{"id":1335275,"date":"2021-08-10T15:47:57","date_gmt":"2021-08-10T13:47:57","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/pferd\/idiopathic-hypocalcaemia\/"},"modified":"2025-02-25T12:36:40","modified_gmt":"2025-02-25T11:36:40","slug":"idiopathic-hypocalcaemia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/erbkrankheiten\/pferd\/idiopathic-hypocalcaemia\/","title":{"rendered":"Idiopathic hypocalcaemia"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">Idiopathic hypocalcaemia<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8696<\/span><\/p><p class=\"bodytext\">Ein letales hypokalz\u00e4misches Syndrom (idiopathic hypocalcaemia) wurde 1997 f\u00fcr Vollblutfohlen beschrieben. Die betroffenen Fohlen leiden innerhalb der ersten Lebenswochen aufgrund von Kalziummangel im Blut an Muskelkr\u00e4mpfen und Krampfanf\u00e4llen. Weitere Symptome k\u00f6nnen ein steifer Gang und vermehrtes Schwitzen sein. Die Fohlen verstarben innerhalb weniger Wochen bzw. wurden aufgrund der schlechten Prognose euthanasiert. <br \/>\r\nIm Blutbild zeigt sich neben dem Kalziummangel auch ein Magnesiummangel und ein erh\u00f6hter Phosphatspiegel. Das Parathormon (PTH), das von der Nebenschilddr\u00fcse gebildet wird, steigt normal bei Kalziummangel an. Bei den betroffenen Fohlen konnte jedoch keine erh\u00f6hte PTH-Konzentration festgestellt werden.<br \/>\r\nIm Jahr 2020 konnte die genetische Ursache, die dem Kalziummangel zugrunde liegt, beschrieben werden. Eine Genvariante im RAPGEF5-Gen wird mit einer Unterfunktion der Nebenschilddr\u00fcse (Hypoparathyreoidismus) assoziiert. Diese Unterfunktion bewirkt wiederum eine verminderte PTH-Produktion, was den Kalziummangel verursacht. <br \/>\r\nEs handelt sich hierbei um eine rezessive Erbkrankheit, d.h. nur Tiere, die zwei Kopien der krankheitsausl\u00f6senden Genvariante tragen, zeigen Symptome.<br \/>\r\nDie Genvariante ist bisher nur beim Englischen Vollblut beschrieben. Da dieses aber in der Zucht zur Veredelung anderer Rassen eingesetzt wird, ist eine weitere Verbreitung nicht ausgeschlossen.<br \/>\r\n<\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Sequenzierung<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Rasse<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Englisches Vollblut<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Erbgang<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">autosomal-rezessiv<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">1 - 2 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Idiopathic hypocalcaemiaLABOKLIN Leistungs-ID: 8696Ein letales hypokalz\u00e4misches Syndrom (idiopathic hypocalcaemia) wurde 1997 f\u00fcr Vollblutfohlen beschrieben. Die betroffenen Fohlen leiden innerhalb der ersten Lebenswochen aufgrund von Kalziummangel im Blut an Muskelkr\u00e4mpfen und Krampfanf\u00e4llen. Weitere Symptome k\u00f6nnen ein steifer Gang und vermehrtes Schwitzen sein. Die Fohlen verstarben innerhalb weniger Wochen bzw. wurden aufgrund der schlechten Prognose euthanasiert. Im&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332710,"menu_order":9,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1335275","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1335275"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335275\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1510740,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1335275\/revisions\/1510740"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1335275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}