{"id":1334318,"date":"2020-10-16T11:36:27","date_gmt":"2020-10-16T09:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/laboklin.de\/leistungen\/genetik\/performance\/pferd\/speed-gen\/"},"modified":"2025-02-25T12:53:38","modified_gmt":"2025-02-25T11:53:38","slug":"speed-gen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/leistungen\/genetik\/performance\/pferd\/speed-gen\/","title":{"rendered":"Speed-Gen*"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"csc-firstHeader\">Speed-Gen*<\/h3><p><span>LABOKLIN Leistungs-ID: 8187<\/span><\/p><p class=\"bodytext\">Das Protein Myostatin ist verantwortlich f\u00fcr die Hemmung des Muskelwachstums. Myostatin und das dazugeh\u00f6rige Gen MSTN wurden sowohl beim Menschen als auch bei verschiedenen Tierarten (z. B. Rind, Hund, Maus und Pferd) nachgewiesen. Verschiedene Varianten im Myostatin-Gen bewirken die Auspr\u00e4gung unterschiedlicher Muskeltypen: so hat z. B. ein \u201eSprinter\u201c einen sehr hohen Anteil Muskelmasse im Verh\u00e4ltnis zum Gesamtgewicht und ist somit bestens f\u00fcr schnelles Rennen auf kurzen Strecken geeignet. Im Gegensatz dazu sind Pferde, die sich f\u00fcr lange Distanzen besser eignen, meist leichter gebaut, das Verh\u00e4ltnis Muskelmasse\/K\u00f6rpergewicht wird weniger (\u201eSteher\u201c). Pferde, die mischerbig f\u00fcr die beiden Myostatin-Varianten sind, sind meist am erfolgreichsten in der Mitteldistanz. Der Gentest zum Nachweis der verschiedenen Myostatin-Varianten gibt Auskunft dar\u00fcber, welche Renndistanz am Besten zu dem untersuchten Pferd passt. Er sagt jedoch nichts \u00fcber die tats\u00e4chliche Eignung eines Pferdes als Rennpferd aus.<br>Myostatin - Die Mutation und der Erbgang: Die den beiden Myostatin-Variationen zugrunde liegende Mutation kann mittels eines DNA-Tests nachgewiesen werden.<br>Es gibt drei Genotypen: 1. Genotyp C\/C (homozygot): Das untersuchte Pferd ist im Myostatin-Gen homozygot f\u00fcr das C-Allel. Das Pferd k\u00f6nnte daher am Besten f\u00fcr Kurzstrecken geeignet sein. Meist sind diese Pferde schon sehr fr\u00fch entwickelt. 2. Genotyp C\/T (heterozygot): Das untersuchte Pferd ist im Myostatin-Gen heterozygot C\/T. Das Pferd k\u00f6nnte daher am Besten f\u00fcr die Mitteldistanz geeignet sein. 3. Genotyp T\/T (homozygot): Das untersuchte Pferd ist im Myostatin-Gen homozygot f\u00fcr das T-Allel. Das Pferd k\u00f6nnte daher am Besten f\u00fcr Langstrecken geeignet sein. Meist entwickeln sich diese Pferde relativ sp\u00e4t. <\/p><table class=\"tx-laboklinleistung-table contenttable contenttable-2\" style=\"margin-top: 35px;\"><tr><td class=\"td-0\"><strong>Methode<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Partnerlabor in Bratislava, Slowakei<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Rasse<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">Englisches Vollblut<\/p><\/td><\/tr><tr><td class=\"td-0\"><strong>Dauer<\/strong><\/td><td class=\"td-1\"><p class=\"bodytext\">1 - 2 Wochen nach Erhalt der Probe<\/p><\/td><\/tr><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Speed-Gen*LABOKLIN Leistungs-ID: 8187Das Protein Myostatin ist verantwortlich f\u00fcr die Hemmung des Muskelwachstums. Myostatin und das dazugeh\u00f6rige Gen MSTN wurden sowohl beim Menschen als auch bei verschiedenen Tierarten (z. B. Rind, Hund, Maus und Pferd) nachgewiesen. Verschiedene Varianten im Myostatin-Gen bewirken die Auspr\u00e4gung unterschiedlicher Muskeltypen: so hat z. B. ein \u201eSprinter\u201c einen sehr hohen Anteil Muskelmasse&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1332732,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"class_list":["post-1334318","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1334318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1334318"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1334318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1510773,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1334318\/revisions\/1510773"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1332732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/laboklin.de\/de-at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1334318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}