{"id":1336830,"date":"2022-09-12T12:52:22","date_gmt":"2022-09-12T10:52:22","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/hautkrankheiten-bei-der-katze-und-ihre-vielfaeltigen-ursachen\/"},"modified":"2024-04-19T13:50:45","modified_gmt":"2024-04-19T11:50:45","slug":"hautkrankheiten-bei-der-katze-und-ihre-vielfaeltigen-ursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/hautkrankheiten-bei-der-katze-und-ihre-vielfaeltigen-ursachen\/","title":{"rendered":"Hautkrankheiten bei der Katze und ihre vielf\u00e4ltigen Ursachen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Wie bei allen Hautproblemen ist auch bei der Katze eine gr\u00fcndliche Anamnese das wichtigste Instrumentarium, um zu einer Diagnose zu kommen. Der Vorbericht bei der Erstkonsultation dauert gut 20 Minuten und stellt oft schon bis zu 70 \u2013 90 % der Diagnose dar. Es ist oft leichter, mit einem Besitzer ohne Katze als mit einer Katze ohne Besitzer zu einer Verdachtsdiagnose zu kommen.<\/p>\n<p>Die Anamnese zur Aufarbeitung eines Hautproblems enth\u00e4lt bei der Katze die gleichen Fragen wie bei allen anderen Tierarten auch und beginnt mit dem Signalement.<br \/>\nFragen wie \u201eHaben andere Tiere oder Menschen Hautver\u00e4nderungen?\u201c d\u00fcrfen nie vergessen werden \u2013 sie k\u00f6nnen wichtige Hinweise auf eine kontagi\u00f6se Erkrankung wie Dermatophytose oder Ektoparasitose liefern. Wesentlich ist auch die Frage, ob die Katze ein Freig\u00e4nger ist, denn bei einem Freig\u00e4nger ist z. B. eine strikte Eliminationsdi\u00e4t mehr oder weniger ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Die Frage nach Ver\u00e4nderungen im Familienleben (neues Baby, Umzug, \u00c4nderungen bzgl. der Familienmitglieder, Renovierung der Wohnung) \u2013 all das kann bei sensiblen Katzen bekanntlich nicht nur zum Markieren, sondern auch zu psychisch ausgel\u00f6stem exzessiven Putzverhalten bis zum Auslecken der Haare und\/oder Verletzungen der Haut f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Angaben zum Juckreiz sind gerade bei Katzen h\u00e4ufig irref\u00fchrend: Sehr viele Katzen zeigen ihren Pruritus nicht vor dem Besitzer; sie verstecken sich, um sich die Haare auszulecken, sodass der Besitzer davon \u00fcberzeugt ist, dass der Katze die Haare ausgefallen sind. Die Frage nach vermehrtem Erbrechen von Haaren oder Probleme mit Haarballen kann hier helfen, exzessives Putzverhalten zu eruieren. Au\u00dferdem findet man bei manchen Katzen bei der Adspektion der Maulh\u00f6hle Haare zwischen den Z\u00e4hnen vor.<\/p>\n<p>Es ist auch wichtig zu differenzieren, ob das Haar ausgefallen ist \u2013 d. h. es fehlt das ganze Haar inklusive Wurzel \u2013 oder ob das Haar abgebrochen ist, die Haarwurzel also noch vorhanden ist. Im ersten Fall liegt eine Erkrankung mit Haarausfall vor, entweder hormonellen Ursprungs, was jedoch bei der Katze relativ selten vorkommt, oder follikul\u00e4re Infektionen wie z. B. eine Dermatophytose. Die Haare lassen sich in diesem Fall sehr leicht epilieren. Sind die Haare abgebrochen (selbstinduzierte Alopezie) liegt meist Juckreiz vor, die Katze schleckt sich und die Haare brechen dabei ab. Das anamnestische Problem liegt wie schon erw\u00e4hnt darin, dass Besitzer ihre Katze fast nie beim Schlecken beobachten und daher schw\u00f6ren, dass die Haare ausgefallen sein m\u00fcssen. Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten, sich selbst und die Besitzer davon zu \u00fcberzeugen, dass die Haare ausgeschleckt wurden. Entweder verwendet man ein Vergr\u00f6\u00dferungsglas um damit die abgebrochenen Haarsch\u00e4fte zu sehen oder man nimmt eine Hautfalte und sieht am Rand die Haarstoppeln. Zus\u00e4tzlich kann ein Trichogramm durchgef\u00fchrt werden. Hierf\u00fcr werden Haare vom Rand epiliert, mit einem Tropfen Paraffin\u00f6l auf einen Objekttr\u00e4ger gelegt und mikroskopisch untersucht. Ist die Haarspitze sch\u00f6n spitz zulaufend, dann ist das Haar ausgefallen. Ist die Haarspitze jedoch stumpf, dann ist das Haar abgebrochen, d. h. es wurde ausgeschleckt (Abb. 1). Eine weitere M\u00f6glichkeit ist der Halskragentest, wobei die Katze \u00fcber einige Wochen einen Kragen tragen muss. Wachsen die Haare nach, dann handelt es sich um Haarbruch durch Juckreiz.<\/p>\n<h2>Katzen sind keine kleinen Hunde!<\/h2>\n<p>Prinzipiell m\u00fcssen wir zwischen juckenden und nicht juckenden Hauterkrankungen, allergischen und nicht allergischen Hauterkrankungen sowie Differentialdiagnosen zu Reaktionsmustern unterscheiden. Katzen reagieren h\u00e4ufig mit Reaktionsmustern, die wiederum viele verschiedene Differentialdiagnosen haben. Gleichzeitig kann ein und dieselbe Erkrankung mit den verschiedensten Reaktionsmustern einhergehen (Abb. 8), weswegen es bei der Katze oft schwieriger ist, der Ursache des Hautproblems auf den Grund zu gehen, als beispielsweise beim Hund.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der \u00c4tiologie des Juckreizes kommen folgende Ursachen bei Katzen infrage: Ektoparasiten (Notoedres, Otodectes, Cheyletiella, Demodex, L\u00e4use, Haarlinge, Trombicula), Allergien oder infekti\u00f6se Erkrankungen (bakterielle Infektionen, Dermatophytose, die jedoch in der Regel nicht prim\u00e4r juckt). Virale Erkrankungen (Herpes-, Poxvirus), immunvermittelte Erkrankungen (Pemphigus foliaceus, Arzneimittelexanthem, lymphozyt\u00e4re murale Follikulitis, Talgdr\u00fcsenadenitis) oder Neoplasien der Haut (z. B. Lymphom) gehen seltener mit Juckreiz einher.<\/p>\n<p>Die Alopezie der Katze ist ein h\u00e4ufiges Symptom und wird, wie schon erw\u00e4hnt, oft f\u00e4lschlicherweise als Haarausfall tituliert. In den meisten F\u00e4llen kommt es durch Juckreiz zum Ausschlecken und Auszupfen der Haare. In manchen F\u00e4llen kann die Alopezie jedoch auch prim\u00e4r vorkommen (Dermatophytose, Demodikose, Alopecia areata oder Pyodermie). Bei der Alopezie durch ein paraneoplastisches Syndrom erscheint die Haut zus\u00e4tzlich glatt und gl\u00e4nzend. Die symmetrische Alopezie hingegen wird fast immer von der Katze selbst ausgel\u00f6st und stellt damit keinen Haarausfall im eigentlichen Sinne dar. Als Ursache kommt Juckreiz, durch Allergie oder Ektoparasiten oder aufgrund von psychischen St\u00f6rungen ausgel\u00f6st, in Frage.<\/p>\n<p>Hautsymptome bei der Katze sind h\u00e4ufig Reaktionsmuster, die jedoch keine bestimmten Krankheiten darstellen.<\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> <strong>Miliare Dermatitis<\/strong>: Diese Reaktionsmuster f\u00fchlt man eher, als man sie sieht. Es finden sich viele kleine, miliare Kr\u00fcstchen \u00fcber den K\u00f6rper verteilt. H\u00e4ufig sieht man dieses Reaktionsmuster bei einer Flohallergie, aber auch alle anderen Allergien sowie Ektoparasiten oder Dermatophytosen k\u00f6nnen es ausl\u00f6sen (Abb. 2).<\/p>\n<p><strong>2. Selbstinduzierte Ulzera im Kopf- und Halsbereich<\/strong>: Wie der Name schon sagt, handelt es sich um von der Katze selbst zugef\u00fcgte Verletzungen im Kopf- und im Halsbereich. Es kommt sehr oft zu einem so heftigen Juckreiz, dass sich die Katze selbst verst\u00fcmmelt und sich tiefe, stark blutende Ulzerationen zuf\u00fcgt. H\u00e4ufig sieht man dieses Reaktionsmuster bei einer Futtermittelallergie, jedoch auch bei allen anderen Allergien, Ektoparasiten oder Dermatophytosen (Abb. 3).<\/p>\n<p><strong>3. Selbstinduzierte symmetrische Alopezie<\/strong>: Die Problematik der Unterscheidung zwischen ausgefallenen Haaren und selbst ausgeschleckten Haaren wurde bereits oben besprochen. Bei diesem Reaktionsmuster kommt es zu kahlen Stellen, manchmal symmetrisch, an den verschiedensten K\u00f6rperstellen. Sehr h\u00e4ufig jedoch sind das Abdomen, die Extremit\u00e4ten, gelegentlich aber auch verschiedene Bereiche des R\u00fcckens betroffen. Die Haut ist in der Regel v\u00f6llig unversehrt (Abb. 4).<\/p>\n<p><strong>4. Eosinophiler Granulomkomplex (EGK)<\/strong>:<br \/>\n<strong>A. Eosinophiles Ulcus (Indolent\/Rodent Ulcer)<\/strong> Die Ver\u00e4nderung ist ulzeriert und nekrotisch, ein- oder beidseitig an der Oberlippe zu finden und meist nicht juckend oder schmerzhaft. Es kommt selten zu einer Blut- oder Gewebseosinophilie (Abb. 5).<\/p>\n<p><strong>B. Eosinophile Plaque<\/strong><br \/>\nDie eosinophile Plaque ist juckend, gut abgegrenzt, leicht erhaben, rundlich, exsudativ und kommt meist an Leiste, Hinterextremit\u00e4t oder Abdomen vor (Abb. 6). Sekund\u00e4re bakterielle Infektionen verschlimmern den Juckreiz. Im Abklatschpr\u00e4parat findet man hochgradig eosinophile Granulozyten.<\/p>\n<p><strong>C. Eosinophiles Granulom<\/strong><br \/>\nDiese Form ist nicht juckend und hat wiederum verschiedene Ausbildungsformen bzw. Lokalisationen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>a. Lineares Granulom<\/strong><br \/>\nL\u00e4ngliche, harte, tastbare Erhabenheit an der caudalen Hinterextremit\u00e4t. Selten an Kinn, Mundwinkel, Pinna, Pfoten (Abb. 7)<\/li>\n<li><strong>b. Pharyngeales Granulom<\/strong>: kann auch nicht allergischen Ursprungs, also idiopathisch, sein (Abb. 5).<\/li>\n<li><strong>c. Kinn-Form<\/strong> (auch \u201eFettkinn\u201c genannt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n\n\t\t\t<style type='text\/css'>\n\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='dt-gallery-container gallery galleryid-1336830 gallery-columns-1 gallery-size-large'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 1: Spitz zulaufende Haare und abgebrochene Haare, die als Beweis f\u00fcr ausgeschleckte Haare gelten&lt;br&gt; Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"400\" data-large_image_height=\"300\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/1-trichogramm-abgebrochen.gif'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/1-trichogramm-abgebrochen.gif\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Spitz zulaufende und abgebrochene Haare\" aria-describedby=\"gallery-1-1330911\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330911'>\n\t\t\t\t\tAbb. 1: Spitz zulaufende Haare und abgebrochene Haare, die als Beweis f\u00fcr ausgeschleckte Haare gelten<br> Bildquelle: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 2: Miliare Dermatitis &lt;br&gt;Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"907\" data-large_image_height=\"590\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2-Dermabilder-051.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"590\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2-Dermabilder-051.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Miliare Dermatitis\" aria-describedby=\"gallery-1-1330913\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2-Dermabilder-051.jpg 907w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2-Dermabilder-051-300x195.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2-Dermabilder-051-768x500.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330913'>\n\t\t\t\t\tAbb. 2: Miliare Dermatitis <br>Bildquelle: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 3: Selbstinduzierte Ulzera im Kopfbereich &lt;br&gt;Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"906\" data-large_image_height=\"595\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/3-Dermabilder-073.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"906\" height=\"595\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/3-Dermabilder-073.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Selbstinduzierte Ulzera im Kopfbereich\" aria-describedby=\"gallery-1-1330915\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/3-Dermabilder-073.jpg 906w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/3-Dermabilder-073-300x197.jpg 300w, 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Selbstinduzierte Alopezie\" aria-describedby=\"gallery-1-1330917\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/4-DSC_0096-681x1024.jpg 681w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/4-DSC_0096-199x300.jpg 199w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/4-DSC_0096-768x1155.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/4-DSC_0096.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330917'>\n\t\t\t\t\tAbb. 4: Selbstinduzierte Alopezie <br>Bildquelle: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 5: Eosinophiles Ulcus und pharyngeales Granulom &lt;br&gt;Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"425\" data-large_image_height=\"683\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/5-DSCN0416CU.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"425\" height=\"683\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/5-DSCN0416CU.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Eosinophiles Ulcus und pharyngeales Granulom\" aria-describedby=\"gallery-1-1330919\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/5-DSCN0416CU.jpg 425w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/5-DSCN0416CU-187x300.jpg 187w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330919'>\n\t\t\t\t\tAbb. 5: Eosinophiles Ulcus und pharyngeales Granulom <br>Bildquelle: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 6: Eosinophile Plaque &lt;br&gt;Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"907\" data-large_image_height=\"595\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6-Dermabilder-058.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"595\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6-Dermabilder-058.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin: Eosinophile Plaque\" aria-describedby=\"gallery-1-1330921\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6-Dermabilder-058.jpg 907w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6-Dermabilder-058-300x197.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6-Dermabilder-058-768x504.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330921'>\n\t\t\t\t\tAbb. 6: Eosinophile Plaque <br>Bildquelle: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t\t<a class=\"rollover rollover-zoom dt-pswp-item\" title=\"\" data-dt-img-description=\"LABOKLIN aktuell | Abb. 7: Lineares Granulom &lt;br&gt;Bildquelle: Dr. Regina Wagner\" data-large_image_width=\"911\" data-large_image_height=\"595\"href='https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/7-Dermabilder-060.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"911\" height=\"595\" src=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/7-Dermabilder-060.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Laboklin:\" aria-describedby=\"gallery-1-1330923\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/7-Dermabilder-060.jpg 911w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/7-Dermabilder-060-300x196.jpg 300w, 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Reaktionsmuster\" aria-describedby=\"gallery-1-1330931\" srcset=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Abb-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Abb-300x215.jpg 300w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Abb-768x550.jpg 768w, https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Abb.jpg 1439w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1330931'>\n\t\t\t\t\tAbb. 8: Ursachen feliner Reaktionsmuster <br>Grafik: Dr. Regina Wagner\n\t\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1650632075890{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]All diese oben erw\u00e4hnten Reaktionsmuster k\u00f6nnen gemeinsam in den verschiedensten Kombinationen auftreten. Die Differentialdiagnosen gelten f\u00fcr alle Reaktionsmuster: Allergien (Allergie auf Flohstiche, Futterbestandteile oder Umgebungsallergene = feline atopic skin syndrome (FASS)), Ektoparasiten und Dermatophyten (Abb. 8).<br \/>\nDie Grundursache muss identifiziert und entsprechend therapiert bzw. gemanagt werden. Bei allergischen Ursachen wird eine symptomatische Therapie mit Glukokortikoiden, Cyclosporin, Oclacitinib (off label) oder Antihistaminika in Betracht gezogen. Das indolente Ulcus, die eosinophile Plaque, aber auch die miliare Dermatitis oder die selbstinduzierten Ulzera im Kopf- und Halsbereich erfahren h\u00e4ufig eine dramatische Verbesserung der Sekund\u00e4rinfektion mit Antibiotikatherapie.<\/p>\n<p>Unbestritten ist die beste aller Therapien beim allergischen Geschehen die Allergenvermeidung. Das ist bei der Flohallergie (durchgehende Flohtherapie des betroffenen Tieres und aller Begleittiere) und der Futtermittelallergie (Eliminationsdi\u00e4t, Provokationsdi\u00e4t und dann lebenslang eine Di\u00e4t mit den vertragenen Futterbestandteilen) sehr gut m\u00f6glich. Bei einer allergischen Reaktion auf Umgebungsallergene (Pollen, Hausstaub-, Vorratsmilben, Schimmelpilze) ist die Vermeidung der Allergene wiederum nicht nur \u00e4u\u00dferst zeitaufw\u00e4ndig und teuer, sondern in den meisten F\u00e4llen auch gar nicht m\u00f6glich. Bei vielen Katzen bietet die Allergen-spezifische Immuntherapie (ASIT, Hyposensibilisierung) eine effektive Behandlungsm\u00f6glichkeit, die Erfolgsquote liegt zwischen 60 \u2013 78 %. Bei gutem Ansprechen wird die ASIT als lebenslange Therapie empfohlen, da die Erfahrung zeigt, dass nach dem Absetzen der Therapie h\u00e4ufig innerhalb von 1 \u2013 2 Jahren mit einem Rezidiv zu rechnen ist.<\/p>\n<p>Differentialdiagnostisch ist bei den felinen kutanen Reaktionsmustern eine Dermatophytose abzukl\u00e4ren. Fast alle Dermatophytosen bei der Katze werden durch Microsporum canis verursacht. Katzen sind auch ein Reservoir f\u00fcr diesen Pilz. Falls anamnestisch ein humanes Familienmitglied bereits mit typischen Hautver\u00e4nderungen vorgestellt wird (besonders Kinder, \u00e4ltere oder immunsupprimierte Menschen), ist die Verdachtsdiagnose naheliegend. Es muss jedoch nicht jede Katze auch klinische Symptome zeigen, asymptomatische Tr\u00e4ger kommen h\u00e4ufig vor und werden mit der sogenannten McKenzie-Brush-Methode oder mittels Zahnb\u00fcrste durchgeb\u00fcrstet und die so gewonnenen Haare f\u00fcr eine Pilzkultur bzw. PCR verwendet.<br \/>\nBei Ektoparasiten sind Cheyletiellen eine wichtige Differentialdiagnose. Die Milben sind nicht sehr wirtsspezifisch, daher kann sich auch die Katze vom Kaninchen oder Hund oder umgekehrt angesteckt haben. Wei\u00dfe trockene Schuppen mit oder ohne Juckreiz sind hier neben den m\u00f6glichen felinen kutanen Reaktionsmustern ein typisches Symptom. Auch Otodectes-Milben k\u00f6nnen speziell durch das Schlafverhalten der Katze auch ektopisch vorkommen und z\u00e4hlen somit ebenfalls zu den wichtigen Differentialdiagnosen der Reaktionsmuster. Bei Demodex gatoi kommt es oft zu einem Krankheitsbild, das der Notoedres-R\u00e4ude oder der Allergie sehr \u00e4hnelt: hochgradiger Juckreiz im Kopfbereich, Krusten und Automutilation. Da diese Milbe sehr oberfl\u00e4chlich lebt, ist jedoch das oberfl\u00e4chliche Hautgeschabsel (im Gegensatz zu anderen Demodex-Milben, die man mittels tiefem Hautgeschabsel diagnostiziert) durch intensives Belecken auch h\u00e4ufig falsch negativ (dadurch kann sie jedoch manchmal im Kot gefunden werden), sodass eine diagnostische Therapie notwendig sein kann. Haarlinge, bei der Katze handelt es sich um <em>Felicola subrostratus<\/em>, sieht man heute nicht mehr h\u00e4ufig, es sind vor allem junge, geschw\u00e4chte oder streunende Tiere davon betroffen. Der Juckreiz ist variabel, sekund\u00e4r kommt es zu Exkoriationen und Seborrhoen, welche differentialdiagnostisch zu den Reaktionsmustern in Betracht gezogen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Regina Wagner<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; gap=&#8220;10&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1713526139940{margin-top: 30px !important;background-color: #ffffff !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1713526292119{margin-top: 20px !important;}&#8220;]<\/p>\n<h5><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/strong><\/h5>\n<h6><span style=\"color: #808080;\"><strong>Santoro D, Pucheu-Haston CM, Prost C, Mueller RS, Jackson H. Clinical signs and diagnosis of feline atopic syndrome: detailed guidelines for a correct diagnosis. Vet Dermatol. 2021 Feb; 32(1) : 26-44.<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_row_inner equal_height=&#8220;yes&#8220; content_placement=&#8220;middle&#8220; gap=&#8220;10&#8243;][vc_column_inner width=&#8220;1\/4&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1713526190015{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_icon icon_fontawesome=&#8220;fas fa-file-pdf&#8220; color=&#8220;custom&#8220; size=&#8220;xl&#8220; align=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1713526210426{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220; custom_color=&#8220;#e51e1e&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Flaboklin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2022%2F09%2FLA_September_2022_DE_FINAL.pdf|title:LABOKLIN%20aktuell%20SEPTEMBER%202022|target:_blank&#8220;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;3\/4&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1713526197279{background-color: #e7e7e7 !important;}&#8220;][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1713526220452{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}&#8220;]<a href=\"https:\/\/laboklin.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/LA_September_2022_DE_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Hautkrankheiten bei der Katze<\/strong><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bei allen Hautproblemen ist auch bei der Katze eine gr\u00fcndliche Anamnese das wichtigste Instrumentarium, um zu einer Diagnose zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1330929,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"Wie bei allen Hautproblemen ist auch bei der Katze eine gr\u00fcndliche Anamnese das wichtigste Instrumentarium, um zu einer Diagnose zu kommen.","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[486],"tags":[],"class_list":["post-1336830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-laboklin-aktuell-2022-de-at","category-486","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1336830"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336830\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1471056,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1336830\/revisions\/1471056"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1330929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1336830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1336830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1336830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}