| Die porzine Eperythrozoonose ist eine Infektionskrankheit, die von Mycoplasma haemosuis (früher Eperythrozoon suis) verursacht wird. Die Erreger lagern sich an die Erythrozyten an und bewirken dadurch die Produktion von Antikörpern, die gegen die eigenen Zellen gerichteten sind. Diese verklumpen unterhalb der normalen Körpertemperatur („Kälteantikörper“) die Blutkörperchen und führen zur Blutarmut. Einmal infizierte Tiere machen immer wieder Schübe der Blutarmut durch. Die Krankheit wird chronisch. Ältere Schweine sind nur latent infiziert und erleiden nur bei großer Schwäche wieder einen Schub. Der Erreger verbleibt lebenslang im Körper. | |