{"id":1336780,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/hund\/dermatomyositis-dms\/"},"modified":"2025-02-05T12:36:14","modified_gmt":"2025-02-05T11:36:14","slug":"dermatomyositis-dms","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/hund\/dermatomyositis-dms\/","title":{"rendered":"Dermatomyositis (DMS)"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">Dermatomyositis (DMS)<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8532<\/span><\/p><p class=\"bodytext\">Dermatomyositis (DMS) ist eine Autoimmunerkrankung, welche eine genetische Ursache hat, die zus\u00e4tzlich einen \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6ser ben\u00f6tigt. Bei den ma\u00dfgeblich betroffenen Rassen Collie und Shetland Sheepdog \u00e4u\u00dfert sie sich in L\u00e4sionen in K\u00f6rperbereichen mit minimaler Bemuskelung zwischen Knochen und Haut. Der Beginn der Erkrankung ist sehr variabel. Erste Symptome k\u00f6nnen sich bereits im fr\u00fchen Alter von 12 Wochen zeigen. Diese \u00e4u\u00dfern sich typischerweise in Haarverlust und Krustenbildung an Beinen und Pfoten, im Gesicht und an den Ohren sowie am Schwanz. Eine Abschw\u00e4chung bis hin zum Verschwinden der Symptome ist in einigen F\u00e4llen beschrieben. Auch ein sp\u00e4terer, erneuter Ausbruch der Erkrankung ist m\u00f6glich Beim Collie sind zus\u00e4tzliche muskul\u00e4re Probleme wie Schwierigkeiten beim Schlucken, Trinken und Fressen, ein hoher und staksiger Gang und Muskelatrophie im Kopf- und Halsbereich beschrieben, welche beim Shetland Sheepdog nicht auftreten. Die Diagnose wird \u00fcblicherweise \u00fcber eine Hautbiopsie gestellt.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer genetische Test erfasst drei verschiedene Varianten, welche das Risiko f\u00fcr eine DMS-Erkrankung beeinflussen. Dieser komplexe genetische Hintergrund f\u00fchrt erst in Verbindung mit \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6sern wie Impfungen oder viralen Infekten zu der tats\u00e4chlichen Erkrankung. Dazu k\u00f6nnen Stressfaktoren den Verlauf und die Schwere der Krankheit negativ beeinflussen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nBasierend auf der Genotyp-Kombination der Loki A (PAN2), B (MAP3K7CL) und C (DLA-DRB1) kann die Wahrscheinlichkeit, an DMS zu erkranken, als niedrig (0 - 5%), moderat (33 - 50%) oder hoch (90 - 100%) eingestuft werden. Die Wildtyp-Allele f\u00fcr die Loki A und B werden mit Kleinbuchstaben a und b bezeichnet, w\u00e4hrend die Risiko-Allele mit den Gro\u00dfbuchstaben A und B bezeichnet werden. Das Risiko-Allel im DLA-Komplex (DLA-DRB1*002:01) ist mit C benannt, alle anderen Allele mit c.<br \/>\r\n<br \/>\r\nGenotypen mit geringem Risiko: aabbCC, aabbCc, AabbCC, AabbCc, aaBbCC, aaBbCc, AaBbCC, AaBbCc, aaBBCc<br \/>\r\n<br \/>\r\nGenotypen mit mittlerem Risiko: AAbbCC, AAbbCc, aaBBCC, AaBBCc, AABbCc <br \/>\r\n<br \/>\r\nGenotypen mit hohem Risiko: AABbCC, AaBBCC, AABBCC, AABBCc<br \/>\r\n<br \/>\r\nZuchtempfehlung: Die Entstehung von Welpen mit Genotypen, die ein hohes Risiko f\u00fcr DMS besitzen (besonders: AABB, AaBB, AABb), sollte m\u00f6glichst vermieden werden. Entsprechende Sorgfalt ist bei der Auswahl der Verpaarungen angezeigt.<\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">2x TaqMan SNP Assay + Sequenzierung<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Rasse<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Collie (Kurzhaar\/Langhaar), Shetland Sheepdog (Sheltie) <\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Erbgang<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Markertest, f\u00fcr Risikobewertung siehe Infotext<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">1 - 2 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dermatomyositis (DMS)LABOKLIN Leistungs-ID: 8532Dermatomyositis (DMS) ist eine Autoimmunerkrankung, welche eine genetische Ursache hat, die zus\u00e4tzlich einen \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6ser ben\u00f6tigt. 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