fe, Haptoglobin<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"157\">Leber<\/td>\n<td width=\"454\">AST, AP, GLDH, \u03b3-GT, Bilirubin, Se, Albumin<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Sonja Erhardt<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714383970849{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714383983410{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1714384115009{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F02%2FLa_Juni_2020_DE_FINAL.pdf|target:_blank&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1714383997552{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1714384036247{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/La_Juni_2020_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Der kleine Wiederk\u00e4uer im Labor<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland werden aktuell rund 1,6 Millionen Schafe und 170.000 Ziegen gehalten. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1322460,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[285],"tags":[],"class_list":["post-1337214","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2020-de-at","category-285","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1337214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1337214"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1337214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1472585,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1337214\/revisions\/1472585"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1322460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1337214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1337214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1337214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}