{"id":1335820,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/fellfarbe-haarstruktur\/pferd\/roan-zygosity\/"},"modified":"2025-02-25T13:27:36","modified_gmt":"2025-02-25T12:27:36","slug":"roan-zygosity","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/fellfarbe-haarstruktur\/pferd\/roan-zygosity\/","title":{"rendered":"Roan zygosity*"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">Roan zygosity*<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8228<\/span><\/p><p class=\"bodytext\">Das Roan-Gen verursacht wei\u00dfe Stichelhaare am K\u00f6rper, die zu einer \u201eAufhellung\u201c der urspr\u00fcnglichen Fellfarbe f\u00fchren. Es existieren jedoch keine \u201eaufgehellten\u201c Haare, sondern die wei\u00dfen Stichelhaare, die das Fell durchsetzen, f\u00fchren zu diesem Erscheinungsbild. Der Kopf, die Beine, sowie M\u00e4hne und Schweif bleiben von dem Roan-Gen unber\u00fchrt und zeigen immer die Grundfarbe. Fohlen werden bereits mit diesem Pattern geboren, oft ist dies aber im Fohlenfell noch nicht richtig zu erkennen und wird erst nach dem ersten Fellwechsel sichtbar. Die wei\u00dfen Stichelhaare sind bei Vorliegen des classic Roan-Gens gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber den K\u00f6rper verteilt, nicht zu verwechseln mit den verschiedenen Pattern aus wei\u00dfen Haaren, die \u201eRoaning\u201c genannt werden. Diese entstehen aus einer ungleichm\u00e4\u00dfigen Verteilung der wei\u00dfen Haare, die verantwortlichen Gene f\u00fcr die Vererbung konnten bislang noch nicht identifiziert werden. Das Roan-Gen wird dominant vererbt und kommt in vielen verschiedenen Pferderassen vor, u. a. bei Quarter Horse, Paint Horse, Paso Fino, Paso Peruano, Welsh Pony und Belgischem Kaltblut, nicht aber beim Vollblut oder Araber. Obwohl vermutet wurde, dass das Roan-Gen homozygot lethal ist, gibt es Berichte von Quarter Horses, die das Gen zu 100 % an Ihre Nachkommen weitergeben. Bei diesen Pferden wurde auch genetisch best\u00e4tigt, dass die Region des Genoms, die das Roan-Gen enth\u00e4lt, homozygot vorliegt. Mittels DNA-Test werden mit der Roan-F\u00e4rbung assoziierte Mutationen beim Quarter Horse und beim Paint Horse nachgewiesen. Die urs\u00e4chliche Mutation konnte bislang noch nicht identifiziert werden, es handelt sich bei dem Test um einen sogenannten \u201eMarker-Test\u201c. <\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Material<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">nur M\u00e4hnen-\/Schweifhaare<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Partnerlabor<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">4 - 6 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roan zygosity*LABOKLIN Leistungs-ID: 8228Das Roan-Gen verursacht wei\u00dfe Stichelhaare am K\u00f6rper, die zu einer \u201eAufhellung\u201c der urspr\u00fcnglichen Fellfarbe f\u00fchren. Es existieren jedoch keine \u201eaufgehellten\u201c Haare, sondern die wei\u00dfen Stichelhaare, die das Fell durchsetzen, f\u00fchren zu diesem Erscheinungsbild. Der Kopf, die Beine, sowie M\u00e4hne und Schweif bleiben von dem Roan-Gen unber\u00fchrt und zeigen immer die Grundfarbe. Fohlen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332724,"menu_order":16,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1335820","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1335820"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1335823,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335820\/revisions\/1335823"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1335820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}