{"id":1550723,"date":"2025-07-21T09:10:12","date_gmt":"2025-07-21T07:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/?page_id=1550723"},"modified":"2025-07-21T09:10:13","modified_gmt":"2025-07-21T07:10:13","slug":"dog-leukocyte-antigen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/hund\/dog-leukocyte-antigen\/","title":{"rendered":"Dog leukocyte antigen (DLA)"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">DLA-Typisierung (Dog leukocyte antigen)<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8997<\/span><\/p><p class=\"bodytext\"><ul>DLA-Gene (dog leukocyte antigen) kodieren f\u00fcr Proteine, die eine zentrale Rolle in der Immunantwort des Hundes spielen. Sie geh\u00f6ren zum sogenannten MHC-Komplex (Major Histocompatibility Complex) der Klasse II, dessen Aufgabe es ist, k\u00f6rperfremde Stoffe zu erkennen und dem Immunsystem zu pr\u00e4sentieren, um eine gezielte Abwehrreaktion auszul\u00f6sen.<br>Die drei wichtigsten, die in der Hundezucht analysiert werden, sind DLA-DRB1, DLA-DQA1 und DLA-DQB1. Diese Gene wirken zusammen und werden in festen Kombinationen (Haplotypen) vererbt. Eine hohe genetische Vielfalt (Diversit\u00e4t) innerhalb dieser Gene f\u00f6rdert die Effektivit\u00e4t des Immunsystems und senkt das Risiko f\u00fcr Autoimmunerkrankungen. In vielen Hunderassen ist diese Vielfalt jedoch stark eingeschr\u00e4nkt, was unter anderem auf eine enge Zuchtauswahl, die wiederholte Verwendung von Deckr\u00fcden (Popular Sires) und Inzucht zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Eine zunehmende Homozygotie innerhalb der DLA-Gene kann mit einer h\u00f6heren Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Autoimmunerkrankungen korrelieren. Des Weiteren haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass bestimmte DLA-Haplotypen rassespezifisch mit einem erh\u00f6hten oder verringerten Risiko f\u00fcr Autoimmunerkrankungen, wie z. B. Diabetes mellitus, Hypothyreose, exokrine Pankreasinsuffizienz und Morbus Addison einhergehen.<br>Anhand der DLA-Typisierung werden die individuell vorliegenden DLA-Allele eines Hundes analysiert. Mit Hilfe der Untersuchung k\u00f6nnen optimale Paarungspartner ausgew\u00e4hlt werden, um eine m\u00f6glichst heterozygote Verpaarung zu gew\u00e4hrleisten und damit die genetische Vielfalt zu erh\u00f6hen. Zudem lassen sich bestimmte Gen-Kombinationen vermeiden, die mit einem erh\u00f6hten Erkrankungsrisiko korrelieren.<\/li><\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Material<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">EDTA-Blut 1 ml oder Spezialabstriche (bitte vorab anfordern)<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Sequenzierung<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">2 - 3 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DLA-Typisierung (Dog leukocyte antigen)LABOKLIN Leistungs-ID: 8997DLA-Gene (dog leukocyte antigen) kodieren f\u00fcr Proteine, die eine zentrale Rolle in der Immunantwort des Hundes spielen. Sie geh\u00f6ren zum sogenannten MHC-Komplex (Major Histocompatibility Complex) der Klasse II, dessen Aufgabe es ist, k\u00f6rperfremde Stoffe zu erkennen und dem Immunsystem zu pr\u00e4sentieren, um eine gezielte Abwehrreaktion auszul\u00f6sen.Die drei wichtigsten, die in&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"parent":1332701,"menu_order":7,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1550723","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1550723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1550723"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1550723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1550725,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1550723\/revisions\/1550725"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1550723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}