{"id":1336540,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/hund\/hereditaere-katarakt-hsf4\/"},"modified":"2025-11-10T18:33:29","modified_gmt":"2025-11-10T17:33:29","slug":"hereditaere-katarakt-hsf4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/hund\/hereditaere-katarakt-hsf4\/","title":{"rendered":"Heredit\u00e4re Katarakt (HSF4)"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">Heredit\u00e4re Katarakt (HSF4)<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8576<\/span><\/p><p class=\"bodytext\">Als Katarakt wird eine Tr\u00fcbung der Augenlinse bezeichnet, die aufgrund der sichtbaren gr\u00e4ulichen Verf\u00e4rbung im fortgeschrittenen Stadium auch als \u201egrauer Star\u201c bekannt ist. Die Heredit\u00e4re Katarakt (HC) beim Australian Shepherd ist eine erbliche Form der Katarakt aufgrund einer Mutation im HSF4 Gen, die als Hochrisikofaktor angesehen werden kann. So konnte gezeigt werden, dass Mutationstr\u00e4ger ein etwa 17-fach erh\u00f6htes Risiko aufweisen, an binokularer Katarakt zu erkranken als Hunde, die die beschriebene Mutation nicht tragen. Heterozygote Anlagetr\u00e4ger, die nur eine Kopie des defekten HSF4 Gens besitzen, leiden h\u00e4ufig an einer hinteren subkapsul\u00e4ren Katarakt, die nur selten das Sehverm\u00f6gen beeinflusst. Tritt die Mutation reinerbig (homozygot) auf, erkranken die betroffenen Hunde an einer nukle\u00e4ren Form, welche das Sehverm\u00f6gen fortschreitend beeintr\u00e4chtigt. Die ersten Symptome treten h\u00e4ufig, aber nicht ausschlie\u00dflich, in jungen Jahren auf. Laut neuesten Studien wird ein autosomal-rezessiver Erbgang vermutet, der aber von mindestens einem weiteren genetischen Faktor beeinflusst wird. Dieser Faktor ist bislang noch nicht explizit identifiziert und ist Gegenstand fortlaufender Forschung. Eine andere genetische Variante f\u00fchrt beim Boston Terrier zu der fr\u00fchen Form der Katarakt. Die gleiche Variante verursacht Katarakt bei der Franz\u00f6sischen Bulldogge und beim Staffordshire Bull Terrier. Bei allen drei Rassen wird die Katarakt autosomal-rezessiv vererbt. <\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Sequenzierung<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Rasse<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Boston Terrier, Franz\u00f6sische Bulldogge, Staffordshire Bull Terrier<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Erbgang<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">autosomal-rezessiv<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">1 - 2 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heredit\u00e4re Katarakt (HSF4)LABOKLIN Leistungs-ID: 8576Als Katarakt wird eine Tr\u00fcbung der Augenlinse bezeichnet, die aufgrund der sichtbaren gr\u00e4ulichen Verf\u00e4rbung im fortgeschrittenen Stadium auch als \u201egrauer Star\u201c bekannt ist. Die Heredit\u00e4re Katarakt (HC) beim Australian Shepherd ist eine erbliche Form der Katarakt aufgrund einer Mutation im HSF4 Gen, die als Hochrisikofaktor angesehen werden kann. So konnte gezeigt&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332701,"menu_order":108,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1336540","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1336540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1336540"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1336540\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1572649,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1336540\/revisions\/1572649"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1336540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}